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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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August 1529.

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Umständen (anders) zu handeln, k. Die von Fontanes sollen der Obrigkeit wegen ein Stücklein Land, dasder Vogt zu Grandson an zwei (genannte) Personen verliehen hat, (für einmal) abtreten, so lange nicht aus-gemacht wird, ob dasselbe Allmende oder „liegendes Stück" ist. Uebrigens soll künftig kein Amtmann vonAllmenden etwas ausleihen ohne Wissen und Willen der Herren und ohne Rücksicht auf die Rechte der Unter-thanen. K. Den Zehndern zu Montenach hat man für das letzte Jahr 1 Mütt Korn und 1 MüttHaber nachgelassen. I». Es soll untersucht werden, ob an dem Bach bei Fontanes und Fiez mehr Mühlennöthig seien; wo nicht, soll man sich mit den alten begnügen, damit deren Inhaber sich nicht beklagen können.I» Dem Etienne Vaulet gibt man, wenn er etwas Dauerhaftes („wattlichs" ?) baut, das halbe Dach, deß-gleichcn dem Jehan Mereie (Mercicr?). Ii.» Glando Colle (Tolle?), Ammann zu Fiez, erhält einen Nock, ebensoder Ziegler Heinrich Amiet, und Jehan Martin, Ammann zu Montenach. I» An die von Meister Bon neugebaute Mühle werden die Ziegel zum halben Dach verabfolgt, i»». Der Vogt zu Grandson hat begehrt, daßman ihm 1 Mt. Korn nachlasse von einein in todtc Hand gekommenen Gut zu Novalles, das nun weder Lobentrichte noch Mannschaft stelle; wenn es die Herren erlauben, so gedenke er mit dem Abt von Hautcret(„Aulcre"), dem jetzigen Inhaber, einen Kauf zu treffen. Es wird ihm entsprochen in der Meinung, daß das^ut zurllckcrworben werde, i». Die Kundschaft über die Märchen zwischen Schwarzcnburg und Plafeycnsoll Bern auch zugestellt, und am Montag nach Bartholomen (30. August) der Span an Ort und Stelleentschieden werden, wozu jede Stadt zwei Boten schicken wird. «. Abrechnung mit dem Vogt von Grandson.^r bleibt jeder Stadt schuldig 212 Pfd. 9 Groß 4^/„ Pfg., an Korn 40 Mütt, an Haber 25 Mt. 9 Köpfe.V» Rechnung des Vogtes zu Grasburg. Er ist jeder Stadt schuldig 118 Pfd. 16 Schl. 8 Pfg., an Dinkel13 Mt., an Gerste 2 Mt., an Mischelkorn 2 Mt., an Haber 114 Mt. 6 Mäß.

Meilmrg. 1529, 17. August.

KantonSarchi» Frcibueg: Rathsbuch Nr. ss.

1. Vogt (Jacob) am Ort von Luccrn dankt (im Namen der V Orte?) für die diesseits in den (letzt-)Ergangenen Händeln gehabte Mühe. 2. (Sodann erinnert er an) das Burgrccht mit Wallis, (das noch) zubeschwören sei.

Am 18. August wurde dau» Ulrich Nir als Bote uach Wallis bezeichnet. — (Uebcr die hier und inNr. 166, v erwähnte Bundesbeschwörung lassen sich eingehende Nachrichten nicht beibringen).