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2 (1873)
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Schon am nächsten Abend hörte ich bei David einigeder posthumen Quartett-Sätze. . Am ausgezeichnetsten istdas Quartett in F-moll, bedeutend ein Quintett in B-dur."

Die Athalia von Mendelssohn wird aufgeführt undEduard Devrient spricht sein dazu gemachtes verbinden-des Gedicht,seiner und der Aufgabe würdig; die Athalievon Frau F£ege ebenso vortrefflich' aufgefasst, wie derBeethoven'sche Liederkreis. Felix hatte mir die Athaliain London am Ciavier vorgespielt, jedes Blasinstrument,besonders im Priestermarsch, getutet, wie er es nannte,und ich hatte die überraschendsten Modulationen im Kopf.Damals gefiel mir das Werk, jetzt, nachdem ich Probenund Aufführung mitgemacht, verehre ich es. Mein Ge-müth wurde bei gewissen Stellen wieder und wieder er-griffen. Wie muss es das seinige gewesen sein, als erdas schrieb! Aber das Leipziger Publikum war es merk-würdigerweise nicht sondern wie bei'm Elias kühl.Was soll man davon denken?" Bei Mendelssohn's Ge-burtstagsfeier im Conservatorium spielt Moscheies dessenposthume Variationen in Es-dur. Die Statuten derMendelssohn-Stiftung werden vertheilt.

Familienverhältnisse rufen Moscheies auf 14 Tagenach London. Der erste Brief von dort her an seine Fraubeginnt in folgender Weise:

Ich bleibe Dein Dich liebender treuer Mann I. Mo-scheies."

Mit dem Ende fange ich an, so wie jadis mein C-dur-Concert mit der Schluss-Cadenz anfing, weil in beidenFällen mein Hauptgedanke ausgesprochen ist:

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....Nun erst über hiesige Zustände. Exeter-Hallbot mir gleich bei meiner Ankunft ein' Engagement an;aber mit einem an Stolz grenzenden Wohlbehagen er-klärte ich, nicht mehr öffentlich spielen zu wollen.Alles empfängt mich mit offenen Armen." . . .