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October 1529.
da er nun ausführlicher darthue, wie beschwerlich ihm solches wäre, und die Zeit bis dahin noch lange sei, sowolle man weiter bedenken, wie die Sache angeschickt nnd sein Vorhaben gefördert werden könnte, und gedenkesich so zu verhalten, daß er daran gnädiges Gefallen haben solle. Zwingli's „An- nnd Abkommen" werde erdurch die Freunde von Straßburg erfahren. St. A. Zürich: A. Religionssachen.
5) 1S29, 6. September, Straßbnrg. Ulrich Zwingli an BM. nnd Verordnete (heimliche Näthc) in Zürich-„Gnad zc. w. Demnach müssend, daß unser Eidgnosscn und christlichen Mitbürger von Basel uns mit eünschiff und schifflüten in irem kosten dcrmaß versehen, daß wir sechsten tags dis monats in riij stunden vonBasel gen Straßburg frisch und gesund kamen, gott Hab lob. Da werdend wir uff rj tag still ligenund demnach hinfaren aber im namen gottes*) Wüsseud auch, daß es (als) gewüß geben wirt,daß der Keiser in Italien hingefaren sye, und daß sich der küng uß Frankrych Meilands vcrzigen Hab sc., da-mit im syne kind widrum iverdind. Daß Ruodolph Fry von Basel nit Harnach rytcn werde, bis er von üch berichtempfahe, Hab ich 5. tags dis monats anzeigt" ... St. A. Zürich: Zwwgli-Schrift-».
(!) 1529, 19. September. Basel an Zürich. Nachdem beide Städte ihre Nathsbotschaften zu dem Ge-spräch in Hessen verordnet haben, die Sache aber Bern nicht weniger berühre, so erachte man für gut undnothwendig, daß Zürich in beider Namen dahin Bericht gebe und die Berncr bitte, ebenfalls eine Botschaft zusenden, die auf den 16. oder 17. d. M. in Straßburg eintreffen sollte, was gemeiner Christenheit und denevangelischen Städten zu Gutem gereichen würde. St. A. Zürich: A. R°l. ». «ir-h-nsach-».
7) 1529, 14. September. Bern an Zürich. Antwort ans dessen Schreiben und die beigelegte Copieder Missive Basels betreffend die Sendung nach Marburg. Mau sei bereits Willens gewesen, ebenfalls eineBotschaft dahin abzufertigen; aber die Sache sei zu spät angezeigt worden, sodnß man jetzt keine mehr sendenkönne, zc. St. A. Bern: T-Utsch Miss. R. soa».
3) 1529, 17. September. Zwingli an Zürich. „Gnad nnd frid von gott. 1. Ersam ivys gnädiggünstig lieb Herren, wir schickend üch hie ein abgschrift eines ratschlags, der fürgenomen ist zuo der zyt, (da)Ferdinandus noch nit küng in Vohem gewesen; der ist uns von getrüwen lüten byhcndig gemacht, und kumptnß der rechten kunst kamer, als wir üch, ob got wil, mnntlich wol berichten wellend. Darzuo habend wir tütschnnd latinischc ratschleg, die sidhar fürgenomen sind, ouch gesehen, die alle uff die (glich?) Meinung lntcnd, deßhalb nit not gewesen, die alle ze abschriben; ouch dorft ichs nit anmuoten; dann diser ward mir mit großerforcht abzcschrpbcn (bewilligt?). Und zum leisten füllend ir müssen, daß der Bapst den fridcn zwüschcnd demKüng und Keiser darum angetragen, daß im der Keiser widrum helfen sol nnd in restituieren in sin rych undgrechtigheit. Und das hat der Keiser verheißen. Dcßhalb die gschrift nit ytel ist, die üch vor von mir zuo-geschickt. Es sind ouch die Venediger, die Schwpzer und Herr Ruprecht von Urberg in dem bericht usgeschlosseu-Und ist ein starker won, der küng von Frankrych werde vom Keiser zuo einer reis crfordret wider die glöublgcuim tütschcn land, und werde im darum die summ der zwenzig tusent krönen nachgelassen. Darum gn. liebHerren, habend sorg, die wyl der zuofal des gemeinen manncs unser ist. Dann der bäpstisch Huf und derpfaffenkeiser gond streng uff dem ratschlag hinus. Ouch ist in eün jüngeren ratschlag mit usgetruckten worteugestanden, daß sy die stett nit eins mals, snndcr eine allein angryfen wellind und die andren vertröste»und ufziehen, sam sy gedenken söllind, man werde sy nit angryfen ?c. Mögend ir^*) durch Kostenz wolberichten lassen, damit die guoten lüt gwarsam sygind; dann der Keiser wird nüts deß weniger die Hand ver-brennen. Gott wirt uns nit verlassen. Wär nit bös, ob man die Venediger trösten und ansprechen möchstdamit sy deß tapfrer widerston, damit der Keiser in Jtalia usgemacht, daß. er über das birg nit möcht fliegen.Mich aber ficht die fach genzlich an, daß der Bapst den Keiser in Italien gelücdret Hab, daß er im den ccrtruukund Sant Johanns segen welle mit einander geben; dann sust gloub ich nit, daß man dem Küng ein so schwerebericht hette mögen abgwünnen, er müsse denn me weder nun das ein. Merkend ouch im ratschlag uff da»
1 Am Rande: „Das nndcrzogen ist guot unanzeigt."**) Es mag hier interpolirt werden: (die teutschen stett).