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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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Qctober 1529.

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2) 1529, 23. October (Samstag nach Galli).Artikel kraft miner Herren Rät und Burgern erkanntnißdurch M. Hnldrichcn Zivingli, M. Nuodolf Thumysen .und I. Hansen Edlibach (deren von Muri und) deräbtcn, München und nnnnen halb allenthalben in gemeinen Herrschaften gesessen, gestellt und beratschlaget."

1. (Betreffend Muri; vgl. Note ev.)

II. 1.Der klöstern und gotzhüscren halb in gemeinen Herrschaften.ist geraten, fürs erst, daß man dieübt, münch und nnnnen nit mcer regieren lassen, snnder umb mccrer rnowcn willen die klöstcr zno unser derEidgnosscn Händen nemcn und ft) nßkoufcn oder mit lybgedingen, je nach jedes stand oder wäscn, wie man dannmit jetlichcm abkamen möge, vcrsechen und ußwpsen, und die gotzhüser mit schasfncrn und amptlütcn, die unsjürlich rechnnng gcbind, nun hinfür verwalten (welle).

2.Doch solle man jctz zum vorderisten und zum ingang lüt zno inen zc rptcn verordnen, rechnnngund vollen gewissen Kescheid alles inncmcns und aller gcfnlen voie inen allenthalben nemen, all ir Hab und guot,kleinatcr, zinß, gülten und alles inkommen, onch dargegcn ir belndniß flpßillich beschryben und verfassen undinen dabp heiter sagen lassen, daß ft) kein gefar oder untrüw in solichem angeben brnchtind; dann fnnde es sich,daß sy minder dann vorhanden angeben oder etwas vcrnntrüwt hettind, oder noch veruntrüwcn oder verhaltenwurdint, das weltc man an irem k)b und guot zuokonnnen; fnnde es sich dann, daß ft) zno betrug mecr dannvorhanden angeben, wurde man inen an iren geschöpften verscchungen abziechen.

3.Item daß onch von den Orten kein vogt, als von zwcyen zu zwcyen jarcn nach bruch der vogtyen,zuo der verwaltigung der klöstern, sunder geschickt erbar schaffncr umb ein jarlon gedingt und gesetzt wcrdint,die järlich einem vogt oder uns den Eidgnosscn sclbs nff der jarrcchnnng gnot erbar rechnnng gäbind; hielt sichdann einer, daran man kon möcht, hett sin weg; wo nit, thatc man aber, was je zno zpten geschickt undguot wäre.

4.Item daß onch gegcnnrber gemacht werdint alles inkommcns, damit man von eim schaffncr gewissesatte rechnnng und was man im nndcr Hand geben, onch was da jürlich inzcncmen und nßgcgebcn ft)gc,haben möge.

5.llnd wenn man denn der klöstcr gewiss inkomen, alle ding nach notdnrft crdnrct und erkundet hat,was jedes klostcrs nach abgezogenen beschwürden vermögen ist, mag man dann ein gemeine dingstatt anscchen, diePersonen, mit denen man abkommen mnoß, dahin berüefen und da »ach gcstalt und gelcgcnhcit jeder fachenmit inen handlcn und ft) ußwyscn, nach dem jedes klosters vermögen und der Eidgnosscn guot bednnlen lin will.

(i.llnd diewpl in ansang diser gotzhüsern das ansehen gewesen, daß man der enden münner zno erfarungder geschrift und göttlicher wpßhcit nferzicchen und studieren lassen soll, und man onch mit der zyt solichcr Per-sonen fast bedürftig; damit man dann die bidcrwen lüt, so ir zinß und zechenden dahin geben mücssind, destlustiger und williger behalten, mag man mit der zpt von eim gelegenen platz und von einer zal solichcr studie-renden Personen, wo und wie vil man dürcn aller diser klöstern gnot erhalten und crzicchcn, damit gemeinencristcnlichcn nutz förderen und ufenlhalten well; dann es je nit göttlich, daß dises almuosen alles vcrbnichtund nützit göttlicher wtzßheit damit ufgcricht werden solt. Doch kompt man noch wol von dem und andeienordnungcn imster zc reden, wenn die Personen all abgcwiscn und die klöstcr mit nmptlüten vcrsechen sind, undman wissen, was man jürlich davon gehaben mag." St. A. Zürich: A. uapp. «mg.

Auf dieses Programm ist von einigen Historikern Bezug genommen, weßhalb es hier nicht wohlfehlen darf.

Zu k. Da auf diese Erklärung öfter verwiesen wird, so lassen wir sie wörtlick) folgen.

Und sind unser Aidgnossen von Bern urbütig und guots willens zno schweren in gestalt und beschaiden-hait, lüternng und vorbehaltung als hernach folgt:

1.Des ersten, daß anfangs die alten pttndt, demnach der gcmain landsfridcn, jüngst im füld beredt,beschlossen, ufgcricht und versigelt, offcnlich gcläse» wcrdint.

2.Und mit uamcn die pünd also verstanden und gehalten wcrdint, dwil die alten pünd, wie dick und