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mit im gachet und fürgcfaren werden inöcht, das uns, wo dem also, schwärlich und zum aller höchsten beduret,in auscchung, daß nach lut der pündten, ouch gemeinen landtsrechten billich ein jeder in denen geeichten, dariner behcimpt, berechtigt nnd daruß keins wegs entwert werden soll. Und so dann gedachter Herr Jacob nochunser hindersäß und uns deßhalb billich zuo retten nnd zuo versprechen, dcßglychen diser zyt nit ir, sonder unserlieben Eidgnossen von Glarus, des ends den vogt (haben) nnd deßhalb inen die verwaltignng der oberkeitzuostat, und wir in, Herren Jacoben, also wider recht umb göttlichs Worts willen dergstalt bcgwaltigt ze werdenweder vor Gott noch unser frommen gemeind verantwurten köndten, und ir uß erzelten gründen dermaß mit iinze handle» vermag der pündten ganz keinen fuog, recht noch glimpf Hand, nnd solich gewaltig Handlung unserserlydens nit meer sin will, so langet deßhalb an üch noch wie vor unser trungenlich ganz ernstlich erforderennnd hoch ermanen, ir wellent billigkeit der fach, ouch gemein frid nnd ruow unserer Eidgnoßschaft nnd diegeschworncn pündt bedenken, nnd die biderwen lüt by ircn fryheiten und landtsrechten belyben lassen, wider die-selben mit gemeltem Herr Jacoben nit fürfaren, noch ützit mit im handle», das im an sinem lyb oder lebenschädlich sin mag, sundcr in widerumb in gemclte gericht, darin er behcimpt, stellen, und ob er etwas strafwürdigsverhandlet, ime das recht allda, wie sich gebürt, ergan lassen, wie ir dann solichs von rechts, der erbarkeit undpündten lvegen billich beschechen selbs ivol erachten, damit ruow und gemeiner landsfrid erhalten werden mög.Dann wo solichs nit beschechen, und gcmeltcr her Jacob, ouch die biderwen landlüt by iren landtsrechten, fry-heiten und alt(cm) Harkomen nit belyben möchten, und uns deßhalb umb handthnbung derselben wyter crsnochen,wurden wir vcrmög der pünden und von billigkeit wegen inen dcß nit vorsin mögen, sunder, wie sich das gebürt,unser lyb nnd guot zuo inen setzen, sy by iren fryheiten und zuo den? sy recht Hand, handhaben und darvonkeins wegs trängen lasse??. Waltend wir üch dennocht uinb meerer rnowen willen unangezöigt nit lassen, üchwissen mögen darnach ze halten; dann wir je üch soliche gewalt Handlungen nit gestatten; aber wo wir üch sunstguoten willen bewysen inögent, deß geneigt sin wellend."
St. A.Zürich: A. I. Capp. Krieg (Concept). — Jnstructionenbuch II. s. 41, 42. — K. A. Schwyz: A. Zürich.
2) 1529, 30. Mai. Schwyz an Zürich. Es sei der bestimmten Meinung gewesen, daß Zürich mit derAntwort, die seiner Botschaft von Ammann und Rath gegeben worden, sich begnügen würde, indem die Herr-schaft Utznach dasselbe gar nichts angehe, sondern erkauftes nnd bezahltes Eigcnthnm von Schwyz undGlarus, Schwyz also für das, was es dort handle, keine Rechenschaft schuldig sei; es glaube übrigens garnichts gethan zu haben, wozu es nicht volles Recht und Fug gehabt. Wenn Zürich an dein Pfaffen so vielgelegen sei, wie es in seinem Schreiben sage, daß es weder vor Gott noch den Gemeinden verantworten könnte,denselben vergwaltigen zu lassen, so hätte es denselben bei sich behalten und ihn hindern sollen, zu den Ange-hörigen von Schwyz zu gehe??, was für alle Theile das Beste gewesen wäre; man habe ihn gar nicht gefragt,cvas er in Zürich gethan, und maße sich auch nicht an, Jemand dorthin zu schicken, um die Unterthanen zulehren, wolle aber auch Niemand gestatten, die eigenen Angehörigen widerwärtig und abtrünnig zu inachen, nndsei eher bereit, Ungehorsame niederwärts zum Gehorsam bringen zu helfen; was die Bünde hierüber sage??, werdeZürich wohl ermessen können. Gegen das geäußerte Bedauern, daß die Leute von Utznach an ihren Freiheitenund altein Herkommen gekränkt worden seien, erkläre Schwyz, daß es solches nie gestatten, sondern Leib undGut einsetzen würde, um sie dabei zu schirmen; daß aber Zürich meine, kraft der Bünde befugt und verpflichtetzu sein, den biderben Leuten zur Behauptung ihrer Gerechtigkeiten Rath und Beistand zu geben, kränke Schwyzhöchlich, da ihm hiemit der Vorivurf gemacht werde, als hätte es widerrechtlich gehandelt; es hätte erwartet,daß Zürich den Buchstaben der Bünde besser betrachten würde; es könne darin finden, daß die Eidgenossen schuldigseien, nicht nur die Angehörigen anderer Orte nicht zum Ungehorsam zu verleite??, sondern sie gehorsam inachenzu helfen, wozu kraft gethaner Eide auch Zürich verbunden sei; wie es in seinem Gebiete nicht gehindert undnnd geirrt werde, so wolle auch Schwyz nach seine??? Gutfindcn Handel??. Aus den? Schreiben wegen Toggen-burg, aus de??? kürzlich in Einsiedeln vorgebrachten Begehren wegen der Leute in? Gaster, wie aus der letztenZuschrift könne man wenig Freundschaft erkenne??, und hätte man solcher Kundgebungen sich gar nicht versehen.Wenn aber Zürich im Sinne haben sollte, weiter zu gehen und Schwyz von seiner Obrigkeit und den Frei-heiten, die es bisher besessen, abzudrängen, so erwarte man, daß es ein solches Vorhaben dermaßen anzeige,daß Juan sich darnach zu richten wisse. St. A. Zim-h Acten ?. Capp. Krieg.