November 1529.
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zuo fürkommen, wellend wir sin gimd irs gcfallens nnd willens gern darnmb verneinen; dann wir achtend, sinergnaden selbs nit anmnetig sin, daß wir unser trnw über nacht entgelten füllten."
(Folgt ein durchgestrichener Artikel über die allseitigen Vorbehalte; s. n.).
11. „Und diewyl dann der Wirtembergisch Canzler neißwa daniden uncb Straßbnrg einer antwort wartet,nnd die fach wol ze fürdcrn (sin) dürft, doch die obvcrgriffenen artikcl nnd Meinungen allein uf hindersichbringcnund jedes theils Herren und obern gefallen gestellt, ist verabscheidct, daß die zum allcrfürderlichisten on allenVerzug also hindcr sich bracht, und wytcr nach notdnrft erwägen und bedacht, nnd ob sy unfern lieben Mitbürgernvon Kostenz also annemlich und gesellig sin, oder ob sy villicht etwas darin ändern und bessern wölkten, daßsy uns dann sölichs zum ylendistcn durch ir ratsbotschaft mundlich oder in geschrift berichten und sich darinntttzit sumen füllend, damit die fach gefördert und gcmeldlem Canzler (den nnndalatmecr übel belangt) diserHandel, den wytcr an sinen surften langen ze lassen, zum ilcndisten bchändigt werden mög."
12. „Als nun unser Mitbürger von Kostenz lut nächst vorganden abschcids disen vergriff besehen und sichdarüber beratschlaget, ist uf ir guotbcdnnkcn der artikel der vorbehaltung vorgender bünden nachfolgender gestaltgeändert und gestellt worden:
13. „Und hat hieby unser jetlicher theil in disem burgrcchten ir vorbehalten und usgedingt die Pflicht,damit sy der keis. Mt. und dem hl. röm. Rych als von des Rychs wegen verwandt nnd zuogcthan, auch allander einung und bündnnssen, so vor data dis briefs mit jeinands gemacht, und insondcrs wir von Zürich diePflicht, damit wir unfern lieben Eidgnossen, denen wir mit ewiger bündniß verwandt sind; sunst aber soll sichdis burgrccht strecken und gehalten werden wider aller menklich, gar nicmands nsgnommen noch hindangeseht,gefärd und arglist hierin ganz vermitten."
(Folgen zwei von Konstanz beantragte Artikel über die Beschwörung des Bnrgrcchts durch den Bnrgvogt,und die Formulirung eines Nechtsverfahrens zwischen den Parteien).
14. „Item nnd so man sich beider syt velcint, daß man weißt, woby es bestau soll, so wellend doch wir,als durch uns im ansang nnzöigt, nichts beschlossen noch zuogesagt haben, besunder das an unser große rät, undobs not, an die gemeinden bringe», und safer es denselben ouch gefallen wirt, alsdann soll erst zum beschloßder dingen gehandlet werden." , Stadtarchiv Consta»;. — St. A> Zürich: A. Würtemberg.
217.
Freiburg. 152!), 12. und 14. November.
jiantonsarchiv Frciburg: Rathsbuch Nr. «7.
I. (12. November) 1. Der Landvogt und die Städte in der Waat bringen den Handel mit dem Herzogzur Sprache und begehren, daß die waltende Zwietracht geschlichtet werde, und zwar auf einem freundlichenTage, doch nicht in zu kurzer Zeit; daher wünschen sie, daß die Tagsaßnng wegen des Grafen von GreycrzUnterbleibe. 2. Antwort: Man erhalte gerne den Frieden und wolle auch bei dem Bunde mit Herzog Phili-bert bleiben; man begehre aber, daß der Herzog die Genfer in Ruhe lasse; dann werde man ihm alle Freund-schaft beweisen. 3. Der Botschaft von Greherz wird auf ihre Vorstellung, daß der Graf gezwungen worden
sich als Obmann des Spans mit dem Herzog zu beladen, und die Bitte, ihn nicht rechtlich anzufechten,vorgehalten, warum ihn Freiburg ans Recht gefordert.
II. (14. November). 1. Die Botschaften aus der Waat erneuern das Ansuchen um einen freundlichenTug mit dem Herzog, damit die wltc Freundschaft wieder hergestellt werde. 2. Man hat den Handel (nochmals)