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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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März 1529.

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stimme, so wolle man Basel „mit sondern Freuden" empfangen, und damit die Sache beförderlich vollzogenwerde, habe man es auf Montag nach Ocnli hiehcr geladen. Da nun ohnehin eine Botschaft von Zürich hiehcrverordnet sei, um Biel und Mühlhausen aufzunehmen, so könne es sich darnach richten. 2. Die Warnungbetreffend, wie die V Orte in Feldkirch handeln, müsse man gewärtigen, was die eben in Aarnu tagenden Botenrathschlagen und heimbringen werden, um solchen Practiken desto wirksamer begegnen zu können.

St. A. Zürich: A. l.' Cappelerkrieg. — St. A. Bern: Tentsch Miss. Ii. res.

3».

DremglUiten. 1529, 4. März (Donstag nach Ocnli).

Staatsarchiv Zürich: Acten I. Cappelevkrieg.

Räthc und Vierzig geben dem Pannerhcrrn (Johannes) Schweizer, Boten bon Zürich, auf sein schriftlichesund mündliches Anbringen folgende Antwort: 1. Das Vorgeben derjenigen, die in Zürich erschienen, um imNamen der Gemeinde zu handeln, sei darin unwahr, daß dafür nie eine ordentliche Gemeinde versammeltworden. 2. Da gesagt werde, daß die von Bremgarten dem Artikel der schriftlichen Abrede, der das Gottes-wort betreffe, nicht nachkommen, so wollen die Herren nochmals zusammentreten und einen Leutpriester wählen,demselben befehlen, laut jenes Artikels zu handeln, und mit demjenigen, der jetzt die Kanzel versehe, redenlassen, damit er sich dessen auch befleiße; damit glaube man nichts verbrochen zu haben. 3. Man bitte endlichdm Gesandten, seinen Obern vorzustellen, daß Bürgermeister Wälder und er in der früher vorgetragenenInstruction erklärt haben, wenn eine ganze Gemeinde besammelt werde, so wolle Zürich gütlich anerkennen,was da gcmehrct und abgeredet werde, und daß dann einmündig gemehrct worden, bei den Sacramenten zuReiben, wie der angerufene Abschied laute; dies möge Zürich gründlich erwägen und demnach die Stadtnicht weiter nöthigen und drängen, womit man sich unterthänig empfehle. (Stadtschreiber Schodolcr).

1529, 2. März (Dienstag nach Oculi), Zürich. Auf die Beschwerde einer abermals erschienenen Bot-schaft der Gemeinde zu Bremgartcn, daß ihnen der letzthin des Prädicantc» halb in der Kirche gemachte Abschiednicht gehalten werde, ist Pannerherr Schweizer dahin verordnet mit schriftlicher Instruction. . . .

39.

Sosolhnrn. 1529, 4. März (Donstag den vierten tag Merzens).

^watsarchiv Zürich : Absch. Bd. 10, k. 01. Konto,isarchw Tolothur» - Abschiede Bd. XV. Knntoiisbil'liotyck Frcibnrg 1 Girald. Samml. 1. III.

Gesandte: Zürich. Bürgermeister (Diethelm) Röist; (M. Rudolf) Thnmisen. Bern. Bernhard Tillmann,Seckelmeister; Niklaus Manuel, Venner. Basel. (Joder Brand); M. Georg Goldschmid*). Freiburg.Kenner Schnewli; Venner Stoß**). Schaffhansen. Hans Jacob Marbach, Zunftmeister. Solothurn.Veide Schultheißen; Hans Hngi, Venncr; Urs Stark, Seckelmeistcr. — Soloth. Rathsbnch XVIII.

*) In der Basler Abschiedsannnlung ist vor Brand Balthasar Angelrott genannt.

**) Ein Venner dieses oder eines ähnlichen Namens ist nicht aufzufinden.