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Februar 1529.
33.
Schimms und Weesen. 1529, 24. und 25. Februar (Alte Fastnacht:c.).
Val. Tschudi (Archiv IX.), p. 875, 87«.
Gesandte: Lucern. Jacob am Ort. Uri. Vogt Blätteli. Schwyz. Ainmann Reding; PannerherrKerugerter; Vogt Stalder; Vogt Gupfer. Unterwalden. Vogt Ambüel. Zug. Götschi Zhag. Glarus.Aimuaun Aebli; Ludwig Tschudi; Hans Wichser; Fridolin Eliner.
I. 1. Es wird der Gemeinde der Landschaft Gastcr das Mißfallen der Herren von Schwyz (und derV Orte überhaupt) über die an den Kirchen begangenen Frevel kundgegeben und mit Strafe gedroht. Daraufantwortet dieselbe, sie wolle ihren Herren alles thun, was sie schuldig sei; wenn sie durch das göttliche Wortüberwiesen werden könne, daß sie unrecht gehandelt, so wolle sie sich auch strafen lassen. 2. Da diese Erklä-rung die (katholischen) Herren nicht befriedigte, und die (gegenseitige) Erbitterung zu Gezänk und Raufereienführte, so hatten (die Glarncr Boten; vielleicht auch andere?) „immerdar genug zu scheiden".
II. Aehnliche Verhandlung in Weesen (25. Februar).
III. Gütliche Vermittlung durch Glarner Boten und Landleute in einem nachträglich angezettelten Schlag-handel.
34.
Appenzell. 1529, 26. Februar (Freitag nach Matthiä).
Staatsarchiv Zürich : Acten I. Cappelcrkrleg.
Auf das Anbringen der Zürcher Botschaft geben Landammann und Rath folgende Antwort: 1. Siesagen Zürich den größten Dank für dessen wohlmeinende Warnung, das treue Aufsehen und das freundlicheErbieten, daß es mit allem, was es thue, nur nach Frieden, Ruhe und Einigkeit der Eidgenossenschaft trachte,wiewohl sie von jeher und allezeit ihren lieben Eidgenossen (von Zürich) nichts anderes zugetraut. 2. Daseit einigen Jahren seltsame und besorgliche Dinge vorgehen, so geben sie nochmals die mehrfach schon ertheilteAntwort, daß sie von den Eidgenossen aus großer Freundschaft, Liebe und Gnade einen Bund empfangen undvor mehreren Jahren neu beschworen haben, den sie an allen treulich halten werden, indem sie hoffen, daßauch die Eidgenossen ihn also halten werden. 3. Da Zürich die Besorgniß äußert, daß ein Fürst oder Herrsie und ihre lieben Nachbarn angreifen und überwältigen möchte, so wird demselben abermals zugesagt, daßAppenzell Ehre, Leib und Gut daran setzen werde, keinen fremden Herrn im Laude lagern oder ruhen zulassen, wie die Boten weiter zn sagen wissen.
Zur Ergänzung dient die folgende Missive:
152!», 20. Februar (Samstag nach Jnvocauit). Zürich an seine Boten im Rhcinthnl: Ulrich Stall undVital Fitler. Das Tagen der V Orte in Feldkirch nöthige zur äußersten Vorsicht; dcßhalb sollen die Boten„die biderben Leute allenthalben mit trostlichen guten Worten stärken" und ihnen sagen, daß sie den Rheinauf's beste vermachen, mit dem Anerbieten, daß Zürich ihnen zn jeder Zeit mit Leib und Gut beistehen werde. —