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1,1 (1863) Geschichte der verschiedenen Geschlechter Bocholtz unter besonderer Berücksichtigung der alten Geographie, Rechts-, Sitten- und Culturgeschichte des Niederrheins
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1391, im Juli, wurde Job. v. B. in der Kirche zu Grimberg begraben und seine Grabstätte durch einenerhabenen Sarcophag bezeichnet; sein Erbe wurde sein Neffe Daniel v. B., Herr zu Humbecke, der 1372 in demletzteren eine Kirche zu unser 1. Frau stiftete. (Butkens Trophees I., 410.)

Am 11. März 1424 (1425), bei dem Angriffe auf Braine-le-comte, welches die Engländer besetzt hielten,durch die Truppen Herzogs Johann IV., war abermals ein Herr von Bocholtz der Held des Tages auf eine sehrsonderbare Weise. Als nämlich die Engländer ihn auf einem prachtvollen weissen Streitross herankommen sahen, vorihm her sein Banner, Weiss mit dem rothen Kreuze, glaubten sie nicht anders, als ihren Schutzpatron, den h. Georgzu erblicken und dieses entmuthigte sie so sehr, dass Braine auf den ersten Angriff genommen werden konnte. Manplünderte es rein aus. (De Dynter, 1. c, Cap. 213.)

1444, 22. Mai, empfing Philipp der "Gute die Huldigung des Daniel v. Bocholtz, als Castellan von Brüssel,nachdem er schon am 16. Februar allen Magistratspersonen, Vasallen, Bürgermeistern und Angestellten bei derBurggrafschaft zu Brüssel befohlen hatte, gedachten Daniel als Herrn anzuerkennen. Daniel hatte sie von Conrad deMeeren, der sie von Johanna von Bocholtz erworben hatte, gekauft und dafür eine Rente von jährlich 34 rheinischenGulden (a 4 alte Groschen) oder 622 Pfund 12 Sclüllinge 18 Groschen auf dem Stadthause von Brüssel niedergelegt.Der Stammsitz Bocholtz sowie Humbecke und Loenhout fiel ihm nach dem Tode Johannens vermöge Erbrechte zu;er wurde damit 24. Febr. 1444 (1445) belehnt. (Archiv zu Brüssel.)

1460, 15. September, testirte Daniel v. B. und schenkte unter anderem den Armen zu Humbecke undLoenhout eine Kente von 26 Sester Korn.

Seine Schwester Catharina, welche die 19. Äbtissin zu Forst, Benedictinerordens in der Diöcese Mechelnwar, liegt zu Utrecht begraben und hat auf ihrem Grabsteine das Familienwappen durch einen kleinen goldenenHerzschild mitten auf dem Kreuze vermehrt.

9. März 1465 (1466) wurde Margaretha von Bocholtz, Erbtochter von Daniel und Margaretha v. Poucquesmit der Burggrafschaft belehnt. Sie war mit Everard von der Mark, Herrn zu Arenberg, Bruder Wilhelms v. d. M.,des Ebers der Ardennen, verheirathet und brachte diesem Bocholtz, Humbecke, Loenhut etc. Ihre Ahnen finden sichmehrmals bei den hohen (gräflichen) Stiftern aufgeschworen, unter Anderen folgender Art:

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Bouchout.

Walcourt.

Rygersvliet.

Novelle.

Poucques.

Borselle.

Comines.

Bautersem.