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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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August 1529.

nach seinem Gefallen verfahre; darum bitten sie dringend, um des Leidens Christi willen sie vor Gewalt zuschützen; Kosten und Mühe wollen sie genügend vergelten.

II. Nachdem die in Peterlingen gefallenen Urtheile verhört worden, hat man beschlossen, die Boten wiederdahin zu schicken, um den Handel auszutragen.

III. Den Genfern wird zugesagt, nach Vermögen für sie zu wirken, auch wenn das Urtheil (des Ob-manns) ungünstig ausfiele. An den Herzog wird deßhalb geschrieben.

Das am Schluß erwähnte Schreiben lassen wir folgen:

1529, 1. August. Bern an den Herzog von Savoyen. »dlons soirurws uüvsrtts eormris ls druit sott

on vc>8 qua lo. dourgsowis czunvons avso eswx Äs Ksnsvs, sott pur ssntsnos anullss st ou88ss, st quo

snr es 1u olts Äs (Zsusvs Äoijs ullsr sn rutns, Äs <zuoi non8 nisivillioiis st irs pouvoim oroirs <zus vootrsöXLsllsnos sott Äs tisnlls lntsntion. Qö nsuntrnom8 V0U8 voulono disri avoir uÄmons8tö, qus 81 («es °!)u tu oits Äs (Isiisvs, so I>ulatun8, lzonrgsoio st oitc>^sn3 Ätoslls u vunss Äs luÄits 6ourgsoi8is Äsu8t sstrsMit pur von8 ou lö8 V08trs3 gusl<zns violsnos, toros st onltruiAS, tu 8sntsnos pur ls oupsrurditrs tomds oontrson pour noug, Ms sslu nsstiiiiorons (pu8) moin3 gus 8i tsu8t tuiot «ontrs norm. l?onr untunt ^ veuills^diöii uÄvi8sr et luÄits eits Äs Llsnsvs, en8sm1>lö Is8 liukitunu Äisslls, Iui88s(r) sn rsspoo 8uii8 Is8 snnu^rs,mols8tsr, outrugsr rii tonlsr sn 8vurts gus 8c>it; untrsmsrit zi unrcnm rsgui-Ä, sn 8orts gns vou8 st un olis8LUliponrru vom cpio 8omrns8 Äsolidsrs Äs inuintsnir nos 1sttrs8 st LLöuux, Is8guslls8 1s8Äits Äs Llsnsvs ont unoorsrisrs LUX » . . . St. A. Bern: Welsch Miss. X. 151 II,

Es wurde später allf diese Erklärung mehrmals verwiesen.

151.

Lttggaris. 153i), 2. August f. Jahrrechnung.

Staatsarchiv Lucer»: Lauis und Luggaris-Absch. I. »s. Staatsarchiv Bern: Allg. eidg. Absch. VN, io?.

KautoiiSarchiv Frciburg: Acte» Tessi». Bogtelen.

i». Der Kommissar bringt vor, wie die armen Leute mit schweren Zinsen belastet seien, indem sie von109 Pfd. „die vierte oder fünfte Steuer Korns" geben müssen; dies kann jeder Bote berichten, deßgleichenwie mit allen andern Geldzinsen Wucher getrieben wird. I». Der Potestat von Luino fordert Brissago zurück,entweder gütlich oder rechtlich, und verlangt eine bestimmte Antwort. Man erwidert ihm, man sei darübernicht iustruirt, glaube übrigens, das; „es" den Eidgenossen mit allem Recht gehöre, und wünsche, daß er einguter Nachbar sei, was sie ebenfalls sein wollen. «. Einnahmen zu Luggaris: 1. Vom Seckelmeister 1825 Pfd-(das Pfd. zu 5 Groß). 2. Jahrsteuer von Gambarogno 275 Pfd., gleicher Währung. 3. „Jahrgcld" vonVerzasca 112 Pfd. 4. Jahrsteuer von Brissago 68 Pfd. 5. Jahrgeld aus dem Maienthal 600 Pfd. 6. Vonden Zollern 700 Kronen; 200 Kronen sind ihnen nachgelassen wegen ihres bedeutenden Verlusts in diesemJahre. Der Zoll wird (jetzt) einem Andern auf vier Jahre verliehen um 950 Kr. 7. Vom Fiscal des Malefizhalber 59 Kr.; nach Abrechnung seiner Ausgaben und seines Jahrgehalts bleiben 20 Kr. «1. Ausgaben zuLuggaris: 1. Der Commissar hat ausgegeben für Botenlohn, dem Büchsenschmied, für Eisenarbeit, für Bautenund Hausrath zc. 96 Kronen. 2. Denen aus dem Maienthal, die im Schloß gedient (als Besatzung),845 Pfd. 3. Den Edcln zu Luggaris 165 Pfd., was man ihnen jährlich schuldig ist. 4. Dem Büchsen-mcister 45 Kr. cils Jahrgehalt, 8 Kr. für Arbeitslohn. 5. Dem Schreiber als Jahrlohn 50 Kr. 6. Dem