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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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August 1529.

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vorbehält, noch Erledigung der übrigen denselben noch Lout des Buchstobens geltend zu machen. 2. Die Kastcn-frage betreffend Unterwolden sollen die Schiedlcute besser bedenken; wenn darüber bestimmte Angaben gefordertwerden, so ist der Sold für 8000 Mann zu berechnen und für (andere) Unkosten die Summe von 2000Gulden anzunehmen. 3. Murner soll nach Baden gestellt werden, oder Lucern in dessen Fußstapfen treten.

Es sind zur Ergänzung dieser Notizen einige Acten beizuziehen:

1) Gutachten von Zwingli über die Deutung des Landfriedens in den Glaubensfragen.

„Ratschlag zc. by Bern und zc. an(ze)bringen."

I. „Sittenmal der fünf Orten etliche von stund an im fcld wider unseren glauben sich verschworen, dasdoch wider den puncten des landfridens ist, der also lutet, und ghein teil dem andern synen glouben weder vehcnnoch strafen, so ist not, daß die vj stett vor allen dingen fragen lassind, ob sy den puncten halten wellind oder»it, und so sy sagind ja, st) wellind in halten, daß man st) von stund an crmnnc, nach vermag des landfridens,daß sy alle die gebott, die sy wider unseren glouben habend lassen usgon, widrum abtüegind und den gloubenby inen fry lassind, als wol wir in fry lassend. Doch die artikel, die uns vorteil zuogebend, allweg vorbehalten.Und da danncn nit wychen, bis sy darin ein lutre antwurt gebend; so aber das dem usspruch des kostcns wölkehindernus bringen, mag man das zyt verziehen um riiij tag, dem artikel unvergrislich.

II. „So sy aber kempfen wurdind, der artickel vermöchte nützit anders, weder daß sy die unseren umbunsers gloubcns willen nit strafen, aber mit den iren mögind sy handlen nach irem guotdunken, so strytend disestuck wider sy.

„1. Erstlich: Es stat, daß twederer teil dem andren sinen glouben rechten oder strafen sölle, und nit, essol twederer teil dem andren die sinen ums gloubens willen vechten zc. Deshalb unser glonb by inen als fryst» sol, als der iro by uns, doch uns unfern vorteil behalten zc.

„2. Zum andren, so müssend die schidlüt, die den artikel gsetzt habend, daß wir mit den Worten das ver-standen Hand, als inen gseit ist, do sy mit den geändreten artiklen, on eins, die leisten zuo Cappel gewesen.

„3. Zum dritten, wo der punct nit das vermöcht, so hett es sin nit dürfen; denn es lümpt Harnach imrv artikel also,, bed partycn füllend by irem glouben blyben, so lang inen der gefellig, und dhein teil denandren darvon Wengen noch tribcn. In welchem puncten man wol ficht, daß er allein vom gwalt redt, daß desgloubens halb twcdre pari die andren mit einigerley gwalts antaschten sol; so muoß je diser davon reden, daßtwedre pari des andren glouben by inen strafen sol, doch uns vorbehalten unser Mandat und zuosagungen zc.wie im 8. artik'el vorbehalten ist.

„4. Zum 4. hebt der erst artikel des landfridens also an: Diewyl und nieman zum glouben sol gezwungenwerden, wclchs ein vorlaß ist, darus die schidlüt habend wellen ziehen, daß nieman uß allen menschen sölle zumglouben gezwungen werden; so sol ouch under inen nieman zuo des Bapsts glouben gezwungen werden.

„5. Zum fünften, so wirt im 8. artickel, der do lutet von dem, wie von den zuogewandten jedermanblyben sol, aber der punct haryn zogen, doch daß harin nieman zum glouben gezwungen werde, da aber- ver-merkt wirt, daß der glonb fry sin sol.

„6. Zum 6. stat im 2. artikel ein punct von der ferdinandischen pündtnus also: Und sol die selb tod"ud ab sin und sich dero und der glychen ghein teil hinfür gebruchcn zc. Nun ist daD nüw verschwcrcn, dasst) von stund an im fcld gcton, je der glychen als die fcrdinnndisch pündtnus wyst, zc., dcßhalb sy davon abstonund die vcreinung und landsfriden in dem puncten als wol halten als in andren allen.

(7.) „Hiemit käme man darzuo, daß sy das testamcnt fry lesen möchtiud und ander geschriftcn, zc.

(8.) „Darzuo dienet onch der punct, der im bcschluß stat, da bestimpt wirt, daß alle vccht, fyendschaft,unwill, irrtumb, widcrwcrtigheit zc., ouch die zuorcdcu, die die predicanten, stett, land ald lüt antreffen möchtindw., Verzügen sin füllend; so muoß je folgen, daß man die büccher, so von uns predicanten in der Eidgnvschaftusgangcn, als fry by inen lesen lassen sölle als des Murners und andrer widcrwertigcu zc.

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