Druckschrift 
4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
Entstehung
Seite
12
Einzelbild herunterladen
 

12

Januar 1529.

mit gwalt überfallen und angrifcn werden, daß wir inen zuo hilf kommen (und) inen verhelfen, damit s?) bprecht und by de??? alten cristenlichen gloubei? bliben mögen.

Uf sölichs wir also in dein namen Gotts niit nnsernr pauer nfbrochcn, über den Brünig zogen, nit dermeinung nnd gstalt, daß wir unser Eidgnossen von Bern noch ir underthaucn wädcr an lib noch guot fycntlicherivys «völlten überzüchcn, schädigen noch angrifen, sunder allein den frommen alten cristcn zuo traft und da helfenzun? besten scheide??, damit s?) by den? alte?? gloubci? u??d b?) recht möchten bliben. Wir haben ouch (als aberdie von Bern klage??) inen weder ir land, lüt, weder die statt Undcrscwen, das schloß Wyßcnouw, das klostcrJndcrlappcn ??och a??der dörfcr ?»?d flecke?? gwaltiklich >?it il?gei?oin???ci?, da niit geplündert, gewücst >?och f?)e??t-licher krieklichcr ?v?)s gchniidclt; ?virt sich ouch meiner erfinde??. Sunder ivas wir zuo Nnderscwen, ouch anandern orte?? (usgcnoinmcn zuo Jnderlappen) gessen, tr>???kei? ?n?d vcrzcrt, das habe?? wir mit unser??? baren geltbezalt und niemand nüt genommen noch cntwert; zügen uns ouch dcß ??f die zwei? saudtbottcn vogt an? Ortund vogt Fleckcnstcin vo>? Luecr??, wölkten o??ch das ???it ircn lütei? ??nd uirdcrthanei? fürbriiigcn. U??d wicwolCaspar n>?? Ritt zuo Underscwcn ??>?scrn? lai?di??ani? ei??cn? etivaS gcschriben, daß er etivaS verloren, und so manin gefragt, hat er nüt tonnen anzöngeu dann ein rock und huot; er hat aber nit gewüßt noch können sage??, daßder unser?? einer das gethan Hab, wie dann vogt an? Ort und vogt Fleckenstcin ouch darvon wüsscnd.

Und damit ir unser lieb Eidgnossen die sandtbottcn und inenklich möge merken und grifcn, daß wir nitdes willens und fürnemens gsiu sycn und in unser gmüet nie kommen, nüt unser?? Eidgnossen von Bern zuo kriegennoch si zuo schädige??, so hat sich begebe??, daß unser lieb Eidgnossen von Basel sandtbottcn, so ii? der fach alsschidlüt gehandelt, zuo uns gai? Undcrscwen kommen und under andern? mit uns gcredt und gsagt, wir sollennit verrücken und da bliben, dann unser Eidgnossen von Bern die habe?? inen zuogesagt, si wellen ouch nit ver-rücke??, und ist nit minder, wo wir des willens gsin, si anzuogrifen und zuo schädigen, als deren von Bern lütnit über drü oder vier hundert daher kämen farcn, und (wir) uf unseren? teil ob de?? zwei tusend man starkwaren, wir wölkten ine?? ivol schade?? zuogcfücgt ha??; aber wir sind des willens nie gewesen. Und wicwol dieKotten von Basel uns gsagt, wir sölten nit verrücke??, die Bcruer wurden ouch nit verrücken, nit bester minder????S an(e) müssen und hinderucks so waren die von Bern mit ircn? geschütz uf uns geruckt, dcß wir uns dochnit verstehen und inen dcß nit vertruwt Helten, und von deßwegen ist den Kotten voi? Basel etwas ufgchebt undunzüchtig wort begegnet, das uns ???? leid ist, und bitten unser lieb Eidgnossen von Basel ire sandtbottcn, daßsi uns das verziehen und im besten ufneinen wellen.

6.Unser Eidgnossen voi? Bern schribcnd uns ouch, wir sölten inen das stättli Underscwcn rumcu, siwollen darin stechen, das wir gethan, und nit allein wir, sunder mit dcro von Bern lütcn, so b?) uns warcud, den? stättli zogen und inen das gerumpt. Es ist ouch voi? den unser» nie kcii? man gan Wißcnow kommen.Und ob wir und die unser?? im gottshuS Jndcrlappcn cii? abcnttrunk gethan, wie da???? des gottshus lüt undander ouch täten, und das von uns nit vergölte?? ist, so crpietci? wir uns deß, wann der gottsdienst in? gottshusJnderlappen widerumb ufgericht, darum es ouch gstift, und wie von alter harkommcn ist und gehalten wirt,so wellen wir den lieben Helgen und das gottshus deß ergehen und unvergoltcn nit lan.

Und dicwyl aber unser Eidgnossen von Bern so vil list und praticiercns nieder irc(n) lüt(cn), so b?) unswaren, Kruchten, damit die gottshuslüt, die dann vorhin den ammnu von Ort zuo uns geschickt und uns bewegtund »(gebracht, daß wir harübcr zöge?? waren, jchund von den alten gläubigen zuo denen voi? Bern sielend,und die armen «viskosen lüt zcrrütt und zcrströwt waren, und uns bcdunkcn «voll, si wurden mit iren Herren undober?? sunst wol eins und bedürften unser nüt zuo schidlütcn, da syen (sind) «vir im »amen gotts wider heim-zogen, haben ouch niemand nüt gcschädigct noch unfründlichs gehandelt. Dann ungezwyfelt, wo wir des willensgewesen, uns ii? die gcgcnweer und krieg gcgci? unser?? Eidgnossen von Bern zuo begeben und zuo schicken, wir«Völlen ?vol plah funden ha??, da «vir uns ganz ring mit der hilf gotts iren crwcrt und bsundcr den starkenplah Ringgenberg, da «vir wol vor inen sicher gsin und gelegen wären, nit verlassen habe??. Aber «vir sind desfürnemens und willens nie gcwcsen, mit inen zuo kriegen, snndcr allein dar????? hinüber zogen, wie da???? vorguuogsam erzelt ist.