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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
Entstehung
Seite
285
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Juni

17. „Zum sibenzechenden, daß angents unser püntallenthalben, wie von alter har geprucht, mit samptdisein abgeredten lantsfriden und der verkomnus zuoStans geschworen und ernüwert werden söllcnU).

„Haruf sol hiemit dise vechd, findschaft, unwill,irrung, widerwcrtigkcit, und was sich zwüschcnt den vor-gemelten beiden parchen, iren zuogewandten, heiserenund byständercn, in denen keinen usgescheidcn nach vor-behalten, erloffen, ouch ob etlich reden von gemeindenund sundren Personen usgangcn, usgosscn und vol-bracht wärmt worden, es treffe stett, land, lüt, predi-cantcn ald etlich sonder Personen an, daß den selbigenallen sölichs verzygen, vergeben und nachgelassen sinsolle, also und der gstalt, daß sy zuo beiden parchenm stett und landen gegen und under einander» fryg,sicher, ungevecht, ungestraft und unangefochten sölichervergangner reden, handle» und wandle» mögent,und daß ch zuo allen syten fürohin in guoter frünt-schaft und nachpurschaft, als dann frommen Eidgnossenzethuonde gepnrt, blybcn und leben, und nämlichensol dhein Eidgnoß sich für den andernin snndcrbarer part, sect oder rott us-Zeichnen, und sonders so sol dwedrer teil sölichenHandel dem andren in argem oder bösen nüt ufhebcnnach fürzüchen; dann discr Handel und findschaft kei-nem teil an sinen ecren und glimpf gänzlich und gardheinen schaden oder Nachteil geberen noch bringensoll in kein zvyß noch wegc."

Die gesperrte Stelle ist zürcherischen Ursprungs.

(Zu Nr. 46, HR): „Und die wil nun nß marfeld jetz n!t ufgericht könnent werden, so haben wir

1529. 285

disem fridcn verlybet heißen und sin, und in den übrigeniro der Thurgöweren artiklen und beschwcrden, daß sydie andren Ort unß (den) beiden stetten Zürich undBerir^ zuosagent, uff nächstem tag mit uns znosamenniderzuositzcn und inen ire beschwerden nach zimlichenbillichen dingen (ze) milteren und zuo mäßigen, wie mansich dann deß mit einandren vereinigen wirt."

HR: 5) „(als ouch offenbar am tag ligt), wie sy biß-har mit jungen muotwilligcn vögten und anrptlüten ver-sechen worden, ist abgeredt und betädiget,,, rc.

^) „zuogsagt söllent haben, uff nächstem tag, on alleshindersich stellen oder ufzüchcn mit inen znosamen nider-sitzen" rc.

17. R und HR wesentlich gleich wie links.

R: „Und zum bschlnß der fach soll hiemit" ?c. (wielinks).

LR: „Und zuo beschluß der fach, so ist Harns gareigentlich abgeredt und ouch unser der schidlüten und frünt-lichen nndcrtädingcrn lütrung, endlicher will und Meinung,daß hiemit" rc.

LR: „Und als wir die vilgcmcltcn schidlüt und frünt-lichen undertädingcr sölich obgemelt artikel, mittel undberedung allen obgcnanntcn partigcn, houptlüten, panner-Herren, fendrichen, räten, rottmeistern und ganzen gmein-den crscheintcn und von wort zuo wort verläsen ließen,habent sy die obgeschribnen artikel all sampt und sundersfür ir Herren und obern, ouch für sich selbs also zuohalten und denen gestrar gelcben und nachkamen dank-barlichcn angenomen, wie sy dann das alles zuogcsagt,gelopt und versprochen habent, nfrecht, erberlich, getrüw-lich und ungefarlich."

Folgt Uebergangsbestimmung: „Und diewil nunuß Mangel perments" zc. (s. u.).

perments, ouch anderer ungeschicklikeit, die houptbricf imdie schidlüt etlich nß uns verordnet, mit dem schriber gan

*) Art. 17 ist Zusatz von zürcherischer Hand.