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stellenden für ein geringes Honorar oder Trinkgeld. Da-hin muss ich (sagte ich mir) und theilte es auch meinerCharlotte mit. Sie, voll der unwiderstehlichsten Theil-nahme, rief aus: „Du nimmst mich doch mit?" Ich (be-troffen) erklärte ihr, wie unthunlich dies sei, da sie Beeth-oven nicht persönlich gekannt hätte. Sie wurde dring-lich-bittend sie mitzunehmen, damit sie die Manen desgrossen Hingeschiedenen wenigstens sähe und dass ichihm begreiflich mache, meine Frau dürfte sieb diese In-discretion erlauben. Nach'vielem Hesitiren gab ich nach!— Wir kamen an dem verheissenen Tage in Wien anund verlangten Einlass. Wir sassen an dem Bette, inwelchem Beethoven die letzten Worte: „plaudite amici,comoedia finita est" ausgesprochen hatte. Die Wächtermachten einige geheimnissvolle Bewegungen mit den Hän-den — und alsbald erhob sich langsam Beethoven's Ge-stalt in Lebensgrösse, gleich einer Statue von weissemMarmor, der Körper war in einen griechischen Falten-Mantel gehüllt. Die Gestalt näherte sich mir, strecktemir die kalten Hände entgegen — ich erfasste sie sogleichund küsste sie. Beethoven wendete mir freundlich seinHaupt entgegen, als wollte er mir Fragen thun! Ich be-deutete ihm durch Zeichen, dass* er meine Antworten nichthören könne! Er schüttelte bedenklich den Kopf, zogseine Hände aus den meinigen zurück und verschwandnach oben — da erwachte ich."
Am 31. December heisst es:
„31. December 186g. Meine Gedanken waren demSchöpfer zugewendet, der mich nach einem frucht- undsaftreichen Leben dem Winter meiner Existenz zuführte.Geliebt, gepflegt von meiner treuen Charlotte, in Liebegekettet an meine ganze Familie finde ich selbst als In-valide ein behagliches Befinden. Somit: Abschied vomJahre 1869.
F i n i s.