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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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Octobcr 1529.

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bitt und bcger an üch, ir wcllent umb unser willen den genannten guotcn gsellcn sölichcn Handel dcrzichenund nachlassen und si widerumb zuo hus und Hof, wib und linden kommen ze lassen; das wellent wir umbüch friindlichs willens verdienen. Und wo aber sölichs je nit sin möchte, des; wir uns kcinswcgs vcrscchen,und sj sich aber erbieten, wo die, so si beleidiget habent, si (des) recht(en) nit mögent erlassen, wcllent si inendes rechten nit widrig (sin), snnder statt thuon, by dem sy billich bliben und nit wyter davon geträngt zuowerden" (begcren) . . . Siegel des (neuen) Landvogtes Anton Adacker. Stadtarchiv Br-mga>tc».

Im Lucerner Exemplar ftigt Golder noch seinen Bericht über zwei oben fehlende Tractanden bei:ii. Dem Schreiben seiner Obern gemäß habe er die Sache des Klosters Dänikon angezogen; darauf habeZürich erwidert, es glaube zu dem, was es dort gcthan, berechtigt gewesen zu sein, indem es gute Briefeund Siegel dafür besitze; das Kloster Dänikon sei nämlich dem Kloster Cappel so viel verwandt, daß es in denThurgan nicht anders gehöre als der Gerichtsbarkeit halb. Dies habe der Bote in den Abschied genommen.

Ii,k. Er habe nicht wehren können, daß man dem (alten) Vogt von Baden für die Zeit, da er längernls sonst dort gewesen, ans der Gcleitsbuchse 66 fl. gegeben; auch damit sei derselbe nicht zufrieden gewesen,und die Voten von Zürich und Bern haben ihn so eifrig gerühmt, daß er mehr erlangt hätte, wenn Golderu>chtmit bösy" dagegen geredet; zu ändern sei nun die Sache nicht, indem die Länder, wie man wohl wisse,^ mit ihren Vögten halten.

Das Freiburger und das Basler Exemplar datiren Mittwoch nach M. T. Die Tagleistung mußetwa bis 15. Octobcr gedauert haben. Vgl. N. 263.

vvsind aus dem Zürcher Abschied geschöpft, dem dagegen n, X fehlen. Dem Bcrner man-geln ir, !», Ii», i>, ziii, «Iii, ee, A-Kx, dem Frcibnrger und Solothurner ii, 1l», 1n, Ii, >v, x,ll»K zc. Das Basier sowie das Schaffhauser Exemplar hat nur <>«, s:, vv, das StiftsarchivSt. Gallen »», Ic, i», v, »i».

Zu <>. Golder bemerkt, man habeihnen" (den Nothweiler»?) geantwortet, wenn sie für die von Brem-garten Vertriebenen sich verwenden würden, so wären dann die V Orte auch ihnen zu helfen geneigt.

Zu Das Mandat, von Späteren bisweilen alsallgemeines Lnndgebot" angeführt, folgt hier imWortlaut:

1) 1529, 15. Octobcr.Wir von Stett und Landen der dryzehen Orten gemeiner Eidgnoschast des altenund großen Pundts oberer tütschen landen, nemlich von Zürich, Bern, Luzern, Urp, Schwyz, Undcrwaldcn, Zug,Glans, Basel, Fryburg, Solothnrn, Schaffhnscn und Appenzell, zuosampt anderen unserer Eidgnoschast pnndts-gnossen und zuogewandten, embietend allen und jeden gedachter unser Eidgnoschast landvögten, vögten, schnlt-heißen, rätcn, pflägern, richtcrn, gcrichten, weiblen, vcrwäseren, statthalteren und ganzen gemeinden, onch gemeinenund sundcrbarcn Personen, wie die allenthalben in unseren stellen, landen, Herrschaften, gebieten und oberkcitengemältcr unser Eidgnoschast gesessen, wonhaft und uns von gedachten Orten und zuogewandten sampt oder sundersznogehörig, nnderthan und verwandt sind, geistlichen und weltlichen, was stands, wäsens, gcwalts, wirdigkeitoder fürschyns die jemer sin odcr.gcnempt werden möchten, unfern ganz günstigen geneigten willen und friindt-lichen gruoß, mit dienstlicher crbietnng aller eercn und gnots zuovor, und fliegend üch allen sampt und sundcrsdurch diß unser offen Mandat und cdict zuo verneine»: Als dann wir leider verrückter zyten, nit on snnderanstjftnng des alten fpgcnds mcnschlichs geschlächts, der ein ursacher ist alles zanks und »nfridens, onch etlicheranderer npdiger gemüctcr, die unserem lob, cer und glück nit hölder sind, in schwär zwpträchtigkeit, onch jüngsteins teils zuo fpgentlicher vcchd, nit on sunder frolockung unserer mißgönneren, gegen einander gewachsen, derendie verächtliche und hitzige lasier, schwach, schnnd und schältwort, so durch die npdigen gemüct ganz unvcrschampt,wider göttlich und weltliche erbcrkeit on alle straf hin und wider gebrncht worden, nit die geringcste ursachgewesen, und wo die nit abgestellt, fürer wol sin möchten, dardurch sich onch unsere gemüct und alte loblich