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April 1529.
sanipt und sonders sölichs waldshuotischen tagens, ouch anderer löufcn und practiken halb zuo Händen gestoßenund zuo wüsten gethon, stattlich und ernstlich under und by einandern erinnert, bedacht und erwegen, vil undmengerlei davon geredt, und alle die, so einer loblichen Eidgnosschaft wolfart, glück, eer und ufenthalt, daßdie selb mit solichem »ßlendischem tagen nit zertrennt wurde, gern fachend und fllrdertind, zum höchsten erwegenall umbständ und gestaltsami der fachen, was uns allen guots oder args darus erfolgen, und nämlich zuoherzen gefasset, daß ob gott null noch menig fromm biderw mann allenthalben in obbertterten fünf Orten,dein solich schwer Händel und fachen, damit fetz nmbgangen würt, mißfällig und leid syge, und daruf uns mitguoter rifer Vorbetrachtung vereint und entschlossen, daß jedes Ort sampt den zuogewandten und den drygenPttntcn ein cersame treffenliche botschaft uff Philipp! und Jacobi, ist der erst tag Meycns, nächstkünftig nachtszuo Zug an der Herberg haben, die dann erstlich mit einandern vor eincin Ammann, Rath und ganzergemeind der statt und ampts Zug erschinen und dannethin von Ort zuo Ort zuo den übrigen vier Ortenzerriten und mit allem ernst, angespart einichcs kostens, müeg oder arbeit, reden, handle» und fürtragen füllendlut einer instruction, die wir uff disem tag zuo guot und fürderung der fach stellen und verzinsen lassen, wiedero wir die Kotten abgeschriften by Händen haben. Es ist ouch verabscheidet, daß die Kotten, so gen Zugund andere Ort, wie obstat, ze riten verordnet, nach volstreckung des Handels und begegnenden dingen gewaltund bcfelch hnbind, einen kurzen tag widerumb anzesetzen, damit fürter das gehandlet und beratschlaget werden(mög), so zuo unser aller lob, nutz und eer müge dienlich sin.
2. „Einem jedem Ort sampt den zuogewandten ist überantwurt worden ein abgeschrift der püntnuß undcapitlcn, wie die fünf Ort mit könig Ferdinands räten und anwelten gearticuliert und gehandlet haben söllen.
3. „So weist ein jeder bott, daß under uns ernstlich angezogen und vermeint worden ist, daß in sölichenschweren laufen und practiken die groß merklich notdurft erforderen wölke, von einandern ein wüssen ze haben,ob etwas schnellen ingriff und überfals zuofiele, also daß einem oder meer Orten und zuogewandten etwasbcgwaltignng und unbilds begegnen, wie, wo und wölher gstalt man einandern zuozüchen, hilf bewisen, und weßman sich gegen einandern vertrösten, halten und versehen söllt. Und wann aber wir die Kotten nit all befelchgeycbt, harumb antwurt ze geben, habend wir das angenommen zum trüwlichosten in die abscheid Heini anunser Herren und obern ze bringen, und uff nechstem tag darnmb endlich ze antwurten. Doch ist hieby ouchverabscheidet, daß sich jederman mit geschütz, Harnasch, gweer und anderen notwendigen stucken zum bestenbeWaren und rüsten, und was joch in der yl fürfiele, einandern alles das halten, leisten, thuon und erstatten,so man einandern nach vermög der pünten, ouch ufgerichten cristcnlichen burkrechten schuldig und Pflichtigsye, wie dann die gesandten Kotten witer davon wüssen ze sagen.
4. „Es ist ouch verabscheidet, daß die botten, so gan Zug und andere Ort gefertiget, von iren Herrenund obern vollmächtigen gewalt und befelch haben sollint, ob die vertierten fünf Ort gemeinlich oder suuderlichvon irem fürnemen und gemachter pündtniß und einigung mit dem Künig Ferdinands und anderen der fachverwandten nit stan, von inen ein heiter wissen ze haben, weß man sich zuo inen versechen sölle.
5. „Item ob man sy nach vermög der pündten davon ze stand abmanen welle.
6. „Item ob es alles nit erschießlich sin, ob man die pttndt harus von inen haben und erfordern Welleoder nit.
7. „Und daß darumb ein jetliches Ort sampt den zuogewandten sinen botten, so gan Zug kommen,gcnuogsamen und notdürftigen befälch zuostelle und gebe."