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2 (1873)
Seite
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es nämlich nicht machen soll! Jetzt besuche ich auchnoch den Dilettanten-Verein. Es sind eben Dilettanten,aber Herr von Bernuth, der frühere Conservatoriums-Schüler, dirigirt ihn tactvoll, das zieht mich hinein; sehe

ich doch so gern die Schüler Carriere machen."......

Und in einem späteren Briefe:Du sagst, J. und B.sind in Paris! Sie kommen mir vor, wie zwei Kunstreiterdie sich im Galopp die Hände reichen; grüsse sie von mir.Ich hoffe, dass Keiner sich den Hals bricht und möchtensie unversehrt bleiben, wenn sie durch die Papierfässerdie Journale springen. Eine Auskunft möchte ich mirverschaffen: ob nämlich in der Ouvertüre zu Don Juandie erste Note im zweiten Tact eine halbe oder Viertel-note für den Contrabass ist? Ich möchte es durch diePartitur der Oper im Besitz von Mme. Viardot ermitteln. Unser thätiges Leipzig ruft wieder einen neuen Vereinins Leben, diesmal unter den Israeliten; er sollMosesund Felix Mendelssohn-Verein" heissen und hat den schö-nen Zweck, arme Studenten oder Conservatorium-Schülerzu unterstützen. Im Interesse der Letzteren wohntenSchleinitz und ich den Berathungen bei."Ihr wisst, wieich stets gegen dasRecensiren" in musikalischen Zeitun-gen eifere, dem sich einig-e Schüler ergeben haben; auchwie sehr Mendelssohn dagegen war; so ist beifolgendesGedicht "Wasser auf unsere Mühle. Ich fand es in Gutz-kow'sUnterhaltungen am häuslichen Herd."

Dem Zukunftsmusiker von Ludwig Seeger.Welch tolle Laune plagt den MannBeim Handwerk nicht zu bleiben?Wer singen und Laute spielen kann,Was braucht der Bücher zu schreiben ?

Wer zu dem Schwerte greift, der fälltDurch's Schwert, das merk' sich Jeder.Wer durch die Feder sündigt, erhältEin Urtheil durch die Feder.

Die Zukunftsgrillen verscheuche sie,Lass Andre sich kritisch befehden!Dein ist die That, die Melodie,Die Andern mögen reden.