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October 1529.
vil zu tagen und sunst anzogen ist worden, allain usserliche ding, als lib und guot, fryhaiten und hcrlichaitcn,und aber den glonbcn ganz und gar nit berücrint, daß die selben ouch in sölichen gestalten verstanden, geschworenund also gehalten werdint, und der selbig aid, so man der alten pündcn halb tuon wirt, dem göttlichen wortevangelischer warhait in allweg anc schaden, intrag und inbruch bcschechc und gehalten werde, also ob etlichpunctcn und artikel in den selben alten pündcn vergriffen, die dem glauben und gotswort nachtailig oder widrig,daß die nit geläsen noch geschworn werdint.
3. „Zum andern, daß obangeregter landsfriden in allen puncten und artikeln gehalten werde nach art,natur, aigenschaft, änlichkait, kraft und vermög des buochstabcns, wie der von allen rechtvcrständigcn der warhaitmag verstanden und ußgelait werden; wo aber die Aidgnossen von den fünf Orten den selben landsfriden allessins inhalts, wie oberlütcrt ist, setz oder hernach nit halten und dem, so die schidlüt des kostens halb ußgesprochenHand, nit statt geben wurden, deß sy sich doch dehnins wegs vcrsächcn, daß sy und ir diser fach verhaften als-dann uns den fünf Orten, so dick und vil das zno schulden kam, die profant und fallen kons abschlachen undabstricken mögint, -c., lut des abschaidS zno Baden gemacht." (Offenbar überarbeitet von Landschrcibcr Locher).(In mehreren Abschiedcremplarcn, und zwar nach dem Texte eingeschaltet).
Zu I und !U. Es ist in Nr. 136 mehrfach aus Bcschwcrdeartikel der Thurgauer hingewiesen. Oer be-zügliche Aufsatz konnte dort nicht wohl eine passende Stelle finden und soll auch hier nur beiläufig erwähntwerden, um bei anderem Anlaß eine entsprechende Berücksichtigung zu erfahren.
Zu il. Die bezügliche, weitläufig alle bisher erörterten Verhältnisse wiederholende Instruction der eon-stanzischen Botschaft, dd. 25. October, findet sich als Concept im Stadtarchiv Constanz. — Dazugehörteine gleich datirtc Instruction für die vorgängige Verhandlung mit den Botschaften von Zürich und Bern, umderen energische Verwendung in dem Streit mit den Geistlichen zu erwirken.
Zu vv. „Rathschlag" Zürichs betreffend Muri.
1. „Dwil diser zuosag denen von Muri vor beschloßnem friden durch uns beschcchcn ist, und uns derselb frid sölich unser zuosagcn, daß wir darbi belibcn söllen, vorbehält, dcßglichcn ouch der erst artikel desfridcns, als der jünger und nachgcnder unserm eltcrn zuosagcn, das uns der achtend artikel bestätigt, von rechtswegen kam vorgricht oder nachtail gebären, ouch das selb zuosagcn nit nfheben mag, und dann uns fnstichnicmant zuomnoten sol, daß wir nit geloubcn halten; safer man dann die von Muri abreden (mag?), daß stuns unscrs zuosagcn(s) erlassen und darvon ston und deß nit crsnochcn, so wellint wir ouch gern darvon sto"!safer aber das nit sin, sonder st uns unscrs zuosagcns crsuochen, darvon nit abston, und dann gar ain mindrcstatt ices zuosagens nit gern hinder sich gestellt ivnrd, wir ouch glauben zno halten schuldig, so wellint wir inensölichs unscrs zuosags nit hindersich gon, sonder dz underston ze halten und daran alls unser vermögen zuo binden,als biderben lüten zuostat.
2. „lloo dann die bidcrben lüt unsrcr party sich hüt verneinen lassen, daß sy noch Hütt bi tag der Hoff-nung, wo inen die pfasfen kind, klöstcr und pfaffcn gesind abgcnomen und zuo mcren nit zuogelasscn, daß dzmer nf ir syten fnlleil wurde, mag man den Aidgnossen von den fünf Orten, auch denen, so unS mit burgrcchtcnverwandt und uns von nnscrm fürnemcn und zuosagcn ouch widerstand abzuowenden, zuo früntschaft und gucst,daniit dannocht st fachen, daß wir inen zuo gunst und unib srideus willen etwas tuon wcllint, dise mittelfürschlachcn.
3. „Soser man allain die landlüt und hindersässen, die im kilchspel gesessen und huß, haimat, rase»,häidstatt iind amptsrecht Hand, znosampt iren linden mcren lassen, und die psassen zuosampt iren kinden, dieustc»,versöldetcn und hofgesind, dcßglichcn die klostcrdieucr und wz des selben gcsinds, die nit recht gesessen landlutzhindersäßcn oder ire kind sind, still stellen, und es ouch die bidcrben lüt, denen wir zuogesait, also anncmc"und sich unscrs zuosagcn bcgcn (begeben), so wellint wir bcwilgen und vergönnen, daß st recht widcrum nicrinhdoch dz obgemelt pfasfen gcsind inen abgcnomen und zuo mcren nit zuogelasscn werd.
4. „Fürs ander mittel, so je fürzogcn werden ivill, als ob die bidcrben lüt gezwnngenlich und vilicht »ßforcht gemcrct, da doch nit anders zuo gedenken, dz es nützit dann der pfaffcn gcsinds pratik sige, »nd die