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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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September 1529.

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Auftrag geben, mit den Boten von Bern zn reden und dahin zu wirken, daß solche Knndschaft nicht nöthigwerde zc. St. A. B-r»: Kirchl. «ngelegenh.

Zn <1. 1) Dem Zürcher Exemplar ist ein Blatt beigeheftet, das die erste Erklärung der sechs Städtemit anderer Handschrift gibt, dem Abschiedtexte größtcntheils gleichlautend: ohne Zweifel von Zürich mitgetheiltals Ncdactionsvorschrift (vgl. Nr. 168, ct.).

Wir lassen über dieses Geschäft zunächst zwei Berichte folgen:

2) 1529, 10. September (Freitag nach Mariä Geburt), 5 Uhr Nachmittags, Baden. Die Gesandten vonBern an ihre Obern. 1.Müssend mit kurzem vergriff unser Handlung nf nächst verschinen Zinstag angefangen,und sind zwüschen uns und denen von Zürich nit glich Meinungen erfunden, Harum wir des kostens damalsgcschwigen und die Wallis pündnuß zno verhören crfordret. Uf das Hand die fünf Ort mit senftcn wartendargethan, sy habend nit vermeint, daß uns strenger ernst dran gelegen; es sy(e) auch nit ein nüwe püntnuß,snndcr by hundert jarcn alt, setz verglicht und crnümert; Hand wir gcantwurt, diewpl setz nüwlich Schwyz, Zugund Fryburg drin kninmen, wellend wir sy hören in kraft des fridcns zc. In summa, uns ist ein urteil worden,daß sy dieselb püntnuß uf nächstem tag zeigen söllend- 2. Demnach Hand wir ein urteil erlangt um den kosten,so zno Hindcrlapen wider die Underwaldner durch üch erlitten; die ist des Inhalts, daß die von Undcrwaldenüch . . söllend geben iij tnsend krönen . . . (wie im Abschied), mit me warten, zno üwercn ecrcn und iremunglimpf dienende. 3. Demnach habend die von Zürich von irc» Herren gewalt empfangen, sich mit unser und derübrigen Stetten Meinung zno verglichen, habend (dann) unser antwurt geben mit vil inzügen und Worten, hienit not zno melden, wir wellend by der summa, so uns um den kosten durch die scheidlüt gesprochen, belybcn.Hand die fünf Ort mit vil großer bitt und früntlichen warten anbracht, wir füllend sy damit nnangczogcn undrüewig lassen, angesechcn daß sy so vil liebs und leids mit uns und sundcrlich den bedcn Stetten Zürich undBern erlitten habend, und sind die guotcn und senften wort vil wolfciler dann die hürling am dritten Sunncntagim Ougstcn. Noch sind wir fest nf nnserm befelch verharret, müssend noch nit, was sy zuoletst thuon werdend;aber so vil uns nebend brets anlangt, wellend sy nüt gebe». 4. Wir wcnd üch ouch setz als in der yl nit ver-bergen, daß die Kotten von Fryburg von wegen des Wallisbnnds mit den fünf Orten abgctretten, sich des endspartyg gemacht und zno gedachten Orten in ire rät gesessen, und nachdem sy denselben nrtikel zno der urteilgebracht, habend sy sich wider an ir ort zno den scheidlütcn gesetzt. Do habend wir sy heißen abtrctten, diemylwir nit müssend, in was gestallt sy in dem punt sigend, und uns der zno hören noch nie hat mögen Herfürwerden, sye es argwönig, Harum sy in unser fach nit mittlen söllend, bis wir müssend, wie sy im Wallisbundsigend, mit fürhalt, was sy uns schuldig märend, lnt irs bnrgrcchten, nämlich zno uns zno stau; so aber dieWalser in kraft gedachts bnnds den fünf Orten zuozogcn, und Fryburg onch darin verHaft, söllend sy unserfach weder früntlich noch rechtlich ussprechcn. Darzuo die fünf Ort große inrcd gethan, es sige widern fridcn,und die Fryburgcr gcbetten nit abznowychcn; habend uns ouch die scheidlüt gcbettcn, sy darin lassen zno handle»;was unser antwurt, den schidlüten zno ecr und ir bitt angesechcn weitend wir verwilligen. Also sind sy widergesessen. Das Hand wir darum verwilliget, daß wir nit ursach gebend, daß der tag zerschlagen und nüt geschaffetwurde, snndcr wir den glimpf, gunst und willen behüebend." St. A. B-m: «rchl. Angclegmh.

3) 1529, 12. September (Sonntag nach Mariä Geburt), Baden. Die Gesandten von Bern an ihre Obern.1.Müssend daß wir für und für handlcnd, und nämlich so habend die fünf Ort zuoletst gcantwurt nf das,als wir habend von inen ja oder nein wellen müssen, ob sy den kosten geben wellen oder nit, ir Herren undobren hellend inen nit cmpfolcn, anders zno tnon dann früntlich zno bitten, den kosten fallen zno lasse», hellendsich onch keins abschlags nit vcrscchcn; sy wcllcnds aber trüwlich an ir Herren hindcr sich bringen ?c. Die vonSchwyz habend gcantwurt, uf daß sy des verbrennten Priesters seligen kindcn hundert krönen in mnnetsfristgeben solltcnd lnt des fridcns und sprnch der scheidlüt, und aber noch nit besche(hc)n in der bcstimpten zyt, sywcllent das gelt gern geben, aber daß es also geschechc, als daß sy inen das um gottes willen gebend, mit bittdaß sich die von Zürich dess bcnüegcn lassend. Das Hand sy nit wellen gestatten, sunder blybend by dem, soder nsspruch vermag. 2. Luzerncr und Mnrncrs urteil sind geben, die stellt der schryber in geschrift, und wirt»>an uns die noch Hill müssen und hören lassen. 3. So dcnnc, gnädigen Herren, als dann zno Schaphusen