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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
Entstehung
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Februar 1829.

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3) 1829, 21. Februar. St. Galleu an Zürich. 1. Man habe glaubwürdige Nachricht, daß die Botender V Orte gestern Morgens von Feldkirch abgereist seien, und daß ein anderer Tag bestimmt worden ansDienstag nach Ostern (30. März) zu Waldsec („liege 2 Meilen jcnseit Ravensburg gegen Ulm zu", gehöreHerrn Jörg Truchseß). 2. Jene Boten haben durch Statthalter Hans Eglin anbringen lassen, sie hätten ver-nommen, daß der Rath einen Sturm in der ganzen Umgebung habe wollen ergchen lassen; das bedauern sie,da sie guter Meinung „bei einander" gewesen seien, „zu gut der Eidgenossenschast". Man habe geantwortet,von einer solchen Anordnung wisse man durchaus nichts; man gebe jedoch zu, daß man hier und in der Nach-barschaft einen Ueberfall besorgt habe; um einem solchen zu begegnen, habe man sich verständigt, gegen Gewaltzusammenzuhalten. 3. Auf letzten Freitag Abend (19. Februar) sei der Stadtwcibel von Altstätten (ans Feld-kirch) wieder heimgekommen; er zeige an, daß man ihn straflos und ohne Lösegeld freigegeben habe; es be-stätige sich, haß er von den Königlichen verhaftet worden. 4. Die Botschaft, welche St. Gallen gestern inAppenzell gehabt, berichte, daß ein Appenzeller, der wahrscheinlich ein Tuchhändler („wadman") sei, sich mitJoseph Ambcrg, dem er befreundet, in Feldkirch berathcn habe, ob er nach Frankfurt an die Messe reisen solle,um dort sein Geschäft abzuthun, da er einen „Unfrieden" besorgen müsse; Amberg habe ihm zugesprochen, erkönne seine Waare getrost herauf fertigen, „che der Handel angehe". Ferner habe sich Amberg beklagt, daßdie im Gastcr, die doch erkaufte Unterthancn seien, sich den Obern widersetzen und an Zürich eine Stütze finden;das könne nicht erlitten werden, „sonder müeßte es ripp und buch brechen"; deßhalb müssen „sie" (die Obern)sich umsehen, woher sie Hülfe bekämen. Dies alles habe der Bote von dem erwähnten Appenzeller selbst gehört.8. Von Appenzell erfahre man, daß es den Boten der V Orte, sobald es deren Ankunft (in Feldkirch) ver-nommen, hinüber geschrieben, sie sollen ihre Sache darnach richten, daß die Rhcinthaler nicht angegriffen würden,da es früher schon sich entschlossen erklärt habe, seine Nachbarn mit aller Kraft zu schützen. 0. Die Korn-grempler melden, daß in kurzer Zeit viel Adel in Ucberlingcn zusammenkommen werde; was sie vorhaben, wisseman nicht; darüber werde Constanz Näheres sagen können; man sehe aber, daß überall die Geistlichen im Spieleseien. 7. In dieser Stunde haben Hauptmann Frei und ein Bote von Rorschach angezeigt, daß der Abt dasSchloß bewachen lasse; als der Ammann das Begehren vorgebracht, es mit Leuten aus dem Hof zu versehen,die ihre Pflicht nach bestem Vermögen erfüllen würden, habe ihm der Vogt zugerufen, Seine Gnaden brauchenjetzt keinen Zusatz, wollte aber im Nothfall bidcrbe Leute aus anderen Gegenden „nicht verachtet haben"; es seijedoch Thatsache, daß eine frische Besatzung in das Schloß gekommen sei; nur haben die Bergleute,, welche be-waffnete Männer haben zulaufen sehen, nicht erkennen mögen, woher sie seien. Auf diese Anzeige hin sei derHauptmann nach Rorschach gegangen, um die sehr unruhig und widerwillig gewordenen Leute zu beschwichtigen.Man wisse auch, daß der Abt einem seiner Näthe zugemuthct, nach Feldkirch zu reiten, um etliche Urtheile ab-zuholen, die er gegen seine übcrrheinischen Bauern erlangt; der Rath habe dies jedoch der Gefahr wegen abge-schlagen. Das Schloß Nosenberg, das der jetzt in St. Gallen gefangen sitzende Vogt vor Kurzem mit Geschützund Pulver versehen, haben die Rhcinthaler unterdessen wohl besetzt. St. sc. Zürich: Act-» i. Capp»'.

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Aarau. 1529, e. 21. und 22. Februar.

Archive Zürich »nd Vcr».

Verhandlung zwischen Zürich und Bern über die Zerwürfnisse mit den V Orten.

Ein Abschied hat sich nicht vorgefunden; wir legen deßhalb die einschlägigen Acten vor:

1) 1529, 13. Februar (Donstag nach Jnvoeavit). Instruction für die zürcherische.. Voten (....bekam..) nachAaran, berathcn von den „Heimlichen". 1. Es sollen alle Schriften und Kundschaften über d.e Unwene wo-mit die „v Länder" jetzt umgehen, mitgenommen und der Botschaft von Bern vorgelegt ..nd erläutert werden;