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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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Februar 1529.

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7.Item, in welcher oberkeit das beschicht, soll der vogt von stund an darzno thnon; ob er es aber nitglich täte, und (das) funden wurd, soll er ouch zwei hundert krönen zuo buojz geben; er möcht sich aber alsgefarlich halten, er »meßt es mit dein l>)b bezalcn und crbcssern.

8.Umb die totschläg, inördery und ander frävel, (die) sond in aller oberkeit gcrcchtfertiget werden vonstund an nach gestellt der tat, und soll ouch kein vogt in der oberkeit mit hinderhnlten, oder derselb vogt soll stanin obgemeldter erkanntnuß der zwei hundert krönen, und wie obstat.

9.Ouch ist wyter abgercdt, ob fach wäre, daß die von Zürich und Basel uf oberzclt artikel in der güetig-keit nit nwchtind vertragen, so sond sy einen zimlichen tag nach der lcnge setzen nild beid partyen dahin wysennach inhalt der pünden, so beid stctt Bern und Frybnrg und der d. fürst gegen einandrcn Hand, nach inhalt derbricfen und bnrgrcchten, und ob sy uf dem selben tag nit in der güetigkeit betragen (nnd) verricht werdeill, und(die fach) mit recht usgcsprochen wirt, sond dann beid partyen gestrags daby bcliben an(e) allen inzng nnd widcrred.

1t).Item, es soll ouch die obgcschribcn sicherheit nn(e) alles mittel bestan und bcliben, ouch oberzeltartikel wie obstat bcliben lassen bis zuo cnd obcrzelter tagsatznng, nach inhalt ircn pünden und vertrag.

11.Vertierend den kosten, so sich sit discm bestimptcn tag erhebt hat mit kricgsvolk und nilderm, istberedt, daß vilbemcldter d. f. Herr Herzog von Savoy geben soll zuo ersatzung der nfgelonfncn dispcntz nämlichvij°kronen, den halben teil also bar, die knccht abzuoferken, den andern halben teil, so bald die knecht desgedachten d. f. land komend, an(e) schaden den sine» znofücgen. Er hat ouch solichs gelt nit den Jcnfcrn iiber-geben, sunders beiden stellen Bern und Frybnrg zuo eeren, welich botten es den Jenfern an ir kosten zuostür geben.

12.Es ist ouch wyter von uns den gesandten von Bern nnd Frybnrg beredt in bywesen der bemeltcnschidlüten, ouch des d. f. nnwält(en), daß ob fach war, daß hinfür sölich oberzelt artikel von dwcdrer party nit ge-halten wurden, und die übcrtretter nit gestraft je nach gestalt des Handels und irein verdienen, Hand wir unserlütret, der andren parll) nach inhalt des buochstabens des bunds oder burgrcchtens hilf und bystand zuo thnon.

13.Es ist ouch von des d. f. (anwälten) anzng beschechen, (daß) an dem bestimptcn rechtlichen tagnüts anders von dwcdrer parll) fiirgcnommen noch ingclegt werden (soll) dann allein die pünd. Dawider diebemeldten von Bern und Frybnrg botten vermeint, nit allein die pünd, sunders alles das, so (zuo) disem Handeldienen nnd fruchtbar sin möcht, inzuolcgen nnd fürzuowenden (sin).

14.Und als dann in dem honpthandel von den schidlüten nützit hat mögen in früntlikeit gehandletwerden, ist sölichs zuo recht geschlagen, nämlich uf Jeorgy nächst knmcnd, und wiewol ein widerred zwüschcnbeiden partyen beschechen, nnd die einen vermeint, sölichen tag zuo halten an orten und enden nach inhalt desgemeinen punds, dawider beider stellen botten vermeint, nach inhalt des punds zwüschcn Bern nnd Frybnrgund dem d. f. von Savoy sölichen zuo setzen, ist jedoch sölichs angenommen zuoletst an unser Herren und ober»langen (zuo) lassen. K. A. Freiburg: A. Gens.

5) Eine andere, jedoch gleichzeitige Handschrift, mit ungefähr gleichlautendem Eingangsabschnitt, läßt ansden sachlich ebenfalls übereinstimmenden Artikel 1) die nachstehenden Sätze folgen:

2.Zuo dem andren so ist von diser dat (disem tag?) hin allen nnd jeden Jcnferen nnd ouch andrenein fry sicher geleit geben in nnd durch des bemeltcn Herren Herzogen von Savoy landschnft, sy sigcn in derstatt Jens wonendc oder ire mithaftcn, ouch gesippten und verwandten, inen ouch feilen kons mit spys und nndermlassen znokommcn, ouch ire gälten nnd schulden, ouch ander ansprachen fry und sicherlich lassen znokumme» undinzüchen nnd inen des spans und stoß(cs) halb, so sy dann gegen cinandcrn gchebt, cinich schmach (nit) lassenznokommen. Darwider so sollen ouch des vilbemeltcn Herren Herzogen von Savoy lüt und undertanen in und der statt Jens wandle» und gan und derglich versicheret sin, ire geschaft mögen verwalten und enden (?), alsdie Jcnfer in des Herzogen land, wie dann ob erklärt ist.

3.Item so sollend onch von bemcltem tag hin die obgenannten (von) Zürich nnd Basel botten in »amen(irer Herren) als obstat über die brief und rechtsamen (sitzen?), so dann der d. f. und Herr Herzog von Savoy an