Juli 1529.
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ihnen einige Handreichung thun, da sie doch Vögeli's Gut eingezogen hadcn. Heimzubringen. ,1. 1. DieRathsboten auf der Jahrrcchnnng'zu Lanis und Lnggaris schreiben, wie sie vernommen, daß der Kaiser ansden 8. August in Genua landen wolle, und daß zu Arona große Rüstungen vor sich gehen; sie bitten daherum Bescheid, was im Schloß zu Luggaris vorgekehrt werden solle. Heimzubringen; es soll dann jedes Ortseine Meinung sogleich nach Luccrn berichten, damit es in aller Namen antworten könne. 2. Da dieselbenBoten über den Span berichten zwischen dem von Musso und den Graubttndnern, so wird ihnen geantwortet,sie sollen weder Mühe noch Kosten sparen, um diesen Streit beizulegen, v. Da ein Artikel im Landfriedensagt, daß der Span zwischen Bern und Untcrwalden ans gütlichem oder rechtlichem Wege geschlichtet werdensolle, und Bern jetzt einen rechtlichen Entscheid verlangt, so werden Klagen und Antworten der Parteien denSchiedsrichtern vorgebracht, worauf dieselben erkennen: Es soll bei dem Vertrage, der durch die Boten der dreiSrte Basel, Schaffhausen und Appenzell und der Graubündncr aufgerichtet worden, sein Verbleiben haben,ausgenommen den Kostenpunct, in Betreff dessen Bern vorbehalten ist, Untcrwalden rechtlich zu belangen. NachEröffnung dieses Urtheils erklären die Boten von Bern, die Sache heimbringen zu wollen, und auf das Aner-bieten der Schiedlente, dem allfälligcn Begehren der Parteien, jetzt einen Spruch zu erhalten, ohne Verzug zuentsprechen, verlangt Unterwaldeu die Befugniß, den Gegenstand ebenfalls an die Obern zu bringen, JederBote weiß zu sagen, wie der Hauptmann zu Wyl aus einigen Gegenden und Gerichten der Gotteshausleuteüber 40 Mann ans Kosten der Abtei als Besatzung in die Stadt aufgenommen und in die Wirthshänser ge-^gt hat; wie ferner der kleine Rath daselbst sich weigert, mit dem großen gemeinsam zu handeln, und denRichlingen? des altei? Glaubens offen erklärt habe, „es müsse eben da hindurch gehen" und sie also „gcmuosct",' worauf er ihnen den Vorschlag gemacht, je 15 Ausgeschossene von beiden Parteien für die Entscheidung bei-zustehen; es solle nun der erwähnte Zusatz dazu dienen, die Altgläubigen zur Annahme dieses Abkommens zu»öthigcn, da sie sonst zum Widerstande stark genug gewesen wären. S. Da ans diesem Tage nicht alle Artikelbes Landfriedens erläutert worden, und die Parteien noch etliche heimbringen, so wird durch die Vermittlero»? anderer Tag nach Baden angesetzt auf Sonntag nach St. Bereuen Tag (5. September), zu welchem die-selben Schiedlcute verordnet werden sollen. Inzwischen sollen die Parteien keine Feindseligkeiten gegen einander^ginnen, sondern den Landfrieden halten. I». In dem Streit zwischen Schwyz und den Kindern JacobSchlossers feig. Kaiser's) haben die Schiedleute erkannt, Schwyz solle dessen Kindern innert Monatsfrist^l>0 Kronen verabfolgen; doch soll dies keinen? Thcil an seiner Ehre schade??, gemäß dein Landfrieden. I. 1. Der^'"nzösische Gesandte, Herr von Voisriganlt, meldet in langen? Vortrag, daß die unter uns ausgekrochenenFeindseligkeiten den? König sehr zu Herzen gegangen, und daß er dcßhnlb zlvei seiner Räthc in die Eidgenossen-schaft abgeordnet habe, die aber bei ihrer Ankunft zu Lyon schon vernommen, daß ein Friede geschlossen sei;er anerbietet nun seine Dienste, wenn er ii? der Sache etwas thun könne. Dafür wird den? König schriftlichgedankt und zugleich das Gesuch gestellt, einen andern Gesandten an die Stelle des General Morelet sel. zusenden, der für die Anforderungen der Eidgenossen und der Graubündncr Rede und Antwort geben könne,und hierüber baldige Antwort begehrt. 2. Bei dieser Gelegenheit macht die Votschaft von Freiburg die An-zeige, daß es die Hinterlassenschaft des in ihrer Stadt verstorbenen Morelet, als Rödel, Register, Bücher, Kleiderund Anderes, verwahrt habe, und wünscht zu wissen, ob es einen? Nachfolger oder Verwandten dieselbe?? verabfolge??solle oder nicht. Heimzubringen, Abgeordnete aus dem Sargaiiserland bringen (klagend) vor: 1. Daßsie erst seit einigen Jahren von ihren Gerichten an die Taglcistungcn in Baden appclliren müssen, weil Einigebeuselbei? so viel nachgelaufen, daß es Uebnng geworden sei; dies gereiche aber den armen Leuten zu großem