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Octobcr 1529.
bedürftig seien, »in Rechnung abzulegen, so bitte man Schaffhansen, dieselben gegen Tröstung herauszugeben,damit sie den VlI Orten zu Händen gestellt oder nach ihrem Gutfinden verwahrt werden könnten. 2. DerBeschwörung der Bünde halb sei man nicht einig geworden und die Sache auf den folgenden Tag verschoben;deschalb brauche die Stadt noch keine Boten zu verordne». Siegel von Landvogt Heinrich Zigcrli.
1529, 10. December (Freitag nach Nicolai). Begleitschreiben von Schaffhausen an Zürich.
St. A. Zürich: A. Capp. Krieg.
Das Zürcher Eremplar datirt Simon und Jndas Abend (27. Octobcr).
Im Zürcher fehlen > und tt ganz, von vv der Inhalt der erwähnten Erklärung (s. u.); im Freiburgert, ii ?c., im Solothuruer t, I»I» ll, ji. Das Eremplar des Stiftsarchivs St. Gallen (aus
der Canzlci Schwyz) hat alle Artikel ohne LP, Außerdem ist dort 4 in einer Ausfertigung vonLandschreiber Locher vorhanden, dd. Sonntag vor Allerheiligen (31. Octobcr).
Zu i^> Wir kennen nur folgenden Act:
1529, 12. Octobcr, Paris. K. Franz an die Eidgenossen. Entschuldigung der verspäteten Abordnungeines Gesandten für den verstorbenen General Morelct (wegen der Fricdcnsunterhandlung mit dem Kaiser),und Creditiv für Generalcontrolcur M. Lambert Maigret. St. A. Luc°m: Miss. d. franz. Ks», (deutsche ucl>-rs.)
Zu v (auch t'). 1) 1529, 28. Octobcr (Simon und Jndä), Francnfcld. Der Gesandte von Bern,Niklaus Manuel, an seine Obern. 1. „Uf gestern Hand wir den ganzen tag mit zank nnd steter red undwiderantwurt vcrtribcn, betreffend die siben Ort nnd uns von Bern, Solothnrn und Fryburg, von wegen derklöster im Turgow, daß si nach unser Meinung nüt mit dcnsclbigcn handle» sollend dann allein mit unscriurat, gunst, müssen und willen, als die in kraft der obern Herrlichkeit nit minder dann sy, die von den sibc"Orten, zit sölichen dingen recht und fnog habend. Harns wir zum sechsten mal usgcstandcn und schlcchtlichdaruf beharret sind, wo sy, die genannten vis Ort, uns nit zuosagen wellen, uns mit inen zuo glychem teil mder klöster fachen (handlen?) zuo lassen, oder aber hiezwüschcn ein rcchtstag, so von unser derselben ansprachwegen ernempt und usgüebt müesse werden, stillstan wellend und nit fürfarcn, so wellend wir on alles mittelheimrytcn und uns wytcr keiner Händleu beladen. Harns Hand sy gcantwurt, sy habind vor und eb wirdie dry Stett durch den schwäbischen krieg zuo dem landgricht kummen sygcnd, einen Landvogt in das Turgowgesetzt, der klöster kastenvogty vcrsechen und rechnung von inen genommen, darby sy nochmalen bclyben und unsouch lassen das, darzuo wir von wegen des landgrichts recht habint. Als wir sy aber gesegnet und urlob genommenhabend von wegen dess, daß sy uns nit haben wellen znosagen, stillzuostan bis zuo ustrag des rechte», und alsovcrrytcn wollten, Hand sy den landvogt zum andren mal an die herbcrg zuo uns geschickt mit hochcr pitt, anzuosechc»die armen lüt, große Händel und merklich kosten, so erlitten und vorhanden sigend, und unserm rechten ane schadenzuo inen sitzen und handle», als sich gebürt. Haruf Hand wir zuoletst uns dess erlütret, wo sy uns zuosage»wellend, nüt anders in den klöstren zuo handlen denn das, dess sy gewanheit, bruch und recht bis hiehar. -üebung gchcbt habend, und nüt nüws fürncmcnd, nüt usgcben noch verändrcu, so mögen nur lyden, daß s>)rechnung nensind und ufzeichnind zuo gnot der fach, was in sölichen klöstren fnnden werd zc., bis sy den Handelund unser» rcchtsstand vollendind; dann, und sunst nit, wellend wir zuo inen sitzen und doch allweg heiter usge^dinget und vorbehalten unserm rechten ane schaden. Do Hand sy sich erlütret, sy habend nüt nüws zuo thuo»noch hinweg zuo geben, darby wellind sy onch bclyben, doch onch vorbehalten irein rechten an schaden. 2. Nlstsind wir in namen gottcs zuo inen gesessen und Hand fnndeu, daß üwer vorbehält des cids, mit was undcrsastsir den selbigen schweeren und geben wend, nit in (den) abscheid kummen ist, anders dann daß man schweren sowie von alter har und der bnochstab erlidct, . . . mit sampt dem fridcn; doch bcgcrtcnd sy, sundcrs die Ländn,(auzuosechen) die nnknmmlich zit und weiter (und die fach) anzuostellen bis zuo beßrer zyt w." Da man vu)wisse, welche Punctc Bern in dem Wortlaut der Bünde, den Eid betreffend, ausschließen wolle, und noch u»)alle Boten erklärt haben, ob alle Orte mit allen schwören werden, weßhjjlb ein anderer Tag anberaumt ivmdm,so sei der für die Beschwörung angesetzte Tag nbgclündet, nnd bitten die Voten von Frciburg und SolothmMihren Herren das vorläufig anzuzeigen, damit ihre Botschaften nicht umsonst verreist«.
St. A. Bern: Kirch!. 'Angel-geeh.