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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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Juli 1529.

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ufgethan, durch dieselben unser Mitbürger zuogeschickt und ir deren schriftlich (wie ouch wir) verständigt sygent,darab wir sunder fröud empfangen, in Hoffnung, die anschlug der fygendcn göttlichs gefallcns dardurchgeschändt werdint, so ist an üch unser fründlichs begercn, (daß) ir uns hierin üwers willens und gemüets, undwas üch hierin gefallen und anmüetig sin, (damit wir uns ouch zuo einer antwurt gegen gedachten unfernMitbürgern von Costenz entschließen mögind), zum beldistcn verständigen, und ob es üch nit für guot ansechen,daß etwan ufs fürderlichist unser Kotten zuosamen kämind, uns discr dingen, damit wir einträchtigs willens gesinntwärind, mit einander zuo verglichen; dann wir je achten, sölich fründschaft nach erwägung (der) gestaltsamialler Handlung keinswegs uszeschlahende sin. Das wellent von uns im besten vermerken," zc. zc.

St. A. Bern: A. Kirchl. Angelegelch.

4) Gutachten von Zwingli. „Frommen und guots diß Handels."

1. „Erstlich dient er zuo der eer gottes und ufnung sines heligen wortes, wiewol es mit menschen kreftennit muoß noch mag erhalten werden, sunder allein uß der kraft gottes; noch so gibt gott dem menschen oft hilfund schirm durch den menschen, als durch ein instrument und gcschirr; wo nun gott dise einung und Handelvergünstet ufgericht werden, ist es offenbar, daß er in zuo guotem bruchen wil.

2. „Zum andren reicht er zuo friden, ruowen, billicheit und grcchtigheit; dann er wirt allein darum ge-macht, daß die, so unbillich getrengt werdend, mit übergwaltigung gefristet und geschirmt werden mögind undsich fräfnen gwalts vor menklichem entsagen.

3. „Zum dritten dient er zuo erhaltung der obergheit und zuo ghorsame der undertanen einer jeden statt;dann wo sich einer statt undertanen vermeintind ze rotten, wurdind der andren stetten so vil sin, daß sy sichwidrum zerlassen wurdind.

4. „Zum vierten wurde es ein zoum ynlegcn allen denen, die mit disen stetten in pündnus oder Pflichtstand und aber inen ze überlegen sin well(t)end; dann diser Handel soll allen vordrigen pündnusscn und pflichtenunabbrüchig sin zc.

5. „Zum fünften weißt menklich, was schweren kostcns unser Herren Eidgnossen erlitten habend in ver-gangnem schwabcnkrieg allein mit Costenz und Lindow, welcher aller, soferr krieg entston, da vor gott sye,erspart wurde; ja es wurdind nit allein die zwo stctt uns nit schaden, sunder zum höchsten förderlich sin, onchden ganzen Bodcnsee innhabcn und den nidreu see.

K. „Zum sechsten sol nieman ab Straßburg grusen; dann sy dienend wol zur fach; sp wurdind mit inenbringen Sletstat und Colnmr, da durch allweg guoten zuogang die stett haben möchtind. Es wirt ouch Straß-burg ein vorbuw denen von Costenz und Lindow. Dann wo keis. Mt. denen beden stetten ützid wölkte ynredcn,mögend sy allweg Straßburg fürwenden, daß sy in glychem vertrag sygind.

7. „Zum sibenden, wie wol ungezwyflet ist, daß keis. Mt. gheinen krieg hierum mit ieman(d)em wurdansahen, wo aber je sölchs uf (die) bau käm, da vor gott lang sin welle, so dient aber Straßburg träffenlich;dann zwüschend inen und uns ligend die zwei unbewerten land Suntgöw und Elsaß, die möchtind sich niterweren, wir wöltinds mit gott ynnemen und also zemen brechen, daß von oben hinab hie diset Nyns bis genStraßburg ein volk und pündnus wurde.

8. „Zum achten, daß in kriegsnöten, da gott vor sye, ghein so großer züg uf uns nit möcht gefüertwerden, wir möchtind allweg zwen züg, dcro ietweder rv" stark wär, an zwei ort schicken, einen oben am Rynhinus ins Hegöw und see, den andren ins Suntgöw und Elsass, oder bcd wider einen züg der fygenden, syhinden und vor anzegryfen zc.

9. „Noch vil gclegenhcitcn sind, dcro etlich uß ursach nit gezelt, etlich aber eim jeden ring begriflich sind."

Sl. A. Zürich: Zwingli - Schriften.

5) 1529, 1. August (Sonntag nach Jacobi), Baden. Rudolf Thumiscn und Hans Rudolf Lnvater anBürgermeister Heinrich Wälder in Zürich. „Uewer schriben uns gcthan von wegen des burgrechts, so verrücktertagen an die von Costenz gelangt zc., und das was den boten von Basel an(ze)zöige» (sye?), habend wirHinacht . . . umb die zwei empfangen und Hütt am tag dem Kotten von Basel anzöigt; der ist vast guotwillig