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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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Februar 152S.

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alle wider erschinen vor Rat und Honderten und allen ämpteren uf dem land mincr Herren; hat der Statt-schriber von Zürich ein rede gethon, min vergessen, ein wisscns wellen haben, worum doch die ämpter minerHerren da sitzen, ob sy ouch richten sollen oder allein zuo hören, es sey vor nie erhört worden, und ist beidenStetten die groß einigkeit miner Herren und irer ämpter ein großer dorn in ougen gsin, und sint uf denselbigen tag am morgen beider Stett botschaften und ich zum sichten) mal usgangen, bis st) zuo letst ein andertag satzung wider mich begcret haben; die ist inen nit znogelassen worden, und weiß ouch nit, ob maus ineuwyters zuo lassen werd; denn als ich bin abgangen, hat der Stattschriber etwas fürgcwendt, da durch er nunHerren scr erzürnt het, und sind die von Zürich on abscheid abgeritten mit Unwillen; die von Bern sind blibenbis uf den andren tag, Hand sich vor mincn Herren entschuldiget, was der Stattschriber von Zürich geredt Hab,das Hab er on ir wissen und befclhe gethon zc., und sind also mit einer groben (?) hinweg heim zogen, daß ichby gott glaub, st) sind von herzen fro, daß sy ein nrsach Hand funden, mich nit zuo bcrechtcn; es ist luter Iurelcry und lumpemverk, wa mit sy umb gond. Daß ir aber wissent, worum sy über mich erzürnt sind, send ichüch hie vier biechly; wenn ir die selbigen lesen, so werdent ir wol sehen, daß ich iren zorn wol verdient Hab; ichfrag mit noch irem Ungunst, liessent sy mine gncdigen Herren und ire frommen biderbcn amptlüt und undcrthonenmit lieb, und unsere frommen biderbe» christlichen Länder, so ließ ich sy ouch mit lieb. Wir sind setz handfesterdenn unser lebtag nie; unsere Länder sind zuo Vel(d)kilch uf dem tag gsin und kennen den Herzogen von Savoywol; wir geben nit ein Pfifferling um die Zürcher, Berner, die evangelischen sackpfifer. Gott wirt uns nitverlassen, es ist kein erschrocken(er) man ander uns, das blnot im lib wallet inen wider die nnglenbige schel-mery. Ich besorg me dann ichs begere, wir werdent bald laufen, denn die Schmyzer Hand uns schon ermantund gebctten, ein trüw ufschens uf sy zuo haben; die im Gastal, von Wesen zc. Hand inen cntbotten, sy wellentdie alt huor von Einsidlen bald uß der kirchen geheycn; nnderstand sy das, so ist dem friden der boden us,so wellent wir sy umb ire grinde geHeyen, daß inen das bild der würdigen muoter gotts wol vergessen wirt.Wissent, lieber vetter, daß der Basler abfall und ufruor sy ganz und gar erzürnt het. Unser Herren Handgenug zuo weren, also ergrimpt ist jederman über die kctzery; sy sagent, sy wellent die stett wol wider gleubiginachen; by dem allmächtigen die wiber sind zorniger denn die man. Gott sy(e) gelobt, wir sind manlich, undstat wol nmb uns. Dörfend Bern, Zürich ußländisch stett als Costnitz(?) wider den pnndt annemen, so dörfcntwir beide Regiment, den schwebschcn Pnndt, Safoy, Wallis zc., das überig verstond ir selb wol. Die glockist gössen, wir werdent sy bald lüten, daß der ton wyt erschallen soll. Savoy Hand Nürenberg, Augspnrch,ouch den unseren gieter nider gelegt von Genf, aber den unseren sint die iren wider worden; es ist ein Miß-griff geschehen, es stat wol. Wir wellen den glauben bald mit einander teilen mit langen spiessen und gnotcnhcllenparten, wellent sy nit anders. Wir hieltent gern friden, aber der nüw glonben het die art, daß er im selberkein ruo laßt und ander lüten ouch nit riewig laßt. Ich Hab wol verstanden, daß dundcn by üch etlich kund-schaft wider mich sye gcbettlet worden, wir wellent dem selbigen recht thuon. Ich förcht mir nit ein crüz, sywellent mir den zank für ziehen miner rechnung mit min(em) kloster, dess ich fro bin, denn ich weiß sy zuoentpfahen, wenn mir die evangelischen sackpfifer rechnung geben, wie sy mit der kloster guot Hand hus gehalten,will ich min rechnung, ob gott will, wol verantwurten als ein biderman. Ich Hab üch die biechli (im) doppelgesandt, daß ir Hansen ouch vier mit Sirten snn zuosendcn und mir in scer grießen. Es gat mir sunst fastwol, gott sye gelobt zc." Datum u. s. w.

St. N. Lern: Kirch!. Angelegen!). (Original). — St. A. Basel: Absch. (Verner Copie, von * an vollständig.)

Abgedruckt (mit einigen Lesefehlern) im „Archiv" X. 290—293.

8) 1529, 2. März, Zofingcu. Konrad Tübi und lllr. Seb. Meyer an Schultheiß uud Rath iu Bern.Uebersendung der dein Boten Mnrner 's abgenommenen Schriften, mit bezüglichem Bericht. — Abgedruckt im„Archiv" X. 293—295. St. A. Bern: Kiichl. Angelegeich.

Einige andere Stücke sind beiseit gelegt.

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