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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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Mm 1529.

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wünschte, die Verwaltung (anzutreten). 4. Auf dem Wege nach Aarau sollen die Boten durch Mellingen, aufdem Rückwege durch Bremgarten reiten und an beiden Orten die Gemeinden ermahnen, sich vorzusehen, damit sie,falls die Unterwaldner in großer Anzahl kämen, nicht mehr Leute einließen, als sie bemeistcrn könnten. 5. DieBoten haben Gewalt, einen andern nahen Tag oder irgend welche Anordnungen zu verabreden, um über obigeDinge sich aufs eiligste verständigen zu können, und auch sonst zu handeln, was sie für nöthig erachten.6. Sie sollen mit denen von Bern auch über den Abschied reden, den die Länder auf dem letzten Tage zu Badenden Boten der andern Orte heimzubringen gegeben, worin sie das Bündniß mit Ferdinand rechtfertigen und diebeiden Städte schwer verunglimpfen, und darauf vernehmen, wie das den Herren gefalle, und ob sie es nicht zubeantworten wünschten; denn diesseits sei man Willens, eine Antwort zu verfassen; wenn Bern auch etwas bei-tragen wollte, so möge es solches mittheilen, damit man als einhellig erscheine. 7. Deßgleichen ist nicht zuvergessen, den Gewalthandel, den die von Schwyz an Jacob Schlosser, Leutpricster zu Schwerzcnbach, begangen,als er auf dem Weg nach Kaltbrunnen gewesen, um dort das Evangelium zu verkünden . . . (folgen bekannteDetails). Wenn nun die Botschaft, die man deßwegen nach Schwyz geschickt, nicht erreiche, daß dieser Priesterin das Gericht (Utznach) geführt und dort vor Recht gestellt werde, so sei man entschlossen, das mit der ThatZu rächen, und erwarte, daß Bern dies billigen und dem Burgrecht gemäß (unterstützen) werde. 8. Berichtüber den Mordhandel im Thurgau. 9. Empfehlung einer besseren Einrichtung des Postenverkchrs.

St. A. Zürich: Jnstruct. II. 115, 116.

Es liegt nur ein Theil des Conceptes vor, der indeß jedenfalls die Hauptsachen enthält. Ein Gutachtenvon fünf Ausgcschosscncn geht voraus.

4) 1529, 24. Mai, Bern. Instruction für die Botschaft nach Aarau. Verweisung auf das an Lucern,Uri, Schwyz, Zug und Glarus gerichtete Schreiben, daß diese Orte Unterwalden anhalten sollen, seinen Vogtnicht nach Baden zu schicken, und Schwyz den seinigen bis zum Austrag des Handels da bleiben lasse. Wennaber die Unterwaldner trotzdem nicht stillstehen wollten, so würde man die Angelegenheit an Stadt und Landbringen. Diese Meinung soll den Boten von Zürich eröffnet und die Verhandlung ohne Abschluß heim-gebracht werden. St. A. B-m: Jnstruct. SOS.

5) 1529, 26. Mai (Mittwoch vor Corpus Christi), Aarau. Peter von Wcrd und Niklans Manuel NNSchultheiß und Rath in Bern.Die Kotten von Zürich sind diser stund zuo uns gan Arow kummen und unsanzöigt, daß nit wol möglich sy(e), an(e) ein krieg länger zuo enthalten; dann Junker Heinrich Lanz im Thur-göw Hab einem biderman, der scheiden wollt, ein fürbüchsen an den buch gesetzt und in durch schössen; Harumhabend in dry hundert puren zuo Licbenfels in sim schloss belägert bcgerend daß er Harns geben, an das rechtgestellt, und wie eim armen das recht ergieng, daß im ouch also beschech. So habend bed brüeder von Hall-wyl iren wybern gestern von Lucern geschriben, daß sy sorg zuo dem iren habend; dann der stürm werd obenabher gan, und werdend die im frygen Ampi strafen. Harum von nötcn sin will, daß ir die post wider anire ort legend; dann wo man den Edelman nit dem schloss an das recht will geben, werdend die von Zürichden puren ir geschütz liehen, das schloß (zuo) zerbrechen; doch Hand sy noch ir botschaft da. Die Kotten zeigenduns den Handel dermaßen an, als ob der krieg schon angefangen wäre. Wir schrybend das setz ylents, Handsunst nüt gehandlet." ... St. A. Bern - A. Kirchl. Ang-l-genh.

' Von den in Zürich vor und nach diesem Tage entworfenen Rathschlägen betreffend den Krieg lassenwir zwei folgen:

6) 1529, (zwischen 23. und 29. Mai?). Rathschlng von Ulrich Zwingli.

1.Angesehen daß die pündt ein jedes Ort, statt, land, dorf, hus und Hof by sincn gerechtighciten blybenlassend, und aber die von Schwyz uns die unseren angehebt in herschaften zc fahcn, da sy wol ouch teil undginein, aber der zyt nit bcvogtct, ouch mit dcS vogtcs rat und ordenlich nit geton habend, und nachdem sy durchunser ernstlich ratsbotschaft dafür gcbcttcn und vcrmanct, nach der pündten sag den gefangnen widrnm in Utznachoncngoltcn zum rechten ze stellen, sy nüts dcß weniger den Henker über in beschickt und den begangnen frävelnit mit widcrstellcn zc verbeßren, snndcr wytcr mit nnbeschcidcnheit fürzefaren vor inen haben, ermessen werdend,