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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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Mai 1520.

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zu berathen, wo das stattfinden und wer Kläger sein solle. 2. Bern antwortet (resp. beschließt), eine Botschaftnach Genf zu senden und die Gütlichkeit zu versuchen; wäre sie vergeblich, so soll die Sache wieder heimgebrachtwerden. (Als Boten wurden ernannt (Franz) Nägeli und Caspar von Mülinen; später geändert.*)

Von zudienlichen Acten sind folgende hervorzuheben:

1)Fürtrag und wärbung der stetten Zürich, Basel und Soloturn gesandten ratsbotten an min Herrenvon Bern und Fryburg, deßgelichcn m. g. Herren von Savoy, zuo hinlegung des spans von dem Jenflschenbnrgkrächten harlangend." . . .

1. 1.Erstlich daß denen von Jens samentlich und sonderlich, so zuo dem obbemelten burkrächten, mitminen Herren von beiden stetten ufgericht, ursach gäben, darzuo geraten und geholfen habent, und alles das, sogemelts burgrächten, ouch aller anderer fachen halb bißhar verlaufen ist, damit min gnedigcr Herr von SavoyZuo Ungnaden bewegt sin möchte, durch sin fürstlich gnad vcrzigen und nachgelassen sin, dieselb ir gnad, nochder(o) verwandten und zuogehörigen, (weder) setz noch hienach deHein strafe noch räche, rechtlich noch sunst suochenoder fürnemcn, in deHein wys noch weg, sonders alle ungnad und Unwillen gänzlich fallen lassen, deß gägcnder statt Jens noch den burgern, wie obstat, iren kinde», verwandten »och zuogehörigen oder denen, so inenharumb hilf oder fürschuob gäben hellen, mit einicher straf nit gedenken.

2.Zuo dem anderen, daß min gnedigcr Herr von Savoy zno allen und jeden siner fürstlichen gnadenPrivilegien, oberkeiten, herrligkciten und gerächtigkeiten, wie sin fürstlich gnad und derselben vorfaren die bisuff zyt (der) annemung des burgkrächten in kraft ir fryheit in der statt Jens gehept, dcßgelichen den alten brüchen,wider kommen und gelassen sölle werden, die selben fürer ze haben, zc üeben und sich dcro bcfröwen, wie gedachtesin gnad und der selben vorfaren bis uff obangezöigteu burgkrächte gewonet.

3.Zuo dem dritten söllent dcßgelichen die von Jens by allen und jeden ir statt fryheiten, alt(en) har-kommenheitcu, gerächtigkeiten, gewonheiten und brüchen, wie sy biß uff die zyte, daß die burgkrächtc mit mineuHerren von beiden stetten angenommen, gcwüscn, fürer beliben, sich dcro ze befröwen, ze gebruchen und zuo ge-messen, ungehindert von dem obbemelten minem gncdigen Herren von Savoy, siner gnaden nachkommen undverwandten.

4.Zuo dem vierten, damit abgedachten bcid partycn, nämlich min gnedigcr Herr von Savoy und einstatt Jens, sampt iren zuogehörigen, deß alles gägen einandern wol und gnuogsamklich versichert, dein zewiderüber kurz oder lang nützit undcrstanden noch fürgcnommcn werde, sonders diß alles stet und krcftig bclibe, habendie untertädingcr und mittler diß nachbestimpt artikcl und Meinungen uff gefallen aller partyen angcsächen.

II. 1.Anfänklich söllent harmnb brief und sigel nach aller Notdurft in bester forin ufgericht werden.

2.Und damit ouch solichs dester kreftiklicher gehalten werde, über kurz oder lang deHein inbruch geschähe,habent sy ein strafe, nämlich zächen tusig krönen, bestimpt und gesatzt, also wo min gnedigcr Herr von Savoygegen denen von Jens ützit gewaltigs und nnbillichs fürnämen und brüchen wurde, alsdann sin gnad die selbenverfallen sin, von iro ingebracht und deß zuo underpfaud ingesatzt worden die statt Gay (Ger).

3.Verglichen söllent die von Jens, wo si minem gncdigen Herren von Savoy einichcn »nbillichen gcwaltund fräffen zuofüegten, umb sölich zächen tusig krönen ouch verfallen und darumb die statt Jens Haft und pfändesin, nämlichen zuo beiden siten, so dick und vil die überträttung bcschäche, und der betrag bester minder nit insinen kreften beliben.

4.Doch mit sölichcr beschcidenheit und lütrung, wo sunder Personen ützit Übels und Unrechts also für-uemen und handlen, und der fürst oder die von Jens sölichs nach form des rechten strafen wurden!, daß derander teil deß benücgig sin sölte, und die party, dero der gedäter zuogehörig, der vorbemclten pcn ledig sin.

*) Das Rathsbuch hat noch folgenden Eintrag!Dem Dechan von Kolmar (nns unbekannt), min Herren ime danken derN»aden zc. und daran sin, der Jenfer gerechtigkeitcn und fryheiten ze verneinen und mit dem Herzogen von Savoy dermaß ver-schaffen, sy darby riiewig ze lassen."