September 1529.
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auch sci man der Zuversicht, daß nichts Thätliches unternommen werde; denn Bern habe zugesagt, die V Ortenicht anzugreifeu, sondern nur einen Ucbcrfall abzuwehren; daher bitte man, einer so kleinen Summe wegen keinenKrieg anzufangen und dadurch die ganze Eidgenossenschaft zu zerrütten, w. K, A. Freiwrg- Miss. B> ix,». x. s?s.
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Baden. 1529, 21. September f. (Auf Matthiii).
Staatsarchiv Zürich! Abschiede Bd. w, t. WS. Staatsarchiv Bcr»! Aitg. eidg. Abschied- IM. so. .ttaiitonoarchiv Basel- Abschiede.
Berathimgcii der sechs „Burgcrstädte".
tt-» Basel zeigt an, wie es durch einen glaubwürdigen Mann benachrichtigt worden, daß ein gewisserIlutervogt im Frickthal (letzthin) gerade zu der Zeit, als mau hier mit den V Orten getagt (c. 6. Sept. f.),seine Gemeinde versammelt und die Frage an sie gestellt habe, ob sie auf Erfordern den V Orten zuziehenwürde oder nicht. Ferner gehe eine Sage, daß Schultheiß Hug von Lucern in letzter Woche heimlich zu»sisheim gewesen sei; da lasse sich wohl denken, wie das Regiment die Erbeinung halten werde; (thätliche'-Alife zu leisten) gezieme aber demselben nicht, wenn gleich das Ferdinandische Bündnis; noch in Kritften wäre,w^ll es sich doch jetzt nicht um den Glanben, sondern um eine (schiedsgerichtlich) gesprochene Summe GeldesWudle. Man setzt nun wohl voraus, daß man bald der Hüfte wegen etwas Tapferes unternehmen müsse,w>d würde dann (die Oesterreichischcn) mit gleicher Münze zu zahlen haben; da man aber in Betreff der"'Zlihlten Umtriebe noch nichts Sicheres weiß, so sollen besonders Basel und Mühlhausen fleißig nachforschen,wn genauen Bericht („eigcntschaft") zu erfahren; zu seiner Zeit will man sich darnach Verhalten, wie sich ge-führt. I». Der verlegten Güter und Zehnten halb hatte früher das Regiment von Ensisheim den Baslernnicht ganz „ungeschickte" Antwort gegeben; da wir aber mit „den Eidgenossen" wieder in Streit gekommen.Und diese sich wahrscheinlich dort um Hülfe beworben, so hat es jene Meinung fast gänzlich geändert, nacheiner Gewohnheit, immer dem Winde nachzusegelu; es ist also nichts Bestimmtes und Ehrbares zu hoffen,u nun eben in den Tagen, als die Botschaft von Basel dort gewesen, auch einige Domherren im Verbor-^Uen sich dg (umgetricben), so muß man vcrmuthen, die Acnderung des „Abschieds" rühre von diesen herw>d komme ihnen zu gut. Es ist nun nichts mehr zu versäumen, weil das Ferdinandische Kricgsvolk aus"U» Lande gezogen ist, und da sich Basel zum höchsten beklagt, es könne solche Vorenthaltuug nicht ertragenWw die Gemeinde nicht länger zurückhalten, so soll dies ernstlich heimgebracht, von jeder Obrigkeit ein be-umntcr Nathschlag darüber verfaßt und auf dem'nächsten Tage berathcn werden, ob man Voten nach Ensis-^un schicken und dem Regiment „ein(en) Schlegel anheulen" wolle, und dann auch gerüstet zu sein, um sofortdort zu gebenden Erklärung gemäß zu handeln. Auf den nächsten Tag soll jeder Bote endgültige Ant-wort bringen, v. Da wir mit den V Orten durch Gottes reiche Gnaden wieder vertragen sind, und aufw^'m Tage (s. Nr. 192) dcßhalb abgeredet worden, nächstens einen Tag für die Buudcsbeschwörung fest-setzen, so Hoden die Gesandten der sechs Städte für gut erachtet, daß mittlerweile zu Hause überlegt würde,Win und in welcher Gestalt die Bünde zu beschwören wären; sie meinen vorläufig, man sollte nach Ver-esung der Bünde auch den Landfrieden allenthalben vorlesen und dann in einer „zierlichen" Ermahnung dar-wie und warum man in Stöße gekommen, was Unraths daraus Hütte folgen können und ferner daraus^wachsen möchte, wenn der Friede nicht (redlich) gehalten würde, weßhalb man (die Gemeinden der V Orte)
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