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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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April 1529.

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überzogen, begcrtm sy anstatt irer Herren von inen den Thurgöwern nin müssen zuo haben, safer die selben irHerren not anstieße, meß sy sich hinwiderumb zuo inen sampt und sonders vertrösten söltcn.

„Darnf ist den ratsbotten von dem mertail anmalten der gemainden im Thurgöw sölher gestalt geantwnrt,daß sy sich gänzlich entschlossen und mit wandern veraint haben, by dem ungczmyfelten wort gottes styf zuobeliben, mit erpietung, ob jemand sy, min Herren von Zürich, krieklicher wyß darvon ze trcngen understüende,inen mit lib und guot beholfen zuo sin; sunst mären sy uß schuldiger Pflicht nrbüttig und ganz guotwillig, irennatürlichen Herren und obcrn in nsserlichen dingen, wie oblut, gewertig und gehorsam zuo sin und menklichemrent, zins, gült und zechenden, die sy von alter har zuo geben schuldig gewesen und noch syen, güetlich uszuo-richten, undertenigklich pittende, sy, min Herren von Zürich, wellen uff sy, die Thurgöwer, als arm lüt, ouchnin getrüw ufsechcn und sy allzit in gnaden befolhen haben.

„Und so dann etlich anwält mit gwalt nit verfaßt gewesen syen, uff obbegriffncn fürtrag antwurt zuogeben, ist inen güetlich nachgelassen, semlichs hindcrsich an ir gemainden zuo pringen; darnf haben sy an minHerren die ratsbotten begcrt, daß sy selbs für ir gemeinden kercn und die antwurtcn von inen empfachcn, inzuoversicht, sy werden obgeschribnem beschluß gemäß und glychförmig erfunden."

Das Concept der zürcherischen Instruction stimmt mit obiger Fassung sachlich ganz überein. Ein Anhangbeauftragt die Boten, auch im Rheinthal und anderwärts, wo gleiche Zusagen gegeben worden, in entsprechendemSinne zu handeln. Vergl. Nr. 63 und 71. St. A. Zürich: Insu. i. ssr, sss.

<>5.

Bern und Nreilmrg. 1329, 16. April f.

Archive Bern und Freiburg.

Verhandlungen betreffend die Streitigkeiten zwischen Saboyen und Genf.

Wir legen die erheblichem Acten vor:

1) 1529, 13. April. Bern an Genf. «ImindnWNÄsrir Äs illnstriWurrs ssiMgnr Äs Lnvozw norm n purplnintik proxoss, sornins nz-s? Mus prisonnisrs Äsux cllüvinn, onlnns Äunßs nrsllisr ÄnÄil ssiAnsur, pnrsillöinsnttrotz nrrtrss eompmtAinons Äs villnAS Äs Nszsrisr, nnsst un ssrAsut otlloisr portnnt Iss nrmsz ÄnÄit ssignsur,st ärmst oornins nz?s^ kalt un dmnpust llors Äs vostrs vills st nmnZs Än pnpst nvss ÄS8 onttisrs sn ÄsrisionÄss Ksntttzllornmss Äs In sulttsr, sn tnisnnt sllnnsonz snoontrs snx ponr rnocpnsrts sto., nons snr es prtnnt Äz^msttrs rsrnsÄs. sssts onnss, Äsxuis csns IsÄtt sstZllsur n sostls lss nrttslss pourpnrlss n Lntnt ÄnIIin, von«vonlons Utsn nÄvsrtll- czns snttsrsrnsnt sst nostrs vonlotr ipns tosnx ollssrvsx st von« Äsxortsx Äs llrirs nt Äirsn Isnoontrs, st nusst Iss Ätts xrtsoiunsrs insonttirönt lnolls^ ou vons sxonssr snns Ätlntton ÄssÄits xlninttts;autrsrasnt nou8 iion8 Äsxonrtsron8 toutsttsrnsnt (ms) Äs vo8 nllntrs8 «... St. A. B-rn: W-lsch Miss. isg v.

Eine deutsche Minute hat das Rathsbnch (Nr. 221, p. 137), wo auch ein Schreiben an die Znsätzererwähnt ist (Auftrag zu genauer Berichterstattung).

2) 1529, 16. April. Bern an Freiburg. 1. Nachdem der Herzog von Savoycn seit dem Tag zu St. Julienan beide Städte mit mancherlei Vorträgen gelangt sei, um zu erwirken, daß man ihm das Recht wegen desBurgrechts in Biel gestatte, habe man doch immer an dem besondcrn Bund festgehalten und beharre nun bei deingeschehenen Rechtsancrbieten, wolle auch den gesetzten Rechtstag besuchen, obwohl der Marschall von Savoyen,der Graf von Challant und seine Mitgesandten gar freundlich gebeten, den Span in der Güte vertragen zulassen, was man berichte, damit Freiburg sich gleichförmig zu erklären wisse, wenn die Boten es auch ansprechen.2. Da Zürich der gegenwärtigen seltsamen Läufe wegen einen Tag bestimmt habe, so bitte man Freiburg, den-selben auch zu besuchen, um da mit andern Eidgenossen zu berathcn, was zur Ruhe, Einigkeit und Wohlfahrtder Eidgenossenschaft dienen möge. «. A. FMbiug: Am» Ber». — St. >l. Bern: Masch Miss. n. sss.