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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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September 1529.

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nit lang liden mögind und (etwas) anfachen werdind, daß wir gctrnngen, uns in die gegenwcr ze stellen, dannuns äben vil siirkumpt, daß sy etwas gcwaltigs fürncnicn und nndcrstan werdind, wie dann ir trönwnngenanzöugcnd, so vermanen wir üch in kraft der gcschwornen pündcn, daß ir mit üwer macht uns bystand beivysind,und wo es zuo kricglicher empörung kumpt, trostlich zuozüchend, den ge(mc)incn landsfriden, ouch das dieschidlüt usgesproch(en) Hand, helfind handhaben und die fünf Ort mit der Hand wyscn, daß sy sich der billicheitersettigcn, uns und die uns zno versprechen stand rüewig lassend. Hierin wellend üch erzöigen, als unser guotvertrnwen zuo üch stat," ?c. St. Ber»! Teutsch Miss. !t. 401. K. Archiv Schasfhause»! Korrespondenzen.

2) 1529, 25. September (Samstag nach Maritzi), Baden. Die Berncr Gesandten an ihre Obern.Unser?c. :c. 1. Müssend daß die Kotten von (den) fünf Orten sich erst nf Donstag zuo nacht nächst vcrschinengar zuo Baden versammlet Hand, und am Frytag Hand sy bcgcrt, daß wir uns zum ersten entschließen solltenunser Herren und obren antwnrt, dero sy sich uf ir früntliche wort und bitt, daß sy inen um den kosten nütwellind höuschen, beraten und entschlossen habend; das wir kcins wegs thuon wolltend, dann beharrlich irerantivurt, ob sy den friden und usspruch des kostens halten wellten oder nit, bcgert. Uf das namend sy (zyt)sich zno bedenken, gicngend den tag oft und dick us und yn zuo den schidlüten; je znoletst uf der nacht schicktenddie schidlüt nach uns und sagtend uns, die fünf Ort hellend inen bewilliget, das gelt, wie es gesprochen was,zuo geben, doch zuo zimlichen zilcn, mit begcr daß die provand von stund an zuogelassen wurde. Haruf habendwir uns die nacht zuo bedenken gennmmcn und inen den schidlüten zno antwnrt geben, safer die fünf Ort sichvor uns selbs ir(er) antwnrt entschließend, sygend wir onch verfaßt, vor ircn ougcn unser antwnrt zuo eröffnen;dann wir wellends von inen selb hören, wie ouch nur unser antwnrt bishar inen selb persönlich geben habind.Demnach sind die fünf Ort abermals uS und in gctrctten zum dritten mal. Znoletst Hand sich die fünf Ortentschlossen, sy wellend den kosten geben mit vorbehält, daß wir den friden nach vermög des buochstaben ouch inallen punkten wellen halten und die zil, so durch die schidlüt nnzöigt, gestatten werdend. Haruf wir geantwurt,wann uns die zil und tag eröffnet und annemlich syn, werdend wir onch uns irer antwnrt benüegcn, nämlichmit lutrem vorbehält, wo sy den friden in allen artiklen und puncten nach lut des buochstaben, wie der in sincrrechten nrt, natnr, vermög und eigcnschaft von allen recht verständigen verstanden und usgclegt mag werden;wo sy aber Hiewider thuon, wurden wir unser Hand offen und uns nüt vertieft haben wellen.' 2. Demnach habendwir die von Underwalden gefragt, ob sy dein spruch, durch die schidlüt gcthan, statt thuon wellend oder nit,hat Amman Halter geantwurt, es helle uf nächstem tag, als bald die urteil ergangen, by inen nit Mangel ge-hebt; do aber wir die urteil an unser Herren zuo bringen, namend sy sölichs ouch an zuo thnond an ire Herren zc.;aber sy hoffend noch, ir tücgend inen das best :c.; wo ir aber nit änderen, wellend sy die urteil annemen undredind nit dryn. 3. Uff das und drungenlich ansnochcn aller botten Hand wir von den sechs Stetten beschlossen,mit vor erlütretem vorbehält inen die probant wider gan zno lassen und dir zil angenommen. Wir die üwernHand onch etlichen, so uf großem kosten mit ross und wagen still lagcnd, an die päss fürschrift in der yl geben,sy fnrcn zuo lassen bis uf üwer wyter schryben, wol hoffend, ir werdend in der yl die päss durch üwer schrybcnselb ledigen, dann wir ouch eigentlich vorbehalten Hand, wo sy uf bcstimbte zit das gelt nit geben, wurdend wirunser Hand offen han. So denne Hand wir üwer schrift sampt iiij missiphcn empfangen um mittag Hill, darufsy ouch frÜNtlich geantwurt habend." . . St. A. Bern: Kirchl. Angclegcich.

3) 1529, 26. September, Bern. Ausschreiben an die Aemter, daß die V Orte erklärt haben, den Land-srieden in allen Artikeln halten zu wollen, und daß ihnen daher alle Passe und Straßen und feiler Kauf wiedererlaubt sein sollen. St. A. B«»: T-uy-h Miss. ». wo».

Doch war ans die Anzeige, daß die Willisnncr zusammengelaufen, nach Hutwyl und Trachselwald noch am26. Befehl gegeben worden, der Sache nachzuforschen, laut Rathsbuch.

4) 1529, 27. September (Montag vor St. Michclstng). Zürich an seine Untervögte: Anzeige, daßdie V Orte ans dein letzten Tag zu Baden sich in den Frieden gefügt haben und die Sperre hienach ausge-hoben sei. St. A. Zürich: Misjw-N.

Endlich ist noch auf Beilage « n zu verweisen.