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1,1 (1863) Geschichte der verschiedenen Geschlechter Bocholtz unter besonderer Berücksichtigung der alten Geographie, Rechts-, Sitten- und Culturgeschichte des Niederrheins
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Godfried von Bocholtz. Herr zu Grevenbroch, Pfandherr zu Wachlendonct

Peters Söhne haben zwei Linien gestiftet, von denen die eine, zu Brock, mit der dritten Generation, dieandere zu Hinsbeck mit der fünften im männlichen Stamme erlosch. Letztere hat mehrere hervorragende M'annerhervorgebracht; dahin gehören: Godfried, Herr zu Grevenbroch, Pfandherr zu Wachtendonck, war zuerst mitCatharina von Reifferscheidt, l2 ) dann wit Alexandrine von Wittenhorst verheiratriet. Er wird 1547 Freiherr genanntund gewinnt mit Genehmigung des Kaisers Carl V. die Pfandtschafft an Grevenbroch. I3 ) 1547 lag er mit denBönninckhusen in Fehde und wurde gefangen, 14 ) erhielt am 5. Januar 1548 vom Kaiser Carl V. für sich, seineBrüder und ihre Nachkommen das jus de non evocando, wodurch er unmittelbar unter den Kaiser und in dessenbesonderen Schutz gestellt wurde, ,5 ) was indessen, ebensowenig als seine Eigenschaft als spanischer Gesandter, seineArrestation inCöln hinderte. 16 ) Er empfängt 1555 den Hof zuGarzweiler vom Grafen vonSalm-Dyck zu Lehn 17 ), kauft1559 10. November mit seiner Frau Alexandrine von Wittenhorst von dem Grafen, Abt, Prior, Religiösen und Conventzu Corbye in der Picardie die Herrlichkeit von Moll, Baien und Dessele mit allen Gerechtigkeiten', wobei er in derUrkunde Ritter heisst, ]8 ) und 1566 die Pfandtschaft von Wachtendonck, 19 ) besitzt 1574 auch Beringen und Brüggen,und erhebt 1574 eine Klage beim Rcichskammergericht gegen Bernd von Merode und Greven und Scheffen zu Cöln>weil sie ihn gegen den kaiserlichen Schutzbrief zu Cöln in Haft gebracht haben. 20 ) Es blickt aus vielen seiner

'2) Ehevertrag 14. Mai 1545, II. 128. «) II. 132. ") II. 133. ) II. 138.I8 ) Archiv der Abtei Corbye. '») II. und oben S. 180. *>) II. 159.

16) II. 159 Nr. 182. ") II. 144.