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Juni 1529.
gmeinlich nach sonderlich, sy standint den beiden stellen zuo versprechen oder nüt, es sygent sonder Personen,gmeinden oder dörfer oder stell, um sölichen iren zuozug, gethane früntliche hilf, rat und bystand nüt argeszuogcfüegt, sonders sy mit warten und werchcn unangezogen, ungefechdt und in summa aller ding ungestraftbelybcn söllent. Zuo glycher wys soll auch gegen allen denen, so den fünf Orten, es sygent die Walliser oderander, zuogezogen, hilf und bystand bewisen, gehandlet, und daß es also styf und unverbrochcn gehalten undalso**) zuogesagt und versiglot ufgericht werde.
19. „Zum zechenden, die schnnd und schmachwort belangend, die dann bißhar zuo beiden teilen eben groß(grob?) und unverschampt gebracht, da har dann dise zwytracht entsprungen*), da wäre unser höchste beger*),daß sy zuo beider syt nun hinfür gänzlich vermitten und abgestelt heißen und sin, also daß sy dero zuo allenteilen, jetz und hiernach überhept und vertragen blybent, und wölich dar wider thuond und handlent, daß dieselben unghorsamen.und übertrettcnden von iren Herren und obren, wenn inen die anzeigt, nach irem verdienenan lyb und gnot gestraft werdend**); wo aber das nüt bescheche, daß dann ein jede oberkeit den eerverletzenden,so er by und under inen in ir gebieten ankommen und betretten, ouch nach sinem verdienen an lyb und guotstrafen mögent, onc menklichs intrag.
11. »Zum einliften, daß ouch alle Hüft, so bißhar in der Eidgnoschaft beschechen sind, der zinsen, reuten,gölten, inkommen und gücteren, die den Alchen und stiftungen, da die meß abgethan ist, bishar zuogehört,ufgehept, entschlagen und gelediget und hinfür sölich zins, rent und gült nsgericht söllent werden.
12. „Zum zwölften, von wegen des Murners*), da ist miner Herren der schidlüten willen und begeren,daß mine Herren von Luzern den selben Murner von ir statt und uß einer Eidgnoschaft verwisen, diewyl erdoch ein ußländischer man ist.
13. „Zum dryzechenden, von wegen des kostens, so die*) von Zürich und Bern bcgerent, sampt iren Helferen,inen den abzetragen, und diewyl wir die Hauptfach noch nüt zuo end gebracht, so wöllent wir die schidlüt denselben nach der zyt angestellt haben.
H,cl 10. ^.IZ: * „entsprungen, daß sy die" rc.
L: ** „wo aber" rc. durchgestrichen.
12. ^.: * „daß die von Luzern" den selben rc.
L: * „daß derselb beiden stellen Zürich und Bernzuo Baden vor den schidlüten, so in diser fach handlent,rechtens uff ir anklag geständig sige; dz er och aistej allswidersagcn von denen von Lucern darzuo gehalten undnach sinem verdienen gestraft werde."
13. * „bei? stell Zürich und Bern samptiren Helfern inen abzuotragen begerend**), diewil die houpt-sach noch nit zuo end gebracht, daß der selb kost zuo samptder Handlung und innemung des Thurgöw, Rintals,Gotzhus lüten zuo Sant Gallen oder anderer, durchhoptman Lafeter vollfüert, von den schidlüten noch diserzyt angestellt sin solle."
L: ** „Sol man inen den schidlüten, den mitwüssenhafter tädig uszesprechen vertruwen, guoter Hoff-nung, sy werdint gestalt dis Handels, und daß manzuo dieser krieglichen embörung größlich verursachet, ei-gentlich bedenken, und mit sölichem ernst und tapserkeitdarin handlen, dz inen unvcrwislich sye. Es sol ouch
1V. 11. (übergangen).
12. -X. „Item Murners halb, soscr der Zwingli Harnsgeben oder mit sinen schmüßworten und büechern still undabgestellt, wellen die von Luccrn den Murner ouch abstellenald hinweg thuon." Gestrichen und dafür am Fuß der Seitebeigefügt: „Item Murners halb lassen wir es bliben, wiegcredt ist."
1Z. „Item, Murners halb, berüert uns von Lucern alleinan; da wissend ir die antwurt wol."
13. „Item kostens halb vermeinen wir, sy als ansängersollten uns den kosten abtragen, und erfordernd den selbenvon inen."