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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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Februar 1529.

einer statt Jens vermeint zuo haben. Dargegcn sollend onch die bemeldten schidliit deren von Jens brief und fryheiten,so st) darwider vermeinend zno haben, onch verhören, und ob fach wäre, daß sölicher Handel in güetigkeit dheinswegs möchte vollendet noch zerlcit werden, alldann so sollend die bcmeldten schidliit einen tag bestimmen und an-suchen und beid partyen dahin bescheiden nach vermag und inhalt des bnndsbriefs, so beid stett Bern und Fry-burg mit einem Herzogen von Savoy Hand, und ob fach war, daß uf bemeltem anbestimptem tag die genanntenpartyen nit vcrricht und vereint möchten werden, und solicher span rechtlichen vollendet und usgetragen wurde,als dann sölichs der bundbrief zwüschen genannten beiden Stetten und einem Herzogen von Savoy vermag undinhalt, alldann sond beid bemclt partyen da verharren und beliben bis zuo ustrag des Handels.

4.Und wo dann an bemeltem tag durch anzöigung und inlegung dero von Jens von dem durchlüchti-gisten fürsten und Herren Herzogen von Savoy früntlich oder rechtlich ledig erkannt wurden, alldann sollsölich sicherheit beliben und dannethin von dem bemelten fürsten und sinen mithaftcn unbekümbert beliben undrüewig (ge)lassen; wo aber dem bemelten d. fürsten und Herren Herzog von Savoy durch anzöigung siner rechtsamendie bemelt statt Jens zuobekannt wurd, alldann sollen die vorgenannten beid stett Bern und Fryburg an ein stattJens dhein ansprach mer haben, und das bnrgrecht hin und absin, als dann bemelten beid Stett sölichs dembemelten fürsten in dem burgrecht, so sy mit einer statt Jens Hand, vorbehalten Hand."

Statt der oben folgenden Bestimmungen hat dieses Actenstück nur noch die drei Absätze betreffend dieStrafen für Verletzung der Sicherheit und eine kurze Einleitung:

Demnach so haben wir die genannten schidliit angesechen, damit söliche sicherung und frynng dcst fürcrzuo beider syt dazwüschen, als ob gemeldt ist, gehalten werd, daß welichcr söliche sicherung brechen und nit haltenwnrd, von (d)wedcr(cr) party sölichs bcschech, söllcnd die übertretter an(c) gnad gestraft werden, als Harnachfolgt. Und des ersten zc." K, A. F>-ibu>g: A. Gms.

(Die Handschrift ist an einigen Stellen sehr verderbt; offenbar sinnlose Fehler wurden hier stillschweigendberichtigt).

6) 1529, 17. Februar. Bern an Genf. «dlcms nvons sntsnän In lettre <pns nous nvW snvozws pur Inposte, clnts(s) xv eis es inois, nnssi las rssponsss gunvse: kniet snr los nrtieiss gns iss nmbnssnclours clss llsuxviiiss ^urieir st Ilnsis ont ponrpnris, issgusis nons ssrndis nclvis gus sont rnissormndiss st «gne ns Iss cleverreknssr ; onr cls von« clormsr nicls st sseours n rnain korts ns nons sst possibis ns (ni) eonvsnnizis p>nr rnisonssnivnntss. Un prsmisrs sst gns snininss n prsssnt oeenxs sn grnnlls nllnirss, inntrs cpns puls insn gus nonsnvs^ xnr pinsisnrs kois allinonssts äs vcms ssoourir, qns esln navssi kniet ssion ls eontsnn äs in donrgsoisis,ingnsiis eontisnt qns norm cisvons clsvnnt gus nous öisvsr ponr vous seeonrir, pnr nos (nostrs?) sermsntUsoinirssr) st oognoistrs, si nvs? friste csnersüs, st si Ion vons knit kores eontrs rnison et sguits sto. Uournntnnt vsnillöü eonsillsror inlknirs st Iss »rodens gns Iss ciits ninUnssnllsnrs ont pourpunisü, neespitssr) stspseinisinsnt nttsnllrs in eognoissnnes gns ssrn kniete ssion is eontsnn clss niiinness «znuvons nvee isxesüsneslls inonssijznsnr Us Lnvo^sz onr eonuns sns sst ciit, pnr is prsssnt ns vons ponvons ni snvons snvo^srnntrs nills ni sseonrs«...

7) 1529, 17. Februar. Bern an den Herzog von Savoyen. Dringendes Ansuchen, die ausgesetzten Artikelzu genehmigen und die (200) Edellcute, die den Genfer» trotz einem Vergleiche Schaden zuzufügen drohen, davonabzuweisen, zc. s> und 7> im St. A. Bern I Welsch Miss. X. 125, 12k

8) 1529, 18. Februar. Freibnrg an seine Boten in Genf. Infolge einer Zuschrift von Bern sei manentschlossen, die Artikel anzunehmen, wiewohl man bedaure, daß den Genfern für die Kosten nur 800 Kronenbewilligt werden; man sähe lieber, daß das Recht darüber entscheiden würde. Die Boten sollen auch fernerihr Bestes thun und namentlich bei den Edelleuten darauf dringen, daß sie im Fall der Annahme des Vertragsvon ihren Drohungen abstehen; denn wenn die Genfer nicht bei Recht bleiben, und der Herzog sie (die Edel-lcute) nicht meistern könne, so getraue man sich, sie selbst zu zähmen und nicht gegen den Herzog zu kriegen;man sei gerüstet, sie heimzusuchen und für ihren Muthwillen zu (züchtigen), zc.

K. A. Fveiburg: Missiven, Bd. IX. u. X. 47 b.