D.Ministerialen.
[In dem weiteren Sinne, der dann im 13. Jahrhundert die Unterscheidung in müeset ministerialis und servus et ministerialis (z. B. F. r. B. II 355) veranlasst. — Zum Nutzender Uebersichtlichkeit ist gegenüber den anderen in diesem Abschnitt von der Cursiveein beschränkterer Gebrauch gemacht worden. — Für die Zeit nach 1218 sind, um Raumzu sparen, die Bände der Oberrh. Zs., das FUB. und Bd. II der F. r. B. dann gelegentlichohne Seitenzahl citirt worden, wenn ihr Register mühelos die Einzelbelege ergiebt. —Auf die Burgen bei den Sitzen der Ministerialen ist auch dann hingewiesen worden, wennsie auch nur durch archivalische Nachrichten bekannt werden; Flurnamen haben ja indieser Beziehung den Stein vielfach um Jahrhunderte überdauert. Für den Breisgau sei einfür alle Mal verwiesen auf die vortreffliche und nachahmenswerthe ArbeitPoinsignon's,Oedungen und Wüstungen im Breisgau, Zs. N. F. II 322ff.]
Aarwangen (Burg u. Amtsort, Ct. Bern), von. Ky. Min., F. r. B.II 335 (mit dem Namen Bertold).
Achdorf (BA. Bonndorf), Ahidorf, Eberhard von. Zwischen Min. inder Urk. Bertold's IV von 1179, FUB. V 68f.
Adalbero de familia ducis BSP. 145, anscheinend zur Zeit Ber-told's 1TI. Mit Bes. in Bissingen OA. Kirchheim, wovon er an KI. St.Peterschenkt. [In den Quellen über Schenkungen von Z. Min. an St. Peter kannnicht auffallen, wenn der Zustimmung des Herzogs im besonderen Fallenicht gedacht wird; diese war ja für solche Uebertragungen ein für alleMal gegeben und wiederholt. Vgl. oben S. 338.] Vielleicht gehörteAdalbero zu der Familie von Bissingen (s. d.).
Aifoltern (Burg u. Ort, Ct. Bern, Amt Trachselwald), von. — (Peter,Meier v. A. oben S. 477 nach einem Z. Min. genannt gehört wohl nachGross-Affoltern im Amte Aarberg). — Nach 1218 in den Freienstand über-gegangen, vgl. darüber W. 28 u. 301', Erwähnungen, auch mit den Ky.zusammen, F. r. B. II passim.
Albus (Wyss), Burchard, zu Zürich. ZüUB. I 207, vgl. oben S. 402zu 1177.
Alcina/i, s. Alzenach.
Almendshofen (Burg u. Ort, BA. Donaueschingen), von. UF. FUB.I 211£, 217, 223, 268 u. ö., möglicherweise anlänglich noch gemeinsammit UFr.