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Juni 1529.
2. „Zum andren, als dann anzogen von den pündtnnssen und vereinnngen, so dann nüwlich gemacht, daist miner Herren der schidlnten will und Meinung, daß die ferdinandische vereinnng, von ininen Herren den fünfOrten angenommen, hin, tod und ab sin, und die selben den schidlnten hinnß zno iren Händen angends gebenwerden, und von den andren burgrechten und pündtnnssen, so nüwlich ufgericht, soll zuo tagen anzogen werden,wie man sich in den selben halten wollet)
3. „Zum dritten, von wegen und betreffend die Pensionen, mieten, gaben und schenkungen von küngen,fürsten und Herren, nüt mer ze nemen*), und die wyl die selb fach ander Eidgnossen, nüt allein die fünf Ortbelangt, ist unser beger, daß jeder bott das selbig getrüwlichen an sin Herren und obren bringen sölle, und uffnechsten tag darum antwurt geben, guoter zuoversicht, die selben werdent abgestellt.
4. „Znin Vierden, von wegen der houptsecher, usteiler und wetterfüerer der Pensionen, die zuo strafen*),kan mine Herren nüt bedunken, daß man die selben strafen könnde, die wyl und menklichem die zuo nemen vonsiner oberkeit vergöndt; wenn aber die nun hinfür abgestellt werdent, wölcher dann das überseche, daß dann derselbig gestraft sölle werden nach sinem verdienen.**)
2. * „Zum andren die püninus und verein-ungen, so dann nüwlich gemacht, berüerend, daß sölichferdinandisch vereinung, von den fünf Orten angenvmen,hin, tod und ab sin und die selb den schidlnten hinus zuoiren Händen angends geben, ouch dhein söliche püntnusniemer mer gemacht werden, und von den andern re."
IZ: * „doch den eristenlichen bnrgrechten Zürich, Bernund andern unschädlich."
zVcl 3. zVIZ: * „diewil die srüntlichen schidlüt mitiren artiklen für unser gmeinden kommen und (dieselbenhie) gelesen worden, also und glicher gstalt vermanendwir die schidlüt, daß sy mit irem artikel, so wir gesieltund inen überantwurt, für die gmeinden der fünf Ortenouch kerind und der selben willen erkonnind.*"
IZ: * „Ist erkennet und sy gebeten, dero abzestanund hinfür unsers Vaterlands ze warten, mit dem anhang,wo sy dz nit abstaltind und einen oder mer der sechsstellen brecht hin und enweg süertind, dz der von sinenobern, so inen dz ze wüsten tan, an lib und leben gestraftwerden? verglich sol gegen den tätern mit straf, wo diefünf Oerter die in iren oberkeiten mögen betretten, ge-handlet werden."
^«4 4. * „lastend wir zuo, daß man die selbennit strafen könne;" djewil und :e.
*» „an lib und guot."
2. zV. . . . „sofer die bnrgrecht, (verZpflichtungen und bünd-»ussen, so Zürich und Bern mit etlichen stellen, ouch nnsernnit minder dann iren verwandten von wegen und zno Hand-habung irs gloubens gemacht (und) ufgericht, daß die selbenwiderumb abgethan und erlediget, so wellen wir dann ouchzimlich gebürlich autwürt geben, daran ir Herren schidlüt ge-fallen haben werden."
2. L.... „Dwyl dann etlich nüw burgrecht und bünd-nussen, so kürzlich ufgricht, uns zuo svlicher einung verur-sachet re., da ist unser erbieten und Meinung, daß wir sölichvereinung hinder ein Ort under den fünf Orten den nnder-tädingern leggen und überantworten, also der (brief) da liggenso lang bis von wegen der nüwen bnrgrechten ouch erlütrungdarnmb geschicht ald mit recht ustragen Wirt, alsdann umsölich vereinung ouch erlütrung geschechen und mit recht us-tragen werden soll, ob die in kreften bliben (mögen) ald nit."
3. 4. zV, . . . „Sofer wir mit den houptartikeln hinüber,achten wir, unser aller Herren und obern gmeiner Eidgnoschastwurden der fach wol eins, darin wir ouch uns nit sonder(s)andren und darumb kriegen wellten."