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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
Entstehung
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Mm 1529.

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6.So habend wir uns gehörter Ursachen halb darin gesetzt, sovil an uns ist und sovil wir an inen,unseren lieben Eidgnossen von Glarus gehan mögend, solicher Üppigkeit, ungerechtem muotwill und gewalt diserverwandten geistlichen, dardurch Gott und sin heiligs wort gelestert, die armen wider billichs beschwört, nit witerstatt ze geben, noch ouch solich abtye und münchery mcer ufzerichten, ze handthaben oder daß die durch andergehandthabet werdint, einichen willen ze geben, und so wir dann nähermals solicher dingen halb unser ratsbot-schaft by inen gehept, gegen denen sy sich ganz früntlich und wol und alles guots erbotten, das wir zuo hochemdank und gefallen von inen annemen, darneben wir ouch sidhar funden, daß diser vermeinter Abt in dem, alser inen anzöigt, wie die gotzhuslüt und etwa vil gegninm in zuo ein? Herren nnzenemen ??nd imc ze huldenga??z ivillig, ouch sich aller gehorsamkeit gegen iin erbotten habind w., l?iginen und das so an im selbs nit ist,fürgeben, so habind wir der fach wytcr nachdacht, und damit wir uns wyter mit einander underredcn möchtind,den tag zuo Nappcrschivyl im aller besten nit wellen besuochen, sunder den best länger fürgestreckt und gan Wykbestimpt, onch uff das hin, doch uff ir gefallen und verbessere??, dises vermeinten Abts halb etlich artikel berat-schlaget, und daruf inen die fürzehalten ??nd mit i??en darüber ze handle??, üch also zuo inen verfertigt. Diemögend ir dann Herfür ziehen und inen verlesen lassen.

7.Und nach dero Verlesung sy zu??? höchsten und trungenlichisten, mit den geschicktsten und fründtlichistenWorten, (als) ir das wol.könnend, crmanen, daß sy ii? ansechnng des göttlichen worts, der rechten eewigen warheitGots zuo bystand, ouch erhaltu??g si??er göttlichen eeren, deß sy als ein fromme cristenliche oberkeit vor Gottschuldig, sich die irrsal und den verkeerten unnützen stand diser nütsöllendcn München, deßglychcn den zwangsalm?d beschwerniß der arn?en bewegen, ouch zuo herzen fassen und bedenke??, daß sy etwa so vil, aber jetzo so garwenig in erwelung dieses vermeinten Abts, der ine?? als vil als unwissend crivclt, gölte??, und die biderwen tut mitjctzgemeltem Abt nit wytcr beschwören, sunder mit inen über dise artikel sitzen, fründtlich darzno raten und rede??,und das gotzhus zuosampt aller siner rcgicrung ????d Verwaltung zuo Händen nemen ????d sich in disen dingenmit uns und den? göttlichen wort vcrglychen, und als wir inen hoch vertruwend, und st sich noch allweg frünt-lich und wol gegen uns erbotten, und wir noch bißhar kein föl an inen nie befunden, keins wegs von uns ab-sünderen, sundcr beständig by uns belybcn und handle??, raten und helfen wellind, das dein lob und der ecrgotts am gemößistcn, unser aller nutz und cer zu??? fürderlichistcn und dem armen am trostlichistcn sin mag,wie wir uns dann deß und aller fründschaft zum ganz vertruwlichisten zuo iuen verstehen und das gegen inenZuo guotein ii? allen trüwen niemermeer vergessen wellen."

2) Zur Ergänzung dient ein bezüglicher Rath schlag, den wir hier im Auszug folgen lasse??, wobeizu bemerken ist, daß eine andere, zum Vortrag in Glarus bestimmte Fassung sich in Reinschrift vorfindet,aber ihrer Weitläufigkeit wegen hier wohl weggelassen werden darf, zumal die anderwärts gegebenen oder fol-genden Acte?? ohnedies reichlichen Aufschluß gewähren. Es mag genügen, den Fundort dieser zweiten Ausfertigungzu bezeichnen: St. A. Zürich! Instruction-» II. I. IbZIii».

Rathschläge und Artikel, an? Sonntag den 2. Mai 1529 verfaßt von den Verordnete?? Meister RudolfBinder, Meister Johannes Ochsncr, Meister Jos von Chnosen und Meister Jacob Werdmüller,ivic man sichmit Glarus gegen den vermeintlich erwählten Abt voi? St. Gallen künftig verhalten wolle.

St. A. Zürich: Acten Abtei St. Gallen.

I. 1. Weil es von Alter her bei den? Gotteshaus St. Gallen Recht und Gewohnheit gewesen, daß maneinen Herrn und Abt jewcilen in Gegenwart eines Hauptmanns von den IV Schirmorte??, auch nicht ohnebesondere Berufung, Zustimmung, Gunst und Willen derselben, erwählt hat, dieser Brauch aber bei dieser ver-meinten Wahl absichtlich bei Seite gesetzt, Zürich und Glarus nicht dazu berufe?? und die Chnr ohne derenWisse??, und den? alte?? Herkommen zuwider an einen? Orte, wo eine solche bisher nie geschehe??, vollzogen worden,so ist diese Wahl, abgesehen von andern erheblichen Gründen, als nichtig und nnkräftig zu betrachten und dieEinsetzung und Regierung des angeblichen Abtes in keiner Weise als rechtmäßig anzuerkennen.

*) Letztere beide?? sind als Gesandte bezeichnet.