April 1529.
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«wachsen müßte, sich über ihre Späne betreffend den Glauben gütlich vereinigen möchten. Das begehren sie»i aller Unterthänigkeit nm ihre Obern zn verdienen.
Im Zürcher Jnstructionsbuch IV. 26 d findet sich, unter Abschriften verschiedener Acten, der Titel eines,/Anbringens" von (Heinrich) Flcckenstein (von Luccrn), dem (ungenannten) Boten von Schwyz und dein Land-vogt, Namens der V Orte; der auf der folgenden Seite eingetragene Text kann aber nicht hicher gehören;er handelt nur von Pfrundvcrhältniffcn w.
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Bern. 1529, 22. und 23. April.
Staatsarchiv Bern: Instructionen, iV. 293. Nathobuch Nr. 22l, p. 223, 224, 227. Staatsarchiv Zürich: Absch. Bd. iv, f. 193.Staatsarchiv ^ncern: Acten Neliizionshändel. Kavtaasarchiv Solvilinrn: 'Absch. Bd. 15. .^atttvtlsarchiv Areivurg: Acten kälivralos.
Verhandlung mit einer fünförtischen Botschaft (vgl. Nr. 66 a). — Wir lassen den Abschied im Wortlautfolgen :
I. „Als dann der vier Orten, nämlich Lucern, Uri, Schwyz und Zug, unserer gctrüwen lieben Eid-gnossen, crsam ratspotten*) vor uns Schultheißen, kleinen und großen Räten der statt Bern Hut datumbs erschinenund uns mit vil früntlichen wortcn fürtragen haben, wie sy dann von iren Herren und obern mit ernstlichembefelch abgefertiget, uns anzezöigen, wie sy durch warhaftig kundschaften und Warnungen bericht siend, daß irund unser getrüw lieb Eidgnossen von Zürich unlang hievor verrückter tagen ein treffcnliche kriegsrüstimg gethanhnbind, also daß sy etlich geschütz gan Talivyl und Mäncdorf, an irem see gelegen, gefcrtigot, onch die schiffnngnllcnthalben uffem see gestellt und versorgt, und vorhin all ir amtlüt »ffcm land von hus ze hns geschickt^jedcrman ze sagen, mit Harnesch und werinen gerüst ze sin, darzuo so habind sy all gloggen still gestellt undeinen stürm angesechen, wann der selbig gange, daß jedcrman an obernempte ort loufcn solle, und sich sunst viltratzlicher schmechlicher wortcn merken lassen, sy die fünf Ort sennhüscr und verglichen nemmende, des sich doch>r Herren und obern zuo iren Eidgnossen von Zürich dheins wegs vcrsechen hellend. So nun sölicher nnschlagwider ir Herren und obern beschechen, deß sy glaubwürdig kundschaft haben, und des ersten über beide OrtSchwyz und Zug gan soll, siend ir Herren und obern verursachet, sich zuosamcn ze thnond und insondcrs zuoverbinden, nit der Meinung jcmands ze überzüchen, sonders wo sy jemands der gcstalt überfallen wellt, daß sy irlyb und guot zuosnmmen setzen und by einandern bliben wclltcnd, wie ir altvordcrn auch gethan Hand, darufdann by inen etlich rüstungen uff söliche Warnungen beschechen, wo ir Eidgnossen von Zürich mit irem unfrünt-lichen fürnemen fürfaren wclltend, und wiewol sy vil lieber frid, rnoiv und einiglest hellend, nütdesterininder,wo es nit anders sin macht, (darvor gott sie), so wellend sy sich in die gegenwer stellen, deß sy wol nüt bedürften,wo ir Eidgnossen von Zürich wie wir gegen inen handlotind.
„Damit sy aber müssend, weß sy sich in dem fall gegen uns versechen söllind, also ir und unser Eid-gnossen von Zürich sy überzüchen, ob wir die pünd an iren Herren und obern halten weltind oder nit, als syhinwidcrumb ze thnond guotwillig wären, hiernf unser früntlicher schriftlicher antwurt begerende."
II. „Uff solichen fürtrag, mit vil mer und früntlichen warten an uns gelanget, haben wir uns nachfolgenderantwurt entschlossen:
1. „Dem ist also, daß mir ab sölichcm fürtrag nit wenig, sonders hoch bedurens und verwnnderns empfangen;dann es offenlich am tag ligge, daß wir an mcnklichem die pünd, als frommen Eidgnossen zuostat, gehalten;
Laut des Bcrner Rathsbuches beachten dieselben auch einen „Gewaltbrief" von Untermal den.
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