Ministerialen. 553
von Nimburg zu beziehen sind. Sie führen den Namen Albert, den späterdie „Räuber von Riegel" (über sie Maurer 1. c.) bevorzugen und sind nach1218 ebenfalls Uesenbergische Vasallen).
Riggisberg (mit Burg, südlich von Bern, bern. Amt Seftigen), von.Treten nach 1218 als Bürger in Freiburg i/Ü. und Bern hervor und führen denNamen Bertold, daneben Kuno und Hugo. F. r. B. II, Sol. Wbl. passim,Chartular von Hautcret MDSR. XII 2, 275f.
Rütteln (BA. Lörrach), von. Ludwig v. Rotenleim, ministerialis, inder Züricher Urk. Bertold's IV 1185, ZüUB. I 216, zwischen Wernervon Roggenbach und Gerhard von Rheinfelden aufgeführt. (1187 ist mitBertold V widerum in Zürich (ZüUB. I 120) Dietrich von Rotenleim, diesersicher aus dem den Namen Dietrich bevorzugenden bekannten Edelherren-geschlechte. "Welches ist hier der Zusammenhang?)
Roggenbach (abg. Burg bei Kirnach, BA. Villingen), von. Die mitam häufigsten genannten (als solche bezeichneten) und bevorzugtesten Z. Min.— RSP. 150—152; Schannat Vind. 1 162f.; Zs N. F. IV 494; 1177 ZüUB.I 207; Urk. Bertold's IV 1179, FUB. V 68f.; Wartmann III 748; Urk. von1185, ZüUB. I 216; 1185—1187, Dümge 147 f., Schriften der Alterthums-und Geschichtsvereine zu Baden und Donaueschingen II 193ff. FUB.V 72ff.;1218 FUB. I 88f.; nach 1218 ZüUB. I 368. Vgl. auch oben 403 u. 423ff.
Werner (zur Zeit Konrad's Walter N. N. (Tochter) Bes. in
vor 1146; zw. 1137 u. 1154; 1161. Hondingen.
1152; nach 1152; 1161;1175; 1179. Gem. Ida, mitBes. in Amoltern.
filii sui, darunter Werner
1185; 1187; f vor 1218.IN. N. (Tochter), Bes. in Fislisbach.
Besitz in Roggenbach, Villingen, Aasen, Dauchingen, Reiselfingen, Kiengen;
in Riegel; Einkünfte von dem St. Galler Kelnhof zu Kirchdorf, B A. Villingen;
die Frauen in Hondingen und Fislisbach (Ct. Aargau). Wahrscheinlich gehört
auch der Dümge 147f. genannte Priester mit dem Namen Werner von
Hondingen der Familie an. — Anscheinend führte sie des älteren Werner
Heirath nach Riegel. Nicht ausgeschlossen ist es immerhin, dass die Riegeler
(s. d.) Truchsesse mit den Namen Walter und Bertold die Familie des 1161
genannten Walter von R. sind, der so auffällig aus den Quellen verschwindet,
zumal auch die Riegeler Burg und Besitzungen der Roggenbacher als solche
keine weitere Kunde von sich hinterlassen. Das würde das Verhältniss der
Riegeler Truchsesse zu den Uesenbergern eher erklären, als ein Uebertritt
von den Nimburger Grafen zu jenen; denn der Riegeler Besitz der v. R. war
ursprünglich Kl. Einsiedlisch und die Uesenberger waren die Einsiedler Vögte
zu Riegel; diese Deutung würde auch die beiden Namen Walter und Bertold