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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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November 1529.

4.Ob ouch einicher theil linder uns gehörter fachen halb gegen jeinands stoß und zweiung überkäme,so vil das schloss Tiviel und dise bnrgerschaft betrifft, so soll doch kein theil mit niemands einich fechd nochkrieg ansahen one des andern theils wissen und willen; dann wo einich parte) das thäte, so sollend die andereniren einich hilf noch rettung ze thuon nit schuldig spn, st) wellend es dann gern thuon, safer daß sl) durch irstett, schloss und oberkeiten inen schaden oder übertrang zuozefüegen niemands gestatten noch ire fpend nit ufent-halten noch passieren lassen, oder inen underschlouf geben, darzno kein profnnd, geschütz noch anders, das denandern schädlich sin mächt, zuogan lassen söllent.

5.Wurde aber gcmelter Herzog Uolrich mit unser von beiden stellen willen mit jemand zuo stoß undfechd oder kricglichcr Handlung kummen, also daß die ursach solicher fechd sin wäre und uns nützit belangte,und er dann uns die übrigen theil umb ein zuosatz ime in vilgemeldt schloss Twiel zuo vergönnen ersuochenwurd, den füllend wir im uf sincn kosten nachzelassen und ze geben, und also das schloss zuo beschirmenschuldig sin.

6.Dargcgen und hinwidcrumb, ob wir von beiden stellen, oder unser jetwädere, mit jeinands, der unsan lr>b, ecr, guot, land oder lüt(en) schädigen und bekümmern wellt, zu haudlen gcwunnend, es wäre von wasUrsachen das wölte, und die ursach von uns harreichte, oder der krieg und die fechd unser wäre, daß danngemcldt schloß Twiel unser offen hus sin, und wir nach gstalt der fechd und unser gelegenheit einen zuosatz ufunfern kosten darzeleggen und unsere fpgcnd von disem hus zuo bcsuochcn und zuo beschädigen guot fuog, rechtund macht haben, der ouch allda on alles versagen im vorhof des vorderen schlosses ingelassen, und so es dieleiste oder gewaltige tresfenliche not erfordern wnrd, im onch das ober schloss und ritterhus nit versagt, sunderwilliklich geöffnet werden und also (obgelüterter maß) einander trüwlich und crlich bpstan, retten und entschütten.Doch soll dise offnung allen anderen offnungen, so des cnds sin möchte», deren aller ungehindert vorgnn.

7.Es soll uns ouch gcdachts Herzog Nolrichen geschütz, büchsen und stein, so er uf Twiel liggen hat,doch daß wir bnlvcr, roß und lüt darzuo für uns selbs darthücgind, zno allen unfern Handlungen, nötcn »udanligungen wider unser fi)gend unser notdurft nach ze beuchen fry gegönnt, erlaubt und er uns das also unvcr-seit bruchen ze lassen schuldig sin.

8.Hellend wir aber gemeine vechd mit einander, also daß uns die kriegshandlungcn gemeinlich berüertind,so sollend wir das schloss mit gemeinem kosten zuo besetzen und jeder theil sin anznl kostcns darzercichcn u»dze tragen gebunden sin.

9.Wo ouch Herzog Uolrich das schloss veränderen oder verkaufen wölkte, soll er sölichs uns den vor-bestimptcn stellen zuovor anbieten und zymlichs konfs vor mcnklichcm statt thnon, und ob schon ein anderer m(den) kauf käme, söllent wir den selben kons, wo uns der gclieben, zno beziehen macht und also vor jedermanden vorkouf han. Wo aber uns sölichs ze kaufen nit gelegen sin wölltc, soll in sincr macht stau, das fürcr,wem oder wohin er will, zuo verkaufen. Ob er aber das vor usgang und verschinung dises burgrechtens zuoverkaufen willens wurde, soll er es doch zuo verkaufen nit macht haben dann mit beladniß und heiterem vor-behält diser öffnung und burgrechtens.

19.Und soll diser verstand und burgrccht wären zähen jnr lang die nächsten nach dato künftig und durchkein party ufgcscit, ouch keine darus gelassen werden, es syge dann der andern party ouch lieb und gesellig-Diewyl wir aber alle tödtlich, und niemand wissen mag, so Gott innerthalb disen zehen jaren und vor ver-schinung derselben über Herzog Uolrichen gebieten, wie es mit dem schloss Twiel ergnn, ob das zuo Händen siucrrechten natürlichen erben kommen oder nit, darus uns von gcmeldten stellen wol last erwachsen möcht, wojeinands dasselb schloß wider derselben siner erben und unfern willen mit gemalt zno sinen Händen zuo ziehe»understan wöllte; diewyl uns dann nit zwyfelt, sin gnad in ansehung der früntschaft, liebi und geneigten willciw,so wir zuo iren tragend, und daß uns in und mit disem verstand und früntschaft gar vil (ister?) zuo verlie>e»stat weder im, 'med wir gar vil (mer?) weder er darsetzcu »messend, uns dises hus bas gönne dann jemandewanders, der villicht kein recht darzuo hatte, und so wir dann nit wol fücglich mittel anzöigcn könnend, 'wie söllch-'