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dem Abend. Nicht genug, dass Fräulein J. V. einen Prolog inVersen sprach, Benedix und Reclam Reden hielten, in denensie meine [musikalische Laufbahn durchgingen, Knaur michin einer Büste verewigt hatte; — man wollte sich auch miteigenen Ohren an meinem Thun von Sonst und Jetzt be-theiligen. Dörffel zog meine Alexander-Variationen unterihrer verjährten Schuttdecke hervor und spielte sie vor-trefflich; dann nöthigte man mich als lebendige Reliquieans Ciavier, wo ich über Bach, Händel und die Freuden-ode aus der neunten Symphonie phantasirte."
„Schade, dass nicht mehr Einverständniss unter diesenmusikalischen Potentaten herrscht, wie jetzt unter denStaatsmännern", schreibt Moscheies später. „Eine zweiteGesellschaft „Andante Allegro" genannt, meinen vortreff-lichen Schüler Oscar Paul an der Spitze, bildete sich ausden |vom Klapperkasten ausgeschiedenen Elementen —und das leider nicht ohne Bitterkeit. Ich bin aber einMann des Friedens, und brachte auch in dieser Gesell-schaft einen g'emüthlich musikalischen Abend zu."
Moscheies lieh dem Hause Peters das Bach'sche Prä-ludium und die Fuge in C, auch des Meisters Trio inA-moll — Alles aus seiner |Autographen-Sammlung — undfreute sich, diese Stücke durch den Stich einem grösserenPublikum zugänglich gemacht zu sehen. — Als Beweisder bis ins Genaueste gehenden Kenntniss der Beethoven'-schen Compositionen theilen wir folgende Stelle aus Mo-scheies' Tagebuch mit:
„In dem Quintett von Beethoven, das ich kürzlich imGewandhaus hörte, hatte ich bei der Stelle
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eine Zwischen-Note gehört, die mir fremd war; so: