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4,1,b (1876) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1529 bis 1532
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Januar 1529.

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deßglichm wir inen getruwen, si werden das gegen inen (uns!) ouch thuon, und als Herr schultheß von Erlachundcr andren warten klarlich harnsrcdt (und) uns sagt, daß die pünd den glonben nit berücrten und anträfcnd,daruf unser alt landannnan Halter im zuo antwurt gab und sagt, daby lassen wirs bliben, und ob etwar, esscheu die üwern und ander, uns um trost, hilf und bystand, damit sy by dem alten waren cristenlichen glaubenwie unser vordren und von alter har blibeu möchten, anrüefen, zuo denen werden wir unser lib und guot setzenzuo Handhabung des waren alten gloubens, und möllten damit unser eer bewart haben -c., als wir achten, Herrschultheß von Erlach und ander botten haben das noch nit vergessen.

Und diewyl dann der glaub alle zitliche Verpflichtung fürtrifft, und je ein guotcr frommer crist dem andrenschuldig ist von göttlichen und menschlichen rechten, zuo beschirmung und Handhabung unsers rechten alten warengloubens, und so wir unfern nachpnren deß(halb?) trost, hilf und bystand zuo bewysen besunder geneigt sind,darumb so haben wir inen den trost geben, wann doch weder rechts erbieten noch sunst nüt helfen, dann daßman si von irem alten glouben mit gcwalt zwingen und tringcn, und so ferr si bi einandren bliben, so Wüllenwir unser lib und guot zuo inen setzen und daran sin, daß man si by recht bliben lassen und kein gewalt mitinen bruchen sölle; deß wir uns noch uf di biderben tut zügen, daß wir si in keinerlei wys änderst ufgewystund gcstcrkt noch inen kein andren trost geben (haben).

Wir haben ouch inen nllweg gesagt, si füllen luogen und sich zum höchsten verhüeten, damit si kein em-pörnng, nfruor noch ufbruch gegen iren Herren und obren anfachend, und ob si schon uns ufbrächtend, daß wirmit dein paner über den Brünig kämen, und wir vernemend, daß si den ansang than hetten, dann wir wölkenmit denen von Bern nit kriegen, und wurden widcrum heim züchen ?c. Und ob aber ir Herren und obren simit gewalt überzüchcn, soferr sy dann biderb lüt, an einandren sin und by einnndren blyben, so werde der fachallwegcn rat und Mittelweg fanden, damit si bi recht bliben mögen.

Und wiewol unser Eidgnossen von Bern die bidcrben lüt ir underthan(en) hoch scheltend und beschuldigen,daß si inen weder zins noch zechenden haben wellen nrer geben w., das lassen wir jetzmal stan und ein red sin;das mücssen aber wir reden und den biderbcn lüten bekanntlich sin, daß si sich allwcg erbotten, so dick wir niitinen geredt, daß si iren Herren und obern gern gehorsam sin und inen alles das thuon und geben (weiten) wievon alter har, und was si inen schuldig wären, soferr wann nun ir Herren st) ouch by dem alten cristenlichenglouben, ouch by iren fryheiten und harkommen bliben ließen, so weiten si nit mer bcgeren. Wir haben ouchkein zwifel, wo unser Eidgnossen von Bern ir undcrtanen by dem alten glouben hellen lassen bliben und nitunderstanden, den nüwen mißglouben in si zuo pflanzen und mit gemalt darzuo zuo nöten, ire underthnnen hetteninen alles das than und geben, was si inen schuldig wären gsin, wie von alter har, und es wäre zuo solichemunfal nie kommen.

Diewyl aber die von Bern gar kein rnow gchcpt, sn-ndcr tag und nacht in steter üebnng gstanden undnüts underlasscn, damit si den nüwen mißglouben in die frommen biderben lüt brächten, dadurch sölicher nyd,kyb und zwytracht in iren underthanen entstanden, daß sy sich dermaßen partyet, daß st libs und lebens nitsicher gegen einander gsin sind; und wiewol die party des alten gloubens (ir) botschaft zu iren Herren undobern geschickt und si gebetten, daß ir Herren st wellen lassen bliben by recht, und inen recht fürgeschlagen sc.,da ir Herren und obren inen kein ander autwurt geben, dann si wellen inen das recht mit spießen und Hal-barten bringen w.; darzuo, als die party des nüwen gloubens uf ein tag mit gwer und Harnasch ufbrochen undvon Hasle hinweg zogen und gsagt, si wellen zuo iren Herren züchen; da sölichs die altgläubigen gehört undgestehen, da ist inen aller trost und zuoversicht entfallen, Hand ouch wol mögen spüren und merken, daß wederir rechtserbieten noch anders nüt hat wellen noch mögen helfen, dann daß ir Herren und obern des willens undfürnemens sigen, si die armen frommen lüt von dem waren cristenlichen alten glouben mit gwalt zuo triben undzuo nöten; dann ir Herren und obern sich dermaßen gcrüst, daß da kein Hoffnung des fridens, rechts noch güetlichsmittels me was. Daruf also die verlaßnen frommen bekümberten lüt ir botschaft zuo uns gan Underwalden ge-schickt und als guot nachpuren und fromm alt cristcn angeniest und ermant, si syen von jedermann verlassenund änderst niit me all stund erwarten (dann ir Herren und obern grüst und uf syen), wann daß ir Herren si