März 1529.
Händen nit kommen lassen, sundcr also unz uf wptern Kescheid enthalten, sind wir des willens, mittler zpt mitrmsern Eidgnossen von Glaris dises gelts halb zno handle», was wrster fnoklich und billig sin wirt. Daswöllent wir uns von billigkeit und guoter fründschaft wegen zuo üch unabschlcgig versehen und üch früntlichcnwillen allzyt zuo bewpsen geneigt und guotwillig sin." Stadtarchiv St. Gallen.
Diese 6099 Gulden waren seit 1457 verzinst worden. Zu vergleichen ist in Band II. Abschied Nr. 441(S. 282).
4) lieber spätere Verhandlungen der schirmörtischen Botschaften, besonders der zürcherischen, ist einigeAuskunft zu schöpfen in Acten, die hier übergangen werden müssen.
Zu 1». Das stift-st. gallische Exemplar hat untcr dem Zeichen chs noch folgenden Nachtrag (Concept):1. „Witer habend sich die von Roschach lassen merken, wie inen die von Zürich und von Sant Gallen habindempotten, daß sp gcdenkind, daß sy die capel im gottshus daselbs zuo R. rumind, oder si weltind k(omen?)(und) die selbs rumen, wie dann jeder pott wol weißt zuo sagen. 2. Witer habend die von R. an viij ß.d. verbotten, . . . daß niemand m(inem) g. h. nüts sol geben, was einer schuldig sig, bis daß inen das jarzit-buoch geben; hat man inen wellen" geben, habend sp es nit wellen ncmen und geredt, die von Zürich habinduren das befolen, wie jeder bott wol weißt." (Die schlechte Schrift läßt leider einige Zweifel übrig).
41.
Baden. 1529, 8. bis 22. März (Montag nach Lätare f.).
^Uaat«archjt> Luccrn: Allg. Absch. I. :. s. s«; 17. Staatsarchiv Zürich: Alisch. Bd. io, k. »7. Staatsarchiv Bern: Allg. cidgen. Absch. vv.»»?.'Uantvnsarchiv Freiburg: Absch. Bd. is. sra»t»»sarchiv Solvtl»»r>i: Absch. Bd. io, auch Bd. is. sta»to»sarchiv Schasshausc»: Abchs
.N'antonsarchiv Basel: Abs6)iede.
Gesandte: Züri ch. Diethclm Nöist, Bürgermeister; Hans Ochsner, des Raths; Wcrnher Beyel, Stadt-schreibcr. Bern. Bernhard Tillmann, Seckelmeister; Niklaus Manncl, Venner; Benedict Schütz, Vogt zu^nzbnrg; der Hofmeister zu Königsfelden (Georg Schöni). Luccrn. Hans Goldcr, Schultheiß; HeinrichÄeckenstein, des Raths. Uri. Vogt (Jost) Blättli; Panncrhcrr .Hans Brüggcr. Schwyz. Martin Zbächi,^t^Ammann; Pannerherr (Paul) Kerngcrter. Untcrwalden. Amman (Niklans) Halter; Vogt (Heinrich)3»mbrnnnen; Anton Adacker; Melchior Frnonz. Zug. Ainmann (Oswald) Toß; Vogt (Konrad) Bachmann.Ikarus. Ammann (Hans) Aebli. Basel. Adalbert Meyer, Bürgermeister; M. Jodcr Brand, des Raths.Driburg. Venner (Ulrich) Schnewly; Spitalmeister (Peter Tossis). Solothurn. Urs Stark, Seckelmeister;Niklaus von Wenge. Schaffhausen. Hans Peher, Bürgermeister; Hans Jacob Murbach. Appenzell.Nnunann Eisenhut; Heini Baumauu. E. A. A. lo). 28 a.
^ Die französischen Gesandten, General Morelet und Herr von Boisrigault, bringen vor, wie gemäßeinem frühern Schreiben des Königs den Eidgenossen auf Ende Hönning eine Jahrespension hätte ausbezahltiverden sollen; da derselbe durch eingetretene Ereignisse verhindert worden, das Geld auf dieses Ziel zu liefern,bitten sie um Aufschub bis in die Osterfeiertage. Man hat die Gesandten um zuverlüßige Anzeige ersucht,^b dann die Bezahlung geschehen werde, damit man den Obern darüber Bericht geben könne; sie haben ihreErklärung bestätigt und gemeldet, daß sie am Sonntag Quasimodo (4. April) sich nach Lncern verfügenUnd jedem Ort seinen Antheil verabfolgen iverden. Heimzubringen. I». Da man den französischen Votenborstellte, wie man immerfort durch einige Ansprccher mit Bitten um Recht und Hülfe gegen den König