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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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Februar 1529.

anvertraut werden als sechs Zusätzen von Zürich und Basel, die zu Päterlingcn tagen und urtheilen und-thigenfalls einen Obmann erwählen würden, bei dessen Entscheid es dann bleiben müßte. Man habe auch den(Knechten) in Genf geschrieben, sie sollen sich nicht gegen die savoyischen Edclleute hinausführen lassen, sondernsich stille halten und den Boten gehorchen. Den Genfern habe man es vorgeworfen, daß sie mit den Bernernden Krieg haben anfangen wollen, während sie gewußt, daß Boten auf dem Wege gewesen; deßgleichen habeman den Herzog durch ein dringliches Schreiben ersucht, des Friedens wegen die Sache zum Austrag kommenzu lassen, da er doch wohl wisse, daß man die Unterthanen nicht zurückhalten (beheben") könnte, :c. Wenn Frei-burg diese Meinung billige, so möge es die gleichen Schritte thun, zc.

K. A. Freibuig: A. Bern. St. A. Bern: Teutsch Miss. 170 K, 171.

3) 1529, 15. Februar (Montag post Jnvocavit), Genf. Hans Bleuler und Haus Aescher (Klotz") anBurgermeister und Rath in Zürich. Sie haben ihre Instruction zuerst in Bern eröffnet, seien aber nach Frei-burg gewiesen worden, da dessen Volk schon auf dem Wege nach Genf gewesen; dort habe man sie ersucht, vorauszu reiten, was sie gethan; hier finden sie nun somancherlei", daß sie besorgen, umsonst geritten zu seinz alssie an der Pfaffen-Fastnacht hieher gekommen, sei ihnen der LäuferUlrich" mit Briefen von dem Herzog undGenf begegnet, die sie geöffnet haben, um desto sicherer handeln zu können. In St. Julien (Julgy") habensie samt den Boten von Bern, Freiburg (und Basel) viel verhandelt, aber nichts Bestimmtes zu Stande ge-bracht; die Eidgenossen von Basel halten sich treulich ... St. A. Zürich: A. Ems.

4) Verglcichsartikel:

1.Und des ersten so sollend des eegedachten d. f. (und) Herren Herzogen anwält verschaffen, daß alle diegücter und anders, so dann sid disem anbestimpten tag durch des bemeldten d. f. edellttt und ander dersinen in des bemeldten fürstcn land sind nidergeworfen und hinderhalten, einem jeden widerkert und überantwurtwerdint, und ob fach wär, daß einichem von sölichem sinem guot minder oder mer verloren wurd, soll im solichsmit sampt dem erlittnen kosten nach billigtest ersetzt werden, so vil er dann by sinem cid behalten mag darumberlitten han. Dargegen soll auch alles, so sich erfinden möcht, von Jenfcrn den Savoyschen und andren da-zwüschen wider billigtest und recht sin nidergeworfen und hinderhalten, onch widerkert werden, mit sampt demkosten, als obstat.

2.Und damit wir fürer nach unser Herren und obren befelch in der fach müssend zuo handlen, habenwir nngesechen, daß der vilbemelt d. f. Herr Herzog von Savoy soll geben uf datum wie obstat ein warliche gnuog-samliche sicherheit einer statt Jens, ouch allen (den?) iren und mithaften in allen iren geschäften, mit kaufenund verkaufen, onch all ir schulden inzüchcn, wie das von alter har zuo beiden siten gebrucht ist; ouch sölichoberzelt artikel, wie sy inhaltend, sind ouch darin verfaßt des d. fürsten und Herren Herzogen von Savoy allesin lüt und vermalter. Ouch sollend beid partyen (einander?) fryen kons lassen zuogan und tragen, von richenund armen unverhindret von beiden partyen, wie obstat.

3.Item uf ob angezöigtem tag sind (sond?) die beid stett von Zürich und Basel anfachen zuo verhören alle diebrief, ouch alles das, so der durchlüchtig fürst und Herr Herzog von Savoy wider die von Jens, ouch allen deriren (hat? sich erklagt?).

4.Wyler sond die beid stett wie obstat ouch verhören dero von Jens, ouch allen der iren alles das, sosy notdürftig sind von briefen und dess sy notdürftig sind zuo disem Handel, wie obstat.

5.Und ob fach wär, daß etzlich Personen wurdent in dieser zyt, eb sy zuo end bracht wurde, etzlich über-sechung thätind, in welicher gestalt das geschäch, sond (die) von stund an gestraft werden, wie das gestellt wirt,an(e) gnad von beiden partyen.

6.Des ersten, wo einem sin guot wurd nidergeworfen, in welcher oberkeit, des Herzogen oder dero vonJens, so soll im das wider zuo sinen Händen gestellt werden an(e) allen sin(en) kosten und schaden, und soll dertäter gestraft werden umb zwei hundert krönen; ob crs nit hat, soll er in gefänknus geleit werden und nit hinus(komm?), bis es bczalt wirt, wie obstat.