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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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Mai 1529.

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und empfinde gleichermaßen Befremden über diese unbillige Verletzung der Freiheit und des alten Herkommensder Landschaft; man bitte auch zum Voraus, dieseeinfältige" Verantwortung zum besten anzunehmen. Es ver-halte sich so: Der Herr Jacob seimit llnwisscn", auch nicht öffentlich, sondern heimlich, ohne Wissen undWillen des Ammanns und des Landes, festgenommen und weggeführt worden, indem die von Schwyz gesandtenKnechte ihn gefangen haben; dies habe auch im ganzen Lande großen Aufruhr und Uneinigkeit gemacht, da einesolche Handlung sie seltsam und fremd bedünkc; dcßhalb haben sie eilends ihren Boten nach Schwyz und Glarusgeschickt, um ernstlich zu bitten und zu begehren, daß der Gefangene unverletzt wieder zu ihren Händen geschicktwerde, mit der Erklärung, daß sie weiter Rath halten mußten, wenn ihre Freiheit und Gerechtigkeit gebrochenwürde. Darum richten sie an ihre lieben Nachbarn und Herren (von Zürich) die höchste Bitte, diesen Handelnicht ihnen zuzumessen, da sie unschuldig seien, und die Landschaft das hier Geschehene nicht entgelten zu lassen,da man ja wisse, wer daran schuld sei. St. A. Zürich: Acte» i. C°pp-lerkneg.

2) 1529, 27. Mai, 10 Uhr Abends, Utznach. Hans Edlibach, Bote von Zürich, an seine Obern. HeuteDonnerstag um 6 Uhr sei er in Utznach erschienen, wo man ihm als gewiß angezeigt, daß die ganze Gemeindeeinhellig gemehrt habe, wobei zivei Vögte von Schwyz gewesen und sie freundlich ermahnt und gebeten haben,das Beste zu thun*), mit vielen guten Worten; dennoch sei das Mehr geworden, daß sie den Herrn Jacob(Kaiser) wieder heraus haben und vor ihre Gerichte stellen oder sich weiter berathen wollen, wenn ihnen hierinnicht willfahrt würde; auch habe die Gemeinde am letzten (künftigen"!) Dienstag Leute nach Glarus verordnet,um zu bitte», daß die Obern das Beste thäten, mit der Erklärung, daß sie sich selbst helfen und Freunde machenwürden, tvo sie könnten, sofern man sie bei ihrem Rechte nicht bleiben ließe, da sie doch bisher immer die Ge-horsamsten gewesen;wollte es aber anders kommen, so würden sie dann gegen ihre Herren die Bösesten werden".

St. A. Zürich: Acte» I. Cappilertri-g.

105.

Glarus. 1529, e. 26. Mai.

Staatsarchiv Zürich: Jnstru-tim.-» II. k.

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7 Hier der Passus:und die üwern von Grüeningen fürzogen und anzogen, sy habint nüt an üch gwunnen mitrechten, Harum söllents och dz best thuon und nit so hoch achten, dz wellents beschulden", :c.