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1,1 (1863) Geschichte der verschiedenen Geschlechter Bocholtz unter besonderer Berücksichtigung der alten Geographie, Rechts-, Sitten- und Culturgeschichte des Niederrheins
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Querbalken durchzogen, oder quergetheilt und gegengeschacht; denn da die schwarzen Plätze im Siegel erhaben sind,so kann eine regelmässige Schachtung des Ganzen nicht heraus kommen. Die gedachte vierte Reihe ist nur durchhorizontale Striche unterschieden, -was eine Anstückelung andeutet, doch kann hier auch der Abdruck nicht gutgekommen sein, so dass also der zweite und vierte Platz, sobald diese zum unteren Theile des Schildes gehören, oderder erste und zweite Platz, falls sie zum oberen Theile des Schildes zu zählen wären, nicht erhaben hervorgetretensind. Im ersten Falle wäre die Quertheilung grade mitten, zwischen dritter und vierter Reihe, im letzteren nur imSchildesfusse zwischen der vierten und fünften Reihe. Eine regelmässige, durchgehende Schachtung hätte eineentfernte Vermuthung veranlassen können, dass diese Bocholtz als Absplisse der Randerath, Erprode oder Royuer vonWeuelinkhoven zu betrachten wären, aber jene Beschaffenheit des Schildes bietet keinen Anhaltspunkt, indem eine'ähnliche Wappengruppe am Mittel- und Niederrhein nicht aufzufinden ist.

20. Buchholz aus Schwedisch-Pommern.

^»n dem Kaiserlichen Reichsarchive zu Wien findet sich ein Adelsdiplom, de dato Wien 24. Februar 1787, fürhl die Brüder Gottfried Christoph und Joachim Christoph von Buchholz, Guts-Besitzer in Schwedisch-Pommern.Als Grund für das Diplom wird angegeben, dass sie sich nach dem Beispiele ihrer Vorfahren Verdienste umdie Landwirthschaft erworben hätten. Das Wappen dieses Geschlechts ist in Silber ein natürlicher Buchbaum aufgrünem Wasen (das Wappen der Stadt Bochold), auf dem goldgekrönten Helme ein schwarzer Adlerflügel; dieHelmdecken Silber und Grün. In obigem Diplome ist die Helmzierde ein offener, schwarzer Adlerflug, zwischen demsich ein Busch von drei weissen Straussfedern erhebt. (Reichscanzlei zu Wien.)

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