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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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März 1529.

„Abscheid des tages und der Handlung durch miner Herren von Zürich, Bern, Basel, Fryburg, Solotornund Schaffhusen botten und verordneten daselbs zuo S. gehalten :c."

„Anfangs, als dann min Herren von Bern gegenwärtigen tage den obbemelten minen Herren von denfünf Orten har gau Solotorn verknndt und gesaht haben, von wegen der gefarlichen lönfcn, so sich diser zyteröigen, snndcrlich uff die vilfaltigen schriften und Warnungen, so vorbcmelteu minen Herren von Bern zuo-kommen des tages halb, so min Herren von den fünf Orten Lucern, Uri, Schwyz, Underwalden und Zug »nitdem Grafen von Sulz, Marx Sittichen von Emps, den bitten beider Regimenten zno Ensheim und Stutt-gartcn und andren Ocsterrychischen zuo Feldküche gehalten und geleist, damit sölich Handlungen, so durchbesundere Ort mit den frömbden fürgenommen und by der zyte gemeiner Eidgnoschaft zuo schaden und Nachteilreichen möchten, betrachtet, mit guotcr Vernunft vorkommen und also derselben gemeiner Eidtgnoschaft wolfart,frid, ruow und einigkeit enthalten werden, sind anfangs die schriften, Warnungen und das, so disern Handelberüeren mag, (wie jeder bott deß guot wüssen tragt) gehört und verstanden, nit not harin zuo melden nochzuo begrifcn, und nachdem sich jeder bott siner Herren und obern befelch entschlossen, haben si demnach sichdiser nachfolgenden Meinung uff hindersich bringen und gefallen gedachter ir Herren und obern beraten undvereinbarst:

Und nämlich diewhl diß Handlung, so besundre Oerter mit den ußländigen, sunderlich denen, so einEidgnoschaft mit erblicher syendschaft hassen, in disen schweren löufen (als leider etliche Oerter der Eidgnoschaftfünft in Unwillen gegen einandren stan), hinder und unwüssend andern niinen Herren den Eidgnossen fürnämen,einen merklichen argwon und sorg uff ir ertragt, daß etwas angesächen, fürgenommen, geratschlagot und beschlossenwerden (möcht), deß by der zyte min Herren gemein Eidgnossen zuo ferercm unfriden und stoße kommen, unddarus zerrüttung der großen früntschaft, liebe, pünden und Pflichten, damit vorgemelten min Herren die Eid-gnossen einander»! mit ir merklichen wolfart und cre verbunden gewüscn, noch sind und »nit Gottes Hilfe fürerbeliben »Verden, folgen möchten, Millichs ungezwyflot obberüerten Oesterrychischen ane einich beduren kostens undarbeit suochen, und savil an inen stat, ntttzit darzuo dienend underlassen, ist durch obberüerten botten im bestenund uff hindersich bringen, »vie obstat, angesächen und geratschlagot, daß jeder bott den Handel und wasgemeiner Eidgnoschaft daran gelegen, an sin Herren und obern zuo dem trünllichosten und geflissenlichostenbringen sölle, und soferr uff jetz künftigein tage zuo Baden der Handel und span zwüschen minen Herren vonBern uird Underwalden sich ze guotem nit wöllte schicken, daß alsdann obberüerten »nin Herren von den sechsOrten sainpt iren Eidgnossen von Glarus und Appenzell, so disers Handels auch bericht, sich zesamen stiegen,was harin not sin, wyter »nit einander»» reden und ratschlagen, sunderlich von einem andern tage, vor und eeder tag gen Walsee (Waldshut) bestimpt fürgang erfolge, verrumung und bestiinmung thuon, und uff sölichemtage wyter geratschlagot »Verden, wie »nan sich darin schicken, nämlich ob »nan zuo den vorbemelten von denfünf Orten rytcn, den gemeinden sölichen Handel und was darus folgen »nag, nuzöigen und fiirhalten wölke,damit gemeine Eidgnoschaft in friden, ruow, einigkeit und by dem, so inen Gott der Herr verlichen, behaltenmöge werden, und ob sich »nitler zyte ützit sorklichs wurde zuotragen, alsdann sol jedes Ort das ander inguoten trüwen warnen und befolchen haben."