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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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232 Juni 1529.

als sy dann den einen zno Lucern und den andern zuo Underwalden nf den rossen gefunden ?c., dadurch oft-gemeldt u. E. von Zürich bewegt, sich in die gegenwer ze rüsten und den weg ze verstellen. Darum, liebenund guoten fründ, könnend ir wol ermessen, wo üch sölichs begegnete, wie gern irs hau wurdend. So wirnun deß alles an andern rüstungcn uf üivcr anrüefen beschechen grundlich bericht und müssend, daß ir mit üwermacht uf sind, können wir nit fllrkummen, dann (daß) wir uns in gegenweer stellen müesscn, dann wirmögen müssen, dwil ir üwcrn züg gegen unser land und pict richtend, »messend wir je unser landen bewarcn,und züchend also mit unser paner diser stund us, nit der Meinung, daß wir jemands gwalt anstatten wellen,es st)e dann fach, daß man uns, die unseren oder unser Eidgnossen und Mitbürger von Zürich übcrzüchen undbcgwaltigen; alldann werden wir uns halten und bewysen, als biderben lütcn zuostat, und unser land, lüt, lyb,eer und guot, ouch unser Eidgnossen von Zürich ir land und lüt mit hilf des allmächtigen vor gwalt beschirmen,das ir doch alles wenden und darvor sin mögend, wo ir und üwer mithasten von dem ferdinandischenpund stand, deßglichen wir von üch und andern der schmütz, schand und lasterworten vertragen werden undversichert, zuodem die gestraft, die wider uns geredt und gehandlet Hand, besonders der Murncr. Harumwellend üch frid und ruow wie uns lassen lieb sin und haltend üch still, thuond keinen angriff, (so) wellenwir glicher gstalt ouch thuon und unfern möglichen slyß ankeren, daß unser Eidgnossen von Zürich ouch das bestthuon werden. Wo aber die bottcn, so gan Aronw kommen und morn znacht da sin werden, dahin ir ouch/wo es üch gesellig sin (will), üwer potschaft schicken mögend, die fach nit zuo guotein bringen mögen, das wirdoch nit verhoffend, und ir üwcrs fürncmcns nit abstan, den ferdinandischcn pund nit absagen .'c. und erstatten(das), so wir hieob von üch und andern nnsers dunkens billichen begeren, mögend ir wol merken, daß »ütguots darus cntstan wurde, dem wir unsers teils gern wellten vorsin. Das haben wir üch in pl wellen berichtenund damit unser ecren bcwart haben." St. A. B-n>: T-utsq Miss. n. so«, sar.

23) 1529, 10. Juni (Donstags), 9 Uhr Abends. Hauptmann und Näthc zu Cappel au Zürich. Ä>i-zeige daß sie morgen früh auf das Gebiet von Zug vorrücken wollen und dazueilends eilends" die Thurgauererwarten. St. Ä. Zürich: A> I. Capp. Kriez.

24) 1529, 10. Juni. Freiburg NN Bern. Mahnung, den Zürchcrn gegen diefünf Waldstücke" keilteHülfe zu leisten, sondern sich mit dein Rechten zu begnügen und als Mittler zu handeln, ?c.

K. ?l. Freiburg: Nathsbuch Nr. 49.

25) 1529, 11. Juni. Freiburg an Bern. Autwort auf dessen Mahnung. Man habe das Burgrcchtgeprüft und befunden, daß sich der Artikel der Hülfelcistung auf den Fall beziehe, wo eine der beiden Städte anihren Gütern und Freiheiten wider Recht geschädigt würde. Nun wisse man nichts von einem solchen Angristgegen Bern, sondern es wolle den Zürcher» Beistand thun, die sich weder mit der Billigkeit noch mit dem erbotene»Rechten begnügen und gegen die Waldstätte gcwaltthätig handeln, was wider alle Bünde und Burgrcchte sei-Darum glaube man in diesem Fall keine Hülfe schuldig zu sein; zudem habe man dafür zu sorgen, daß nichtetwa ausländische Herren der Eidgenossenschaft eine Schmach zufügen. Wenn sich aber Jemand unterstünde,Bern an Leib, Gut, Ehren, Freiheiten und andern Dingen wider Recht anzugreifen, so wolle man das B»rg-recht treulich halten. Hicnach bitte man es, sich mit gütlicher Unterhandlung zu bemühen, damit keine Gemalt geübt,sondern einzig das Recht gebraucht werde, ec. Da es bei dem Auszug gegen die Unterwaldner auch dieMuriner an sich gezogen und jetzt ebenso die Grasburger aufgeboten, so begehre man ernstlich, daß es dieerster», als gegenwärtig Freiburg näher verbunden, nicht berufe, w. K. A. Fr-wm-gi Miss. Bd. ix >md x. oo.

20) 1529, 11. Juni, 7. Stunde Vormittags, Cappel. Die zürcherischen Hanptlcntc an ihre Obern-Nach Empfang des Schreibens von den Obern und von Bern wollen sie bis auf weitern Bescheid auf demeigenen Gebiete stehen bleiben und M. Thumisen eilends nach Aarau schicken; sie wären zwar ganz entschlösse»/handlich vorzugehen, nehmen aber an, daß die Obrigkeit einen Frieden ernstlich erwogen habe; dennoch wollensie nicht unterlassen, dem genannten Boten einige Artikel als Richtschnur mitzugeben, die sie hier ebenfalls bei-legen ; sie halten auch dafür, daß man nicht nachlassen soll, bis ein christlicher, gottgefälliger, ehrenvoller, dauernderFriede zu Stande komme. S,. «. Zürich: A. i. Capp. Kn°g.