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Lehrbuch der deutschen Rechtsgeschichte
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964
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964 Neuzeit bis zur Auflösung des Reiches.

Drittes Kapitel.Die Rechtsquellen. 1

Stobbo Rechtsquellen 2, 1864. Brunner-Heymann 7 266ff. Fehr RG262ff. v. Schwerin RG. 2 30ff. Stintzing u. Landsberg G. d. deutsch B-Wissensoh., 3 Bde. 18801889. Roth Deutsch. Priv.-R. 1. 1880. Kraut Grund-riß 6 §§1318. A.B.Schmidt GeschichtL Grundl. d. bürgerl. R. im Großherz.Hessen, Gieß. Progr. 1893. Affolter Das intertemporale Priv.-R. 165ff 177 bis219. 221-239. 242ff. 322ff.

§ 82. Die juristische Literatur.

Stobbe 2, 40ff. 143182. 41426. Stintsing G. d. populär. Lit. d. röm.-kanon. R. in Deutschi. 1867; Gesch. d. d. Rechtswissenschaft, fortg. v. Lands-borg 1880-1910; Ulrich Zasius 1857 (vgl. S. 979). Böhlau, KritVjschr. 23, 52öff.26, lff. Muther, ZRG. 8, 99ff. Brunner RG. I 2 , 17ff. Seckel Beiträge z. G.beider Rechte im MA. 1898. v. Amira 3 3f. Siegel RG. 3 lff. 108ff. 128ff. 145ff.Luschin v. Ebengreuth Österr. Reichs-G. 364ff. Rehm G. d. Staatsrechts-wissenschaft (1896) 231ff. v. Gierke Gen.-R. 3 § 12, 4 (1913); Johannes Althusius 31913. Günther Wiedervergeltung 2, 74ff. G. Meyer-Anschütz 7 (S. 980) lOlff.Schoene Die Schriften über deutsche Reichsverfassung i. d. zweiten Hälfte d. 17. Jh.1901. V. Ehrenberg Herders Bedeutung f. d. Rechtswissenschaft (Rede), Göt-tingen 1903. Über die Reformatoren vgl. § 68 n. 18b; über Leibniz §84 n. 14.

a Die ländlichen Rechtsquellen der Neuzeit sied, weil sie dem Inhaltnach vielfach dem MA. entsprechen, in § 58 mitbehandelt worden. Vgl: dazu noch:Kühn Zur Kritik der Weistümer (Festg. Seeliger 29ff.) 1920. Stutz HönggerMeiergerichtsurteile d. 16. u. 17. Jh. 1912. Wimbersky Eine obersteirische Bauern-gemeinde 14981899. 1907. Wittich Grundherrschaf't 52*ff.

Das Urkundenwesen und Kanzleiwesen der Neuzeit, für das eine zusammen-hängende Darstellung noch fehlt, ist die geradlinige Weiterentwicklung des mittel-alterlichen. Vgl. daher die oben in § 59 und dessen Fußnoten angeführte Literatur,insbes. K. Beyerle, Rehme u. a. Die Formenstrenge des Kanzleiwesens ließdem MA. gegenüber etwas nach, Formularbücher und Kanzleiordnungen sorgtenfür Tradition und manche Form hat sieh bis zur Gegenwart in rechtlicher Bedeutungerhalten. Außer Urbarien, Grundbüchern, Stadtbüchern und anderen öffentlichenBüchern aller Art sind als Quellen auch heranzuziehen Rechnungen, Register, Aktenund Instruktionen, Reichstags- und Landtags Verhandlungen, Kreisabschiede, Hanse-rezesse, Gerichtsprotokolle usw. Vgl. Dahlmann-Waitz 3 Nr. 8748ff. 10171ff.Reiche Literatur bei Heydenreich Handb. d. prakt. Genealogie 1913. FranzAlter u. Bestand der Kirchenbücher, insb. in Baden 1912. G. Müller Visitations-akten als Geschichtsquelle, DGB1. 8 (1907) 287ff. Walther KanzleiordnungenMaximilians I, Karls V und Ferdinands I, Arch. Urk.-Forsch. 2 (1908) 335ff. HaßÜber das Aktenwesen u. den Kanzleistil im alten Preußen, Forsch, br.-pr. G. 22(1909) 201 ff.; ebd. 232ff. weitere Literatur. - Ein Beispiel für Fälschungen beiG. Frh. v. Rabe v. Pappenheim Die neuen Heß v. Wiehdorf, G. einer Fälschung1899. - Über englisches Urkundenwesen vgl. H. Hall Studies in English officialhistorical documents, Cambridge 1908.