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Meschecle. Auf dem Schilde, den zwei Löwen halten, erheben sich über einer Grafen-Krone zwei Helme, der rechteist gekrönt, hat silberne und grüne Ilelmdecken und den sitzenden silbernen Schwan der Bocholtz, der linke hatgoldene und rothe Helmdecken und eine goldene Säule, welche mit einem grünen Busche verziert ist, vor dem derrothe Sparren der Meschede steht.
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€ine fernere Andeutung für das Alter einer Familie liegt in der Beschaffenheit ihrer ursprünglichen Sitze. Umdie Frage, welche Sitze der hier in Rede stehenden Familie gehört haben, nicht zu unterbrechen, will ichsie alle, wie sie sich im Laufe dieser Geschichte als Hauptsitze ergeben werden, aufzählen und beschreibenund ihre kurze Geschichte liefern.
Ansicht von Sohloss Akne.
1. Die Herrschaft Alme.
Die Herrschaft Ahne, unter 51° 30' nördl. Breite und 26° 15' der Länge von Ferro im SauerländischenGebirge an der südwestlichen Abdachung des Sintfeldes im Kreise Brilon, Regierungs-Bezirks Arnsberg, vormaligenHerzogthums Westphalen, ») mit den Flüssen Alme und Nette, besteht gegenwärtig aus 11,500 preussischen Morgenallodial und ganz frei 2 ) mit vier dazugehörigen Rittersitzen: Schloss Alme (Haus Meschede, Nieder-Alme), Haus Tinne(Ober-Alme), Haus Bruch und Haus Almerfeld und zwei Dörfern, Ober- und Nieder-Alme, mit nahe an 1600 Seelen.Die Pfarrkirche, dem h. Ludgerus gewidmet, steht in Nieder-Alme und ist der Besitzer der Herrschaft Patron derselben.
') Nicht zu verwechseln mit der Herrschaft Alm und Eem, welche mit dem dazugehörigen Hause Almstein und dem Gerichtezu Ambacht den Herren von Brederode gehörte und von Reinard von Brederode für 13000 goldene Schilde an Johann von Polanen, Herrnzu Lette und Breda, gemäss des Letzteren Revers vom 7. Deccmber 1373 verpfändet wurde. (Provinzial-Archiv zu Düsseldorf.)
2 ) Sie gehört also zu den grössten geschlossenen Grundbesitzungen des preussischen Staates; denn im Jahre 1853, nach denangestellten amtlichen Ermittelungen über die Zahl der Grundbesitzungen mit Rücksicht auf ihre verschiedene Grösse ergab sieh das Resultat,dass die ganze Bodenfläche des preussischen Staates in 1,790.018 ländliche Besitzungen zerfiel, worunter sich 14,691 grosse Güter von 600und mehr Magdeburger Morgen befanden, 13,462 mittlere von 300—600 Morgen, 369,950 von 30—300 Morgen, 520,222 von 5—30 M. und871,693 unter 5 M. In den östlichen Landestheilen war der Grundbesitz am -wenigsten getheilt und die Theilung desselben steigerte sich mitdem Fortgange von Osten nach dem Westen. Wenn man den Flächenraum der Regierungsbezirke mit der Zahl der Besitzungen vergleicht,so fielen auf eine ländliche Besitzung durchschnittlich im Regierungsbezirk Köslin 193 Morgen, Königsberg 170, Marienwerder 169, Danzig164, Stralsund 162, Bromberg 145, Stettin 142, Potsdam 138, Gumbinnen 120, Posen 112, Frankfurt 101, Magdeburg 79, Oppeln 66,