der geistlichen Rechte, für dessen in der h. Kilian-Kirche zu Lcchenich gestifteten Petri-Vicarie 10 Malter Roggenjährlich aus dem Klosterhofe zu Pinsheim verkaufen, Löse mit 160 rh. Gulden vorbehalten. Er führte ein elyptischesSiegel, darauf er, in ganzer Figur, den Abtsstab in der Rechten, unter einem gothischen Baldachin stehend, abgebildetist. Er starb 6. October 1496, IV nonas octobris, und wurde in seiner Abteikirche in der Capelle des h. Martinunter dem Thurm begraben mit folgendem Leichensteine-
Eduard oder Egbert II. von Bocholtz (XII. Generation) gehörte zu denen, welche zur Zeit des wilden
spanisch-holländischen Krieges das wüste Kriegshandwerk eifrig betrieben. Er hatte sich von Spanien anwerben
lassen, wurde von den Holländern gefangen und zu Geldern eingekerkert, indessen auf vieles Bitten und unter dem
eidlichen Versprechen sich zu seinem Vater begeben, dort künftig ruhig verhalten und der holländischen Union unter-
thänig sein zu wollen, am 20. August 1584 freigegeben, wie dieses folgender Act aus den Gerichtsbüchern zu
Q-eldern darthut:
Ich Egbert von Bocholtz bekenne vnd thue kundt hiemit vor jedermenniglich demnach ich dem onrhuhigen kriegswesen eineZeitlank nachgezogen und nunmehr entschlossen bin bei meinen lieven Yatteren dem Edlen Ehrenuesten Joachim van Bocholtz neben meiner
Die Ahnen der auf voriger Stammtafel Generalion X. benannten Maria von Brochausen sind in Band II. S. 102 genannt.Irrig -werden in der Ahnentafel II. 214 Goddart von Bocholtz und Catharina Hundt als Eltern des Joachim angegeben. Eine Erklärungdes Testaments von 1528 II. 98 denke ich am Schlüsse dieses Bandes zu versuchen, wenn ich das Original nochmals zu sehen Gelegenheitgehabt haben werde. t